
Die Sprengsätze befanden sich unter acht Schmugglerwaren, die am vergangenen Wochenende Passagieren am Flughafen von Bratislava als Sicherheitstest untergeschoben worden waren.
Auf der Rückreise aus den Weihnachtsferien brachte ein 49-Jähriger dabei unwissentlich einen solchen Sprengsatz nach Dublin. Da das Reisegepäck ankommender Personen dort nicht mehr kontrolliert wird, war der Slowake am Dienstagmorgen auf einen Hinweise der slowakischen Behörden bei einer Razzia der irischen Polizei festgenommen worden. Bei der Wohnungsdurchsuchung entfernte ein Bombenräumkommando den Sprengstoff zur weiteren Untersuchung.
Mittlerweile wurde der Mann ohne Anklage entlassen. Der irische Justizminister Dermot Ahern äußerte seine Besorgnis darüber, dass die irische Polizei drei Tage lang nicht über die Herkunft der Sprengsätze informiert worden sei. Die Flughafensicherheit hatte sieben der illegalen Gegenstände entdeckt, jedoch nicht die 90g eines noch in der Entwicklung befindlichen Sprengstoffes, die der ahnungslose Passagier bei sich trug. Angeblich wollten slowakische Stellen die Sicherheitsmaßnahmen für aufgegebenes Gepäck auf die Probe stellen, indem Passagieren ohne deren Wissen unerlaubte Gegenstände in Taschen und Koffer geschmuggelt wurden. Die slowakische Polizei unterrichtete die irischen Kollegen erst am Dienstagmorgen davon.
Die irische Armee versicherte, dass sich zu keinem Zeitpunkt Menschen in Gefahr befunden hätten, da der Sprengstoff stabil und nicht an essentielle Bombenteile angeschlossen gewesen sei.
Im Folgenden sprach der slowakische Innenminister gegenüber dem irischen Justizminister Ahern sein tiefes Bedauern über den Vorfall aus. Im Gegenzug verlangte Ahern einen vollständigen Bericht über alle durchgedrungenen Waren und Gegenstände.
Aufgrund der allgemeinen Alarmiertheit der Flughäfen durch den vereitelten Sprengstoffanschlag auf ein Flugzeug in Detroit am 25.12.2009, war nicht klar, ob der slowakische Sicherheitstest mit einem ähnlichen Vorhaben in Zusammenhang stand oder nicht.
(Via bbc.co.uk, thx! Bild: wikipedia.de unter public domain, thx!)
Julia Klein am Mittwoch, 06.01.2010 10:41 Uhr
@nucleophilic :D ...
Mir ist da ein geiler Gedanke gekommen ... evtl. war es das falsche Gepäck Interessante Theorie! :T Auf jedenfall stinkt die Sache zum Himmel. Allein die Tatsache einer nicht berechtigten Person Gewalt über einen militärischen und zudem noch toxischen Sprengsto ...
Alle beteiligten Bullen sollte man umgehend in Untersuchungshaft nehmen und dann mit Haftstrafen belegen, die richtig weh tun. Und zusätzlich aus dem Beamtenverhältnis feuern und ihnen sämtliche Pensionsansprüche streichen. :dozey: Wenn die slowakische Regi ...
Unglaubliche Geschichte! Wäre ich der Typ, würde ich die scheiß Drecksbullen bis aufs letzte Hemd verklagen. Das muss man sich mal vorstellen. Da packen die Wichser einem tatsächlich explosionsfähigen SPRENGSTOFF(!), der sich bei [URL="http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/test-terrorist ...
Mir ist da ein geiler Gedanke gekommen ... evtl. war es das falsche Gepäck! Der Experimentelle Sprengstoff sollte zu einer Terrorzelle (Al Kaida, Al Bundy oder so) geliefert werden, die Irische Polizei hat festgestellt, das die "Lieferung" fehlgeleitet wurde und handelte entsprechend! ... gut, nä ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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