
Googles Büchersuche ist ein interessanter und zugleich höchst umstrittener Dienst. Er digitalisiert zahlreicher Bücher und stellt Auszüge davon online zur Verfügung. Zahlreiche Autoren sowie Verleger sehen darin eine Verletzung ihrer Urheberrechte. Der französische Verleger La Martiniere hatte gegen Googles "Digitalisierungspläne" geklagt. Bücher, die sich im Vertrieb des Buchverlags befinden, wurden von Google bereits digitalisiert und einige Seiten standen online zur Verfügung.
Ein Gericht in Paris hat den Giganten nun zur Zahlung eines Schadensersatzes von rund 300.000 Euro verurteilt. Darüber hinaus droht Google eine weitere Zahlung von 10.000 für jeden Tag, an dem Auszüge aus dem Angebot des Verlegers in deren Datenbank auffindbar sind. Dieser juristische Sieg wird von vielen als Sieg über das "Informationsmonopol" gesehen, an welchem Google nach Ansicht diverser Kritiker arbeitet.
"Französische Leser sehen sich jetzt dem Problem ausgesetzt, einen erheblichen Zugriff auf Wissen zu verlieren und damit hinter den Rest der Internetnutzer zurückzufallen", kommentiere ein Sprecher von Google das Ereignis. "Höchst zufrieden" mit dem Urteil war demgegenüber Serge Eyrolles, Vorsitzender der Verleger und Autorenvereinigung SGDL.
Erreicht hat man dennoch nicht alles, was man wollte. Vor allem nicht in einem angemessen Zeitrahmen. Bereits vor drei Jahren hatte man die Klage eingereicht. Während des Prozesses unterbrach Google seine Digitalisierungen nicht mal ansatzweise. Von den ursprünglich geforderten 15 Millionen Euro (!) hat man auch nur einen Bruchteil erhalten.
Bislang musste Google einige Rückschläge bei deren Unterfangen, eine digitale "Bibliothek von Alexandria" zu errichten, hinnehmen. Welche Auswirkungen das jüngste Urteil haben wird, lässt sich nur schwerlich abschätzen.
(via bbc, thx!)
Klaus Müller am Samstag, 19.12.2009 17:52 Uhr
Wenn es Google irgendwann zu blöd wird, kaufen die einfach die entsprechenden Verlage und schmeißen die widerspenstigen Manager raus - Geld genug hätten sie jedenfalls... ;) ...
Also ich denke, bei 300.000 Euro Strafe lachen sie sich doch allerhöchstens ins Fäustchen und machen da weiter, wo sie vor ihrer Bestrafung angefangen haben. ...
300.000 € strafe...man, da wird es sich Google echt überlegen in Zukunft weiter Raub-mörderisch zu kopieren :rolleyes: ...
seh ich auch so in erster Linie ist es Werbung für das Buch,denn z.b.200 Seiten ausdrucken ist relativ teuer,am Bildschirm lesen ist ne Zumutung auf Dauer gesehn...insbesondere konzentriertes Lesen,und da es fast jedes Buch in der Bibliothek gibt sollten sich Verlage nicht der intellektuellen Revol ...
ich verstehe nicht wo die verlage das problem haben, denn es lassen sich selten komplette bücher finden.... im prinzip ist sowas doch gute werbung, man liest einen ausschnitt im netz und kann sich dann das buch kaufen... aber man hätte sicherlich keine 15 millionen auf diesem weg eingenommen ;) a ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen