
Offenbar erhitzt dieses Thema die Gemüter und ein Ende ist nicht in Sicht. Sachsen-Anhalts Justizministerin Angela Kolb äußerte sich heute gegenüber der dpa, dass sie sich vorstellen kann, das Netz-Sperren nach dem Vorbild derer, die am Donnerstag im Bundestag beschlossen wurden, schon bald in allen europäischen Staaten eingeführt werden könnten. Sie sagte: "Ich halte eine europäische Lösung nicht für ausgeschlossen." Ihre Begründung für dieses Vorgehen ist vor allem "Kinderschutz" und "Austrockung des Marktes".
"Wir wissen, dass Internet-Sperrungen keine umfassende Lösung bieten. Es gibt nach wie vor Foren, an die man mit diesen Sperren nicht herankommt. Aber wir sagen der Kinderpornografie den Kampf an", sagte sie. "Jeder Klick weniger hilft den Kindern. Wenn es keinen Markt dafür gibt, werden auch keine Bilder ins Internet gestellt." Vor allem sagte sie, dass Netzsperren sinnvoll seien, da es sich bei der Verbreitung von dokumentiertem Kindesmissbrauch um ein internationales Phänomen handeln würde. Dabei erhalte eben, sollte man nicht löschen können, die Sperre den Vorzug. "Wenn die Server im Ausland stehen, haben wir aber wenig Chancen. Wir wollen zwar auch versuchen, dass diese Seiten gelöscht werden".
Proteste, Demos, Verfassungsklage, Tauss, und jetzt Forderungen von Seiten der SPD - man darf sehr gespannt sein, wie das alles weitergeht. Viele Beobachter sehen auch eine Auweitung der Sperren auf weitere Inhalte als mittel- und langfristig durchaus realistisch an. Erste diesbezügliche Vorstöße einzelner Politiker gab es bereits. Und auch im Ausland bewegen Netzsperren die Gemüter: In Finnland gab es erst übrigens erst kürzlich eine Zensur der Zensurliste. (020200) (via Netzpolitik, thx)
News Redaktion am Samstag, 20.06.2009 23:58 Uhr
@dojin Wir ich schon mal schrieb, die wollen das "Regionet", damit wir nicht mehr bei Amazon einkaufen und unsere Meinung frei bilden dürfen ! @soricsoon Früher: Dik ...
... Wem das noch nicht reicht, der sollte sich diesen Beitrag mal antun. ... Thanks a lot! Kaum zu glauben, ginge es nicht um Politik. :D Diese Frau Ferner sollte das ganze no ...
..... und das ist gut so :T (Auch wenn Pädophile und deren Helfershelfer das bestimmt wieder anders sehen. ) Vielleicht vermag es der ein oder andere ja doch mal zu verstehen, in Deutschland gibt es kein Recht zur Beschaffung von Kinder ...
Manche Leute sind so strunzblöde, das spottet jedem Versuch einer Beschreibung. Ich vermute, dass in einem Becher voll Klärschlamm mehr intelligentes Leben existiert, als im gesamten deutschen Politikbet ...
Da freut sich der kleine, endlich was neues wo er sein ego kuscheln kann. Nicht mehr nur fastix gesabbel... ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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