
Wie die Electronic Frontier Foundation (EFF) nämlich nun erklärt hat, wird man nicht weiter um eine Preisgabe der Vertragsinhalte klagen. Nachdem sich der neue Präsident der USA, Barrack Obama, dazu entschlossen hatte die ACTA-Verhandlungen weiterzuführen, hatte man eigentlich auf mehr Transparenz gehofft.
War es doch eines der Wahlversprechen, die der neue Präsident geleistet hatte. Die Electronic Frontier Foundation sowie Public Knowledge ziehen ihre Klage nun jedoch zurück, nachdem die Informationen des ACTA-Abkommens als wichtig für die "Nationale Sicherheit" deklariert wurden. Wie genau Urheberrechtsauseinandersetzungen die nationale Sicherheit belasten könnten, ist nicht nur den Juristen der EFF ein Rätsel.
"Wir sind sehr enttäuscht darüber, dass wir unsere Klage nicht weiter durchführen können, aber es gibt keinen Grund sie fortzuführen, wenn wir keine Informationen vor der Fertigstellung von ACTA erhalten", so Gwen Hinze, der International Policy Director der EFF. "Hier liegt eine grundlegende Problematik vor. Es ist jetzt klar, dass die Vertragstexte und Hintergrund-Dokumente für diese Übereinkunft den Repräsentanten der großen Medien-Rechteinhabern sowie pharmazeutischen Unternehmen vom Industrie- & Handelskomitee für geistiges Eigentum bekannt gegeben wurden. Nur die einfachen Bürger - die primär von ACTA betroffen sein werden - mussten sich bisher auf inoffizielle Leaks von jedweden Informationen über den Vertrag verlassen und wir hatten keine Möglichkeit Einfluss auf die Vertragsverhandlungen zu nehmen. Das lässt sich schwerlich als transparente oder ausbalancierte Vertrags-Schaffung bezeichnen."
Man erklärte, dass man weiterhin so viel Druck wie möglich auf die Regierung Obama ausüben werde, um weitere Informationen zum ACTA-Abkommen zu erhalten. Die Folgen seien zu weitreichend und wichtig, als dass sie hinter verschlossenen Türen ausgehandelt werden dürften. (Firebird77)
News Redaktion am Sonntag, 21.06.2009 14:44 Uhr
Hat echt jemand geglaubt, mit Osama ändert sich groß was? ...
buck Farack ...
jaja ... schon schlimm wenn man befürchten muss wie ein iranischer Politiker aus dem Amt gejagt zu werden inklusive Bürgeraufstand ... Und das alles nur wenn man die Wahrheit über das sagt, was man den eigenen und fremden Bürgern, in "ihrem" Sinne antut ... Aber je höher der Innendruck, umso ...
Wenn es tatsächlich eine Frage der Natinaler Sicherheit ist, dass ist davon auszugehen dass die Verträge Menschenrechtfeindlich und äusserst illegal sind. Bin schon gespannt welche Schurkenstaaten da unterschreiben werden. Auf jeden Fall wird es aber gehörig Krachen. Erinnerungen an den Deutsche ...
Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ist eines der bestgehütetsten Geheimnisse im Bereich internationaler Verhandlungen und wird es wohl auch bleiben, bis es vielleicht zu spät ist. Wie die Electronic Frontier Foundation (EFF) nämlich nun erklärt hat, wird man nicht weiter um e ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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