
In dieser Woche ist das zuständige Landesgericht in Köln zu seinem Urteil gekommen. Die von Facebook angestrebte Unterlassungsklage wurde abgelehnt. Obwohl es "nicht zu übersehende Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten" gibt, kam man zu diesem Resultat. Am heutigen Freitag hat das weltweit größte Soziale Netzwerk Facebook Berufung gegen das Urteil eingelegt.
Unter anderem behauptet Facebook, dass das Gericht nicht alle vorgelegten Beweise zur Kenntnis genommen hat. Im Übrigen scheinen die Köpfe hinter dem Netzwerk auch weiterhin fest von ihren Anschuldigungen überzeugt zu sein. Im Fall von StudiVZ und Facebook handelt es sich zweifelsohne um eine "unlautere Nachahmung", hieß es dazu. Angeblich haben sich die Betreiber der deutschsprachigen Community vor geraumer Zeit den Quellcode beschafft und das Design kopiert.
Hieb und stichfeste Beweise konnte das Gericht nicht finden. Es ist die Rede von "Vermutungen". Durchaus möglich ist es, dass StudiVZ mit legalen Mitteln die Angebote von Facebook nachprogrammiert hat. Abgesehen davon habe Facebook zum Zeitpunkt der Markteinführung von StudiVZ im Jahr 2005 noch keinen ausreichenden Bekanntheitsgrad gehabt, so die Stellungnahme. Ein Verstoß gegen die gültigen AGB konnte überdies nicht ausfindig gemacht werden. (gS-)
(via Standard, thx!)
News Redaktion am Freitag, 19.06.2009 22:12 Uhr
Wie kann denn bitte die Aussage, das Facebook vor einigen Jahren noch recht unbekannt in Deutschland war, als Argument gelten und somit das Kopieren völlig legitim war? Das is doch mal mehr als lächerlich... ...
Sie kopieren immer noch!!! :mad: Buschfunk ist das beste Beispiel dafür. Wenn etwas bei Facebook funktioniert, wird es bei VZ kopiert. ...
Moin, also das studi** von facebook nichts geklaut hat ist in fachkreisen Wohlbekannt. Vielmehr war der Quellcode der facebook-plattform im Jahre 2004 im bittorrent Netzwerk erhältlich gewesen, was die Studenten (die Gründer von StudiVZ) ausgenutzt haben. Mit dem Quellcode auf der Platte aber oh ...
Da kann ich nur zustimmen, etwas anderes als die Farbe wurde da nicht wirklich geändert. Ist ja bei SchuelerVZ das gleich! Sieht aus wie Facebook in pink. ...
oh man, was für intelligente kommentare :D wenn man sich facebook und studivz mal ne weile anguckt und mit funktionen und aussehen (im detail) vergleicht, wird man (sofern man ein wenig hirnzellen dafür besitzt) feststellen, dass studivz extrem dreist geklaut hat. das urteil ist vermutlich nach ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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