
Wenn chinesische Provider bestimmte Inhalte aus dem Netz filtern können, dann müsste dies doch auch westlichen Providern gelingen. Eine bedenkliche Feststellung, die der Sänger von U2 in einer Kolumne der New York Times von sich gab. Die Reaktionen fielen entsprechend hart aus. Viele Provider fühlten sich direkt angegriffen. Bono warf ihnen vor, sich hinter dem Schutzmantel zu verbergen, dass man nur ein Dienstleister sei. Man agiere wie ein Postbote. Unwissend über den Inhalt des zugestellten Päckchens.
Dabei sei es doch so einfach, gegen Urheberrechtsverletzer vorzugehen. China zeige bereits seit geraumer Zeit, dass sich bestimmte Inhalte aus dem Netz entfernen lassen. Ein Zensurstaat als Vorbild, wie man Urheber(rechte) schützen kann? Eine groteske Idee, bei der man sich durchaus fragen darf, ob man sie wirklich ernsthaft in den Raum stellen sollte. Bono hat es getan. Die Reaktionen waren mitunter sehr heftig.
Nun hat sich der britische Provider TalkTalk zu den schweren Vorwürfen des Musikers geäußert. Der Executive Director des Providers, Andrew Heany, fand deutliche Worte im Blog des Unternehmens: "Der U2 Frontmann ist ernsthaft fehlgeleitet. Provider nehmen nichts zusätzlich ein oder profitieren von filesharenden Kunden. Tatsache ist, dass wir aufgrund des zusätzlichen Trafficverbrauchs sogar mehr Kosten haben." Auch zu dem Vorwurf, in China sei die Verbannung bestimmter Inhalte aus dem Netz doch auch möglich, fokussiert man: "Bono versteht offensichtlich nicht, wie einfach es ist, urheberrechtlich geschützte Inhalte zu beziehen, ohne dabei entdeckt zu werden. P2P-Filesharing kann (trotz großer Kosten) überwacht werden, aber es gibt dutzende Anwendungen und Tools da draußen, die den Leuten erlauben, Inhalte umsonst anzusehen und kein noch so großer Überwachungsaufwand kann das verhindern."
(via billboard, thx!)
(Bild via dpscomputing, thx!)
Klaus Müller am Donnerstag, 07.01.2010 14:37 Uhr
Ganz ehrlich wenn ich die "Stars" im Fernsehen seh wie die rumlaufen und mit ihrem Geld rumschmeißen das sie mit ihrer "Arbeit" verdient haben frage ich mich, ist das Gerecht? Andere Menschen arbeiten Stunden lang hart und bekommen einen scheißdreck im gegensatz von deren Gehalt! Ich bezahle NUR ...
Der Provider sollte gleich mal www.u2.com sperren, schließlich sollten die Leute vor denen geschützt werden. ...
Das erinnert mich irgendwie spontan an eine SouthPark Folge :D http://www.youtube.com/watch?v=uNPSzLwcghE ...
Dieser Möchtegern-Weltverbesserer Bono geht mir schon lange von den Promis auf den Keks wie kaum ein anderer (nichtmal Paris Hilton kann mithalten). Hat nichts, aber wirklich garnichts bedeutendes gemacht, ist aber der Überzeugung, dass man den Bode küssen muß, auf dem er gewandelt ist. Mir sind ...
Es soll doch tatsächlich Leute geben die sich dazu erdreisten dem U2 (Shop)Support eine Nachricht voller Rapidshare Downloadlinks zu schicken. Hatte ich erwähnt das diese Links zu Alben und Songs von U2 führen? :D Wenn das einer automatisiert mache ich mit. ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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