
Bisher waren meist Microsoft-Produkte (insbesondere diverse Windows-Betriebssysteme und der Internet Explorer) die beliebtesten Angriffsziele. Nun aber geht McAfee davon aus, dass Adobe die Firma aus Redmond in dieser ungeliebten Hitliste überholen wird. McAfee erklärt, dass Angriffe auf den Acrobat Reader und Flash, die beiden am weitesten verbreiteten Adobe-Produkte, bereits im vergangenen Jahr häufig vorkamen und oft erfolgreich waren. Als Risiko-Faktoren nennt McAfee insbesondere den oft komplizierten Update-Prozess der Adobe-Produkte sowie mangelndes Sicherheitsbewusstsein der Benutzer - Probleme, an denen sich 2010 wahrscheinlich nichts grundlegend ändern wird, so McAfee.
Ebenfalls verstärkt unter Beschuss stehen werden nach Ansicht der Experten die Nutzer Sozialer Netzwerke wie Facebook. Auch Twitter könnte erneut massiv in die Opferrolle geraten, vermuten die Sicherheits-Analysten.
Im Bereich Malware und Phishing vermutet McAfee, wenig überraschend, vor allem eine weitere Verfeinerung der Angriffsmethoden. So sollen beispielsweise Online-Banking-Trojaner massiv weiterentwickelt werden.
Botnets, große Armeen übernommener Rechner, die für Angriffe und Spam-Versand genutzt werden, werden nach Ansicht der Analysten auch im Jahr 2010 weiter eine wichtige Rolle spielen. Die Experten vermuten, dass sich die Entwicklung von der Verwendung zentralisierter "Command and Control"-Server hin zu Peer to Peer-Strukturen weiter fortsetzen wird. So sollen die verstärkten Bemühungen von Sicherheitsexperten und Behörden, Botnetze auszuschalten, ineffektiv gemacht werden.
Während sich all diese Prognosen aus momentan bereits zu beobachtenden Trends ableiten, gibt es einen auch für Experten überraschenden Punkt bei McAfees Analyse. Die Forscher gehen davon aus, dass HTML5 Cyberkriminellen "neue Gelegenheiten geben wird, Malware zu schreiben und Benutzer auszuspionieren". Die neue Technologie, die proprietäre Plugins ersetzen soll und in Google Chrome bereits teilweise implementiert ist, wird von McAfee mit Skepsis betrachtet. Insbesondere mit der Einführung von Google Chrome OS (wahrscheinlich im zweiten Halbjahr 2010) könnten Angriffe auf HTML5 für Cyberkriminelle attraktiv werden, so die Analysten. So könnten über den Browser nämlich auch Offline-Anwendungen angegriffen werden. Später, wenn HTML5 bei allen namhaften Browsern implementiert sein wird, wird dies sogar plattform-unabhängig möglich sein - ein weiteres Plus für Angreifer.
(via The Register, thx!)
Annika Kremer am Dienstag, 29.12.2009 23:15 Uhr
Hat sich mal Adobe darüber Gedanken gemacht, dass, wenn Adobe Acrobat Professional 10 um die Hälfte günstiger wird bzw. man in Adobe Reader 10-Free nicht nur passiv PDFs betrachten kann oder es nur noch Adobe Photoshop CS5-Extended zum gleichen Preis (auch wenn 1.000 Euro sehr hoch ...
"komplizierter updatevorgang" nun ja...bei mir ist das ein einfacher Klick und ich muss vielleicht noch meinen browser schließen...sonst ist da nicht viel kompliziertes dran :) ...
Kurz vor dem Jahreswechsel veröffentlicht die IT-Sicherheits-Firma McAfee ihre Prognosen für die Sicherheits-Trends und Bedrohungen des Jahres 2010. Ganz oben auf der Abschussliste von Cyberkriminellen werden nach Ansicht der Experten Produkte der Firma Adobe stehen. [url=http://www.gulli.com/new ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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