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IMK: Cyberkriminalität soll stärker bekämpft werden

Laut Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) sei Internetkriminalität in Deutschland ein ernstzunehmendes Problem. Im Rahmen der Innenministerkonferenz wolle man den Kampf gegen Internetkriminalität wie Kreditkartenbetrug oder Kinderpornografie deutlich verstärken

Offenbar haben die Behörden den erfolgreichen Bust der einst prominenten 1337-Crew, die für Millionenschäden durch Cyberkriminalität wie Kreditkartenbetrug, Verbreitung von Schadprogrammen oder gefälschte Pässen verantwortlich gewesen sein soll, zum Anlass genommen, verstärkt gegen Internetkriminalität vorzugehen. Wie es nun der Innensenator von Hamburg offenbarte, müsse man sich im Rahmen der nun folgenden Innenministerkonferenz (kurz IMK) im Januar 2010 für die Bekämpfung der Cyberkriminellen stark machen. Kreditkartenbetrug, Kinderpornografie und die Verbreitung von Schadsoftware müssen ein Ende nehmen.

"Die Internetkriminalität ist sprunghaft angestiegen. Aber die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen diese Form der Kriminalität muss unbedingt verbessert werden. Da ist viel zu tun", so Christoph Ahlhaus, der am 1. Januar 2010 den Vorsitz der Innenministerkonferenz in Hamburg übernimmt. Man spricht hierbei von einem "weltweiten Problem", denn das Internet werde "nicht an der Bundesgrenze gekappt".

Laut Ahlhaus bestehe kein Zweifel daran, dass es bei der Bekämpfung der Internetkriminalität große Defizite gibt. "Es sind Rechtsunsicherheiten da, es fehlen bundesweit sowohl bei Bundesbehörden als auch bei Landesbehörden weitere Infrastrukturen, um diese neue Form der Kriminalität noch wirksamer zu bekämpfen." Aus diesem Grunde sei es unausweichlich, in Zukunft vermehrt auf Expertenwissen zurückzugreifen.

Zum Jahresbeginn sieht Hamburg im Landeskriminalamt die Einrichtung der "Dienststelle Cybercrime" vor. Insbesondere werde man in dieser Zweigstelle verstärkt auf vorbeugende und aufklärerische Maßnahmen setzen, um Cyberkriminalität einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Mit welchen Mitteln die Bekämpfung verstärkt werden soll, ist bisher noch ein großes Fragezeichen. Es bleibt jedoch zu hoffen, dass durch die Aussagen des CDU-Politkers nicht erneut das umstrittene Thema des Internetsperren-Gesetzes, das noch vor einigen Tagen abgehakt war, wieder ins Rollen kommt.

(via www.zeit.de, thx!)

Sener Dincer am Samstag, 26.12.2009 16:05 Uhr

tagsTags: innenministerkonferenz innenministerium

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17 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Duckmichweg am 27.12.2009 20:50:48

    Hallo tinitus_shg eigentlich kann man den Vollpfosten von Politikern nicht mal irgendwie böse sein, wenn man bedenkt, welches Volk die hier ins Amt "gewählt hat". Der größte Teil ist doch faul. Anstatt die Probleme wirklich durch zu diskutieren und detailliert bei Unklarheiten nachzufragen, las ...

  • nappelym am 27.12.2009 03:01:22

    war vor 5 Tagen im Urlaub in Hamburg. Als ich da richtung Pauli- Stadion geganngen bin hab ich mir so gedacht das die Jungs da wohl noch gaanz andere Probleme haben...:rolleyes: ...

  • Shinichi0815 am 27.12.2009 02:47:49

    In der kalten Winterzeit kann man so einen Heißluftgenerator sicher gut gebrauchen. Plattitüden, mehr nicht. Das Internet gibt es nicht erst seit gestern... ...

  • titus_shg am 26.12.2009 22:41:08

    Jedenfalls ist zu vermuten, dass die sich wieder irgendwas einfallen lassen, was zwar den durchschnittlichen Internetnutzer faktisch immer weiter einschränkt, kontrolliert und bevormundet, wirklich schwere Straftaten aber in keiner Weise zu verhindern vermag. So, wie sie es halt immer machen. Und ...

  • Duckmichweg am 26.12.2009 20:54:59

    Oh mei. Laut Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) sei Internetkriminalität in Deutschland ein ernstzunehmendes Problem. Ja, ein Problem - aber nicht das größte. Das größte Problem scheinen unsere Politiker zu sein - die wiedermal nur Unsinn im Kopf haben und nicht üb ...

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