Der erst 18-jährige Schüler Peter Kleissner bezeichnet sich selbst als "Software-Entwickler" - und seine Arbeit sowie seine Einladungen zu Konferenzen und von Medien bestätigen das. Weniger angenehm dürfte nun die Tatsache sein, dass er von seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem Anti-Viren-Hersteller Ikarus in Wien, mehrfach verklagt wurde. Schon vor einigen Wochen wurde ihm fristlos gekündigt - in Zusammenhang mit dem "Viren-Framework" Stoned-Bootkit.
Von Ikarus wurde er jetzt zusätzlich verklagt, da er angeblich unrechtmäßig Quellcodes, die als Geschäftsgeheimnis gelten, kopiert und unter dem Namen AV Tracker "international zum Verkauf" angeboten haben soll. Dabei bezieht sich Ikarus auf ein "Easter Egg" - eine versteckte Botschaft im Quellcode - die laut Angaben von Peter Kleissner nichts weiter als ein Scherz gewesen sein soll. "Bis auf einige haltlose Aussagen in den Medien oder auf meinem Blog haben sie nichts in der Hand", so Peter Kleissner. 80 Prozent des betreffenden Source-Codes, an dem er damals arbeitete, würde ohnehin aus Open-Source-Code bestehen, sagte er gegenüber gulli:news.
Ikarus fordert nun eine sofortige Unterlassung seiner Aktivitäten sowie einen Schadensersatz, da sie nun ihre Software im Wert von über 30.000 Euro neu entwickeln müssten. Zusätzlich soll der Verkauf unterbunden werden. Da durch die Verbreitung des Anti-Viren-Codes "Gefahr im Verzug" sei, wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Kaspersky Labs hat sich der Strafanzeige angeschlossen. Diese wollen eine ganze Reihe krimineller Handlungen bei Peter Kleissner festgestellt haben. Das geht von "Verbreitung von Schadcode", "Verfassen, Veröffentlichen und Anwenden von Schadcode, die auf Schädigung von Sicherheitsunternehmen abzielt", bis hin zu "versuchter Erpressung". Angeblich würde sein Bootkit auch "elektromagnetische Strahlen" abfangen und so den Monitor zu einer potenziellen Schwachstelle machen. Alles in allem kommt in dem Verfahren eine Strafsumme von über 100.000 Euro zusammen.
Eine erste öffentliche Anhörung wird am 25. Januar 2010 in Wien stattfinden. Momentan wird die Sachlage von einem Sachverständigen geprüft. Kleissner selbst bezeichnet die Vorwürfe als haltlos. In einem passwortgeschützen Posting schreibt er: "Es ist zwar ein laufendes Verfahren, bis jetzt wurde aber keine Anklage erhoben. Im Moment soll ein Sachverständiger prüfen ob AV Tracker und das Stoned Bootkit für widerrechtlichen Zugriff verwendet werden kann. Bei dem Verfahren bin ich noch relativ relaxt, die Anzeigen bestehen nur aus Anschuldigungen, Tweets, Blog Postings und Zeitschriftenartikel. Es ist lächerlich mein Programm Stoned Bootkit, dass ich auf einer Sicherheitskonferenz (!) vorgestellt habe, als illegal darzustellen, und das noch von einer Antivirenfirma aus."
gulli:news berichtete bereits über das Stoned Bootkit.
Martin Wisniowski am Mittwoch, 06.01.2010 21:49 Uhr
der war grad im TV pro7 der superdolle oberhacker muaha hat doch nix drauf den mach ich frisch werd erst mal seine Seiten hacken Nein was habe ich gelacht, sag bescheid wenn es so weit ist. Kann ja sein, dass er bestimmte Sachen r ...
Kann ja sein, dass er bestimmte Sachen richtig gut frauf hat. Aber Webdesign gehört nicht dazu. Seine Website sieht wie ein Unfall mit nem WYSIWYG-Editor aus. ...
der war grad im TV pro7 der superdolle oberhacker muaha hat doch nix drauf den mach ich frisch werd erst mal seine Seiten hacken ...
@antiHacker OK, ich habe in einem anderen Forum 6 Monate vor dem Beschluss 4500 Mann in Afghanistan zu stationieren dieses dort gepostet, der Admin wurde kräftig unter Druck gesetzt --> mein Kommentar und die sich auf meinen Kommentar beziehenden Kommentare wurden gelöscht! Ferner habe ich dort auch ...
@antiHacker, ich deute im Höchstfall an, welche Tools ich genutzt habe ... es scheint dir entgangen zu sein, das mittlerweile der Besitz dieser strafrechtlich verfolgt werden kann und man wegen dem Besitz solcher Tools in den Knast wandern kann ... Geh doch das Risiko ein u ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.