
Microsoft hat einen Antrag gestellt, um sich eine neue Werbeform patentrechtlich schützen zu lassen. In vielen "Sozialen Netzwerken" sei man mit dem Erfolg der Online-Werbung unzufrieden, da die eingeblendeten Anzeigen kaum Relevanz für die Besucher hätten. Da soll eine neue Technologie Abhilfe schaffen: Die Nutzer der Plattform selbst sollen die Qualität der Werbung bewerten und selbst auch kommentieren können. Im Idealfall, so das Szenario, kann man die beworbenen Produkte auf diesen Plattformen empfehlen oder auch davor warnen.
In der Patentschrift von Microsoft geht es, wie bei einer Patenschrift zu erwarten, vor allem um die technische Umsetzung. Im Grunde genommen will Microsoft über das Werbesystem nicht nur feststellen, welche Anzeigen beliebt sind und welche nicht. Das Neue an der Technik soll sein, dass zusätzlich zu der Werbung ausgewählte Kommentare ausgesucht werden. Und zwar jeweils solche, die zum jeweiligen Kontext passen. Wenn also ein Bekannter im Netzwerk eine Werbung kommentiert, so wird es die Wahrscheinlichkeit steigen, dass dieser Kommentar auf der eigenen Seite eingeblendet wird. Die Werbung soll auf diese Weise nicht nur effektiver, sondern auch "personalisierter" werden.
(via DigitalBeat, thx!)
(Bild via gorumours.com)
Martin Wisniowski am Samstag, 16.01.2010 22:04 Uhr
Stoppen kann man es leider nicht, es sei denn man legt endlich mal die Machenschaften der Suchanbieter offen. Oder man verschärft die Regeln. Es müssen schärfere gesetze her. Denn wenn es der eine unterlässt fängt der andere an. Die Machenschaften der Suchanbie ...
Personalisiert klingt für mich schon wieder danach, was Google, Amazon und andere diverse Konsorten schon seit längerer Zeit machen. Somit kann Microsoft dann ja auch ein individuelles Profil für den Nutzer erstellen und dies dann so anpassen. Ein beängstigender Schrit ...
Personalisiert klingt für mich schon wieder danach, was Google, Amazon und andere diverse Konsorten schon seit längerer Zeit machen. Somit kann Microsoft dann ja auch ein individuelles Profil für den Nutzer erstellen und dies dann so anpassen. Ein beängstigender Schritt in eine Zukunft der Über ...
was facebook dazu wohl sagt... ...
wie soll da der missbrauch von usern bzw. konkurrenten ausgeschlossen werden? massenhaft werbung flaggen!? ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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