Am Mittwoch ist Florian Hufsky im Alter von 23 Jahren gestorben. Er war der Gründer und ehemalige Vorsitzende der Piratenpartei Österreichs. Doch er war nicht nur für seinen politischen Pioniergeist bekannt. Die junge Netz-Community erlebte ihn auch als Hacker, Pixelkünstler und Spieledesigner.
Rick Falkvinge, der Gründer der schwedischen Piratenpartei, der den Stein der Partei für den politischen Schutz des Netzes ins Rollen brachte, verlieh seiner Trauer auf der internationalen Mailingliste der Partei Ausdruck. Auch die hiesigen "Piraten" bekunden ihr Mitgefühl für die Angehörigen und Freunde des jungen Mannes und verweisen auf sein Kondolenzbuch, in dem die Beileidsbekundungen und Bilder zur Erinnerung an ihn nicht mehr abreißen.
Hufskys künstlerisches Talent sowie sein ausgeprägter Sinn für "Hacktivismus" brachten ihm großen Respekt innerhalb der Community ein. Er war unter anderem an Homebrew-Projekten beteiligt und sein Computerspiel "Super Mario War" hat in der Szene einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht. Auch im Umfeld des österreichischen Metalabs nahm er als "oneup" und "1000points" an vielen Projekten teil und betrieb auch Pixelkunst und Streetart.
FM4, der Jugendkulturradiosender des Österreichischen Rundfunks, hat dem talentierten IT-Künstler seinen webtip des Tages gewidmet und veröffentlicht ebenfalls Bilder von Florian Hufsky sowie Kommentare seiner Freunde und Bekannten.
Letztlich trifft es nur der berühmte Satz aus dem Film "Bladerunner":
Das Licht, das doppelt so hell brennt, brennt eben nur halb so lang.
Die Umstände seines Todes sind bislang noch unbekannt, jedoch soll es sich um einen freiwilligen Tod gehandelt haben.
(Via piratenpartei.de, thx!)
Julia Klein am Freitag, 18.12.2009 18:20 Uhr
Ein Selbstmord hat mit Feigheit überhaupt nichts zu tun. Niemand, der keine endgültigen Selbstmordgedanken behabt hatte, wird einen Selbstmörder je verstehen können. Feige ist, vor einer Herausforderung davon zu laufen. Das Leben ist eine Aneinanderreihung von He ...
hab echt kein plan wie ein so lebensfroher mensch einfach selbstmord begehen sollte... hier könnt ihr ihn nochmal in seinen element erleben: http://bit.ly/4U8CyK Rest in Pixel Flo! ...
Im Selbstmord setzt die Feigheit ihr größtes Denkmal. Ich bin daher etwas skeptisch, was einen Suizid in dieser Sache anbelangt... Whatever - R.I.P. Ein Selbstmord hat mit Feigheit überhaupt nichts zu tun. Niemand, der keine endgültigen Selbstmordgedan ...
RIP Florian Hufsky. Du warst ein Vorbild für die Freiheit des Internets innerhalb der EU. ...
warum ich mich dann noch am leben bin? ... tja, im moment habe ich noch kohle am konto, was ist wenn die weg ist kann ich momentan auch nicht sagen :| Im Selbstmord setzt die Feigheit ihr größtes Denkmal. Ich bin daher etwas skeptisch, was einen Suizid in dieser S ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.