Dann wird zehn Prozent des Umsatzes bei Musik nämlich im Onlinegeschäft erzielt. So zumindest die Schlussfolgerung des Bundesverbandes Musikindustrie. Digitale Musik ist auf dem Vormarsch. Mit jedem Jahr, das vergeht, wird dies deutlicher. Laut dem Bundesverband sei der Onlinemarkt auch im Jahr 2009 stark gewachsen. Wirtschaftskrise? Davon hat man nichts bemerkt.
Einen Zuwachs von 20 bis 30 Prozent hätte man stattdessen verzeichnen können. Wenn sich die Branche weiter so entwickelt, könnte der Umsatz durch digitale Musik nächstes Jahr die 150 Millionen Euro Marke sprengen. Neben den regulären Musikdownloads fließen hier auch Einnahmen aus Lizenzen ein. Dass das Ende der Fahnenstange damit noch lange nicht erreicht ist, beweist der internationale Vergleich.
In den USA beteiligen sich legale Musikdownloads inzwischen zu 30 Prozent am Gesamtumsatz. In Deutschland stochert man erst bei zehn Prozent umher. Ein unglaubliches Entwicklungspotential steht also noch bevor. Zumindest solange, wie man sich die eigene Kundschaft nicht noch mehr vergrault. Denn auch darin ist man leider schon seit langer Zeit ein wahrer Meister.
Diese Entwicklung dürfte jedoch deutlich symbolisieren, dass der Markt durchaus bereit ist, für Musik zu bezahlen. Wenn Qualität und Leistung erbracht wird, sind viele Musikfans auch gerne bereit etwas zu bezahlen.
Trotz dieser positiven Entwicklung rechnet der Bundesverband Musikindustrie in diesem Jahr jedoch noch mit einem leichten Einnahmenrückgang. Im Jahr 2008 hatte man 1,575 Milliarden Euro an Umsatz verbuchen können. Laut einer Analyse der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) soll der deutsche Musikmarkt ab 2013 wieder ein dickes Pluszeichen vor sich tragen. Der Verkauf von digitaler Musik soll bis dahin 20 Prozent ausmachen. Vier Jahre hat man nun Zeit, dieses Ziel zu erreichen.
(via futurdezone, lthx!)
(Bild via horizont, thx!)
Klaus Müller am Freitag, 25.12.2009 17:55 Uhr
Die vermehrten Musikdownloads werden die Einbrüche bei den Verkäufen von physischen Tonträgern nicht wettmachen können, das wird noch über viele Jahre nicht passieren! Wer sich für die Gründe für das Dilemma interessiert, sollte [URL="http://www.gulli.de/news/all2gethernow-schlagabtausch-2009-09-29" ...
Musik wandert nach wie vor über Filesharing-Netze. Abmahnungen schrecken nur wenig ab. Die Branche liegt am Boden. Aber dennoch: Die Chancen sind da. Bereits nächstes Jahr soll es soweit sein. zur News ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.