Aus Berlin sind noch keine Entscheidungen zu hören. Und schon ist die Diskussion um die Körperscanner um ein weiteres Argument angereichert worden. DPolG-Chef Rainer Wendt sagte heute gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung, dass in Bezug auf die Flugsicherheit alle zu sehr auf die Suche nach Sprengstoff, Flüssigkeiten und Waffen fixiert seien. Effektiver wäre es, "gezielt auffällige Personen aus dem Strom der Fluggäste herauszufiltern." Er spricht sich dafür aus, auf jedem deutschen Flughafen einen Profiler für jeweils 1.000 Fluggäste einzusetzen. In anderen Bereichen der Kriminalistik wäre dies längst üblich. Wendt hält es sogar für "fahrlässig", in diesem überaus sensiblen Bereich auf solche Maßnahmen zu verzichten.
Derartige Fallanalytiker (Profiler) versuchen Täterprofile zu erstellen. Sie kombinieren und analysieren dazu verschiedene Daten und machen auf mögliche Verdächtige aufmerksam, die man vor Antritt des Fluges genauer untersuchen könnte. Dabei spielen unterschiedliche Kriterien der Fluggäste eine große Rolle. So etwa deren Nationalität, Religionszugehörigkeit, ethnische Herkunft, Flugziel oder wenn sie sich auffällig verhalten sollten. Da es ohnehin kein fehlerfreies System gibt, könnte diese Methode zumindest die Schlangen in den Flughäfen deutlich reduzieren. Vielflieger und Geschäftsreisende sollen nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) nach einer einmaligen ausführlichen Überprüfung ohne jede Kontrolle fliegen dürfen.
Der Gewerkschaft der Polizei (GdP) geht das alles nicht weit genug. Sie fordern von der Bundesregierung eine umfassende Überprüfung aller Sicherheitsstrukturen. Es reiche nicht aus, das Sicherheitsloch nur an einer Stelle zu flicken. Konkret sind damit die Körperscanner gemeint. Die GdP forderte vorgestern zudem eine deutliche Ausweitung der Personaldecke beim Sicherheitspersonal und spürbare Verbesserungen der Arbeitsbedingungen aller dort Beschäftigten. Die gesamte Flugsicherheit müsse nach Ansicht der GdP auf den Prüfstand. Auch wurde moniert, warum noch immer nicht alle Stellen der Flugsicherheitsbegleiter (Sky Marshalls) besetzt seien. Folge der Untätigkeit sei, "dass im großen Umfang Stellen der Bundespolizei an den großen Flughäfen unbesetzt seien und mit aufwendigen und belastenden Abordnungen ausgeglichen werden müssen", so der Vorsitzende des GdP-Bezirks Bundespolizei, Josef Scheuring.
(Bild: Screenshot dieses Videos von LiveLeak.com, thx!)
Lars Sobiraj (g+) am Mittwoch, 06.01.2010 18:08 Uhr
Also, ich fände es besser ein Security-guy erklären zu müssen, warum ich Urlaub mache, als durch ein Nacktscanner zu laufen, Getränke abzugeben und all so ein Kram. Das die Schlangen deutlich reduziert werden, glaube ich aber nicht, siehe Israel. ...
Das ist rassistisch!jpg Ich sag nur TSA: Wenn Soldaten und Polizisten in voller Uniform, mit allem Gerödel und mit schriftlichen Befehlen, rausgewunken und komplett gefilzt werden. Oder sich die Leute nach Meinung TSAs ihre: Piercings, Protesen, Herzschrittmacher und so weiter und sofort raus nehm ...
@Mordechai :D :D :D :D :D :D :D :D Seit dem hier GulliNews erscheint die Frage "Haben sie ihre Koffer selber gepackt?" in einem anderen Licht, oder? ... wäre der Profiler ...
waren es nicht 8 - und 7 hat man erwischt? immerhin 87,5 % treffer quote. wooow^^ dann sind wir ja nur bei ca 250 Toten ;) ...
@Mordechai :D :D :D :D :D :D :D :D Seit dem hier GulliNews erscheint die Frage "Haben sie ihre Koffer selber gepackt?" in einem anderen Licht, oder? ... wäre der Profiler über den "Slowakischen" Fa ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.