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EA angeblich wieder der größte Publisher in Europa

Nachdem der Publisher Electronic Arts im vergangen Jahr 2008 die Krone an Nintendo überreichen musste, sei das Unternehmen laut eigenen Angaben in diesem Jahr wieder an der Spitze des europäischen Gaming-Marktes.

Offenbar hat der Publisher Electronic Arts nach einer langen Leidenszeit wieder einen Grund zu lachen. Wie es nun der Senior Vice President Jens Uwe Intat bekannt gab, habe sich Electronic Arts im laufenden Jahr 2009 wieder an die Spitze des europäischen Marktes hochgearbeitet. Mit erfolgreichen Titeln wie Dragon Age: Origins, Need for Speed Shift oder der bekannten EA-Sports-Softwarepalette habe es EA bewältigt, einen Marktanteil von 19 Prozent zu erreichen und somit den japanischen Konkurrenten wieder vom Thron zu schubsen.

Auch wenn es sich um eine erfreuliche Nachricht für das US-amerikanische Unternehmen handelt, wird die Buchhaltung des Publishers wahrlich nicht die Sektkorken knallen lassen. Einen berechtigten Anlass zu feiern gibt es bei Electronic Arts nämlich nicht, denn die Bilanz der Geschäftszahlen spricht für sich.

Noch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 konnte EA einen Umsatz von 3,1 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von stolzen 76 Millionen US-Dollar verbuchen. Im darauf folgenden Jahr 2008 konnte der Umsatz zwar leicht ansteigen, doch das Unternehmen musste in diesem Jahr ein Verlustgeschäft von 454 Millionen US-Dollar hinnehmen, was gleichzeitig zur  Entthronung im europäischen Markt führte. Im laufenden Jahr 2009 macht der Publisher EA bekannt, dass alleine im dritten Quartal diesen Jahres mit einem Verlust von 641 Millionen US-Dollar gerechnet werden müsse. Im selben Atemzug wurden dieses Jahr mit 1.100 Entlassung circa 11 Prozent der EA-Angestellten auf die Straße gesetzt.

Auch Jens Uwe Intat von EA betont, dass sich die Freude in Grenzen hält: "Trotz der erfreulichen Nachricht muss ich gestehen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Während wir für das laufend Jahr 2009 ein Wachstum von 5 Prozent erwartet haben, wurden wir mit einem großen Verlustgeschäft konfrontiert." Insgesamt habe man jedoch Einbußen von circa 10 Prozent hinnehmen müssen.

(via www.thesixthaxis.com, thx!)

Sener Dincer am Samstag, 19.12.2009 01:08 Uhr

tagsTags: electronic arts

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10 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Shodan_v2-3 am 19.12.2009 21:15:44

    :rolleyes: Klick mal auf den Link, bevor du hier motzt. Die 641 Mille waren letztes Geschäftsjahr ein Quartalsverlust, nicht dieses Jahr wie die News behauptet. Das stinkt einfach nach mieser Recherche ...

  • Triple-A am 19.12.2009 21:05:03

    Alle Jahre wieder macht EA 641 Mille Verlust :D Ganz miese redaktionelle Arbeit Leute :T Quartal != Jahr ...

  • Shodan_v2-3 am 19.12.2009 20:53:06

    Alle Jahre wieder macht EA 641 Mille Verlust :D Ganz miese redaktionelle Arbeit Leute :T ...

  • napster_fish am 19.12.2009 16:02:00

    kosten sind wohl vor allem auch durch weitere übernahmen sowie Kreditrückzahlungen von vergangenen übernahmen entstanden. an dem wird ea noch ein paar jähren zu schaffen haben. 2.5%... was sagt uns die zahl schon? das ist in gewissen Branchen schon recht hoch, in anderen extrem tief. müsst man ...

  • MrDraco am 19.12.2009 13:35:48

    kann das sein??? 2,5% Umsatzrendite bissle sehr wenig...also dafür dass des Jahr erfolgreich war Serious? Mal dran gedacht das wir uns in einer Finanzkrise befinden und gerade EA sich mehr als genug Feinde gemacht hat? (Von den unglaublichen Werbeausgaben ganz z ...

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