Laut den Vorstellungen des US-amerikanischen Schriftstellers und Drehbuchautors Sherman Alexie sind die Schuldigen für das Dilemma mit den raubkopierten Publikationen schon gefunden. Er kann es so überhaupt nicht nachvollziehen, warum es sinnvoll sein kann, wenn ein Werk oder eine Software frei ist. Der Grundgedanke des Eigentumsrechts würde verloren gehen. Und wie der indianisch-amerikanische Poet es ergänzt: "Es macht ihm Angst."
Nachdem sein Statement gestern im Rahmen einer CNN-Reportage über illegal vertriebene eBooks erschien, erhielt er sehr viele E-Mails verärgerter Mitglieder der Open Source Community. Sie warfen ihm vor ein Idiot zu sein. Er habe nicht verstanden, was mit dem Begriff Open Source überhaupt gemeint ist. Auf seiner Webseite antwortete Alexie, er hätte eine der positiven Aspekte nachvollziehen können. Nämlich, dass die Urheber der Werke selber entscheiden, was für alle offen zugänglich sein soll und was nicht. Seine Kritiker würden angeblich die Schattenseiten von Open Source nicht verstehen. Es könne nicht angehen, dass die Benutzer selbst bestimmen was frei wäre und was nicht. Gegen Open Source an sich hätte er nichts. Allerdings gegen solche Menschen, die an eine negative Bedeutung glauben würden. Vor solchen, die sich nur bereichern wollen, müsse er sich schützen.
ghandy von gulli sagt:
Ich befürchte Sherman J. Alexie, Jr. hat wirklich nicht begriffen, was mit Open Source gemeint ist. Es bedeutet, dass der bzw. die Ersteller eines Werkes selbst bestimmen können, inwiefern ihre Werke quelloffen sind. Auch ist lange nicht alles an Open Source kostenlos oder frei von jeglichen Rechten der Autoren. Es gibt auch viel kommerzielle Programme, die quelloffen sind.
Software wird auf diese Weise optimiert, weil viele Menschen in aller Welt an dessen Verbesserung arbeiten können. Bücher hingegen haben mit diesem speziellen Entstehungsprozeß in den seltensten Fällen etwas gemeinsam. Schade Mr. Alexie. Auch einen Schriftsteller vermag man durch das Studium eines aufschlussreichen Werkes noch aufzuklären. Leider hat ihn dies bisher nicht erreicht ...
(via Slashdot, thx!)
(Bild via GeekShow, thx!)
Lars Sobiraj (g+) am Samstag, 02.01.2009 18:29 Uhr
Jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass der Staat soweit degeneriert ist, dass er prinzipiell nur noch im Eigeninteresse und im Interesse der angesiedelten Industrien agiert. Erkennst Du denn gegenwärtig irgendwelche Tendenzen, die nicht genau in diese Richtung ge ...
Warum VT? Es liegt doch auf der Hand, dass der Staat grundsätzlich vom Handel mit allen legalen Gütern profitiert. Das stimmt, jedoch nur dort, wo sowieso ein Mehrwert erwirtschaftet wird. Er selbst darf aber nicht derart manipulativ ins Marktgeschehen eingreifen, ...
Das wär allerdings schon arg nahe an einer VT. Warum VT? Es liegt doch auf der Hand, dass der Staat grundsätzlich vom Handel mit allen legalen Gütern profitiert. Schliesslich schaft das Umsatz, und damit unter anderem auch Arbeitsplätze und Steuereinnehmen in jeder ...
Nicht nur das, man redet von Urheberrechtsschutz, aber in wahrheit gehts auch um die 19% Mehrwertsteuer Interessanter Aspekt, der mir bisher noch gar nicht bewusst war. Die Politik könnte demnach auch ein eigenes Interesse daran haben, die Freiheiten ihrer Bue ...
Nicht nur das, man redet von Urheberrechtsschutz, aber in wahrheit gehts auch um die 19% Mehrwertsteuer(Steuerhinterziehung) und die Entwicklung des Kopierschutzes undso weiter uns sofort. aber was wen ich das garnicht will? Wenn ich für ein Handy keinen Gewerblichen Händler aufsuchen will kannn ich ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.