Die Zeichner der Petition setzen sich dafür ein, dass an deutschen Flughäfen keine Ganzkörperscanner zugelassen werden sollen. Als Begründung für die am 03. Januar gestartete Petition wird angegeben, dass der Einsatz von Nacktscannern einen tiefen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Flugreisenden darstellt. Dies wäre auch ein Angriff auf die Menschenwürde, die durch Artikel 1 des Grundgesetzes in besonderem Umfang geschützt sei. Bisher fand diese Petition knapp 4.400 Mitzeichner, dafür finden sich im Netz aber auch noch recht wenig Berichte darüber. Interessenten können auf der Webseite des Deutschen Bundestages mitzeichnen und über das Thema diskutieren. Spätestens in ein paar Tagen dürfte diese Aktion etwas mehr öffentliches Interesse generiert haben.
Der Nachrichtensender CNN berichtete gestern, dass die Öffentlichkeit der USA von offizieller Stelle Halbwahrheiten zu sehen und zu hören bekam. Bisher wurde behauptet, die Ganzkörperscanner wären nicht in der Lage, die aufgezeichneten Bilder der Passagiere zu speichern oder an andere Geräte zu übertragen. Die Organisation EPIC hatte sich die technischen Unterlagen einiger Scanner besorgt und bewiesen, dass dies sehr wohl möglich ist.
Die Transportation Security Administration, abgekürzt TSA, betreibt momentan an 19 US-amerikanischen Flughäfen 40 Nacktscanner. Dieses Jahr will man 150 weitere Geräte anschaffen. Für nächstes Jahr sind weitere 300 geplant, sollte die Finanzierung abgesegnet werden. Auf die Angelegenheit angesprochen, versuchten Mitarbeiter der TSA die Sachlage zu beschönigen. Die Aufnahmen könnten nur im sogenannten Testmodus gespeichert werden. Niemand von außerhalb hätte die Möglichkeit, die Hardware in diesen Modus zu versetzen. Im Sicherheitsbereich seien keine Kameras, Handys, Cams oder sonstige Geräte erlaubt, die Aufnahmen von Fluggästen aufzeichnen könnten. Jegliche Bilder der Scanner würden automatisch nach Prüfung eines Vorgesetzten gelöscht werden. Da die Ganzkörperscanner derzeit nicht vernetzt sind, könnte niemand über das Internet auf die Daten zugreifen oder die Geräte versuchen zu hacken.
Natürlich wurden keine Aussagen dazu getätigt, warum die TSA die amerikanische Öffentlichkeit belogen hat. EPIC stellte kürzlich ein 250 Seiten starkes Dokument zusammen, welches viele Details über die eingesetzte Hardware verrät. Nach Aussagen von EPIC werden vom amerikanischen Heimatschutzministerium (DHS) noch zahlreiche weitere Papiere unter Verschluss gehalten, die man auch gerne publiziert hätte. Bei den staatlichen Stellen besteht kein Interesse daran bekannt zu geben, zu was die Scanner letztlich fähig sind.
Lars Sobiraj (g+) am Dienstag, 12.01.2010 09:56 Uhr
@david*: es ist beinahe ein Mysterium, wie man mit 5 Beiträgen 4 Jahre lang in einem Forum sich rumtreiben kann und auch sogar gelegentlich aktiv ist :eek: Aber du hast Recht, ich sehe es genauso, wie du es beschreibst. Nur, was kann man ändern ? Was kann der Einzelne m ...
@david*: es ist beinahe ein Mysterium, wie man mit 5 Beiträgen 4 Jahre lang in einem Forum sich rumtreiben kann und auch sogar gelegentlich aktiv ist :eek: Aber du hast Recht, ich sehe es genauso, wie du es beschreibst. Nur, was kann man ändern ? Was kann der Einzelne machen ? Gesichter sind aust ...
Wie kann es sein, daß sich Individuen, die sich (denkende) Menschen nennen, mit einem Derivat einer NSDAP/SED-Parteien-Bankster/Kartell-Diktatur ('Parlamentarische Demokratie' genannt), also mit jahrzehntelangen Schwerstverbrechern - mittels einer "Petition" arrangieren möchten? Es ist beinahe e ...
lol Durch die Haut kommst du aber nicht. Die schirmt gegen die Strahlen ab. da gibt es bestimmt Leute, die das alles unter die Haut verteilen oder in den Magen oder ins Gesäß und schon hat man es überwunden --> erhoffte Sicherheit = flöten ...
Kommt schon wir wissen doch was die an den Terminals da machen.... http://failblog.files.wordpress.com/2009/12/epic-fail-airport-security-fail.jpg ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.