Ab dem ersten März 2010 wird sich Shuttleworth neuen Aufgaben widmen. Ab diesem Termin wird Jane Silber, die seit Jahren eine wichtige und verantwortungsvolle Rolle bei Canonical gespielt hat, den CEO-Posten übernehmen.
Shuttleworth betonte, dass sein Rücktritt vom CEO-Posten keineswegs bedeute, dass er vorhat, Ubuntu den Rücken zu kehren. Seine Verantwortung und sein Engagement für das Projekt seien "lebenslänglich", so der Südafrikaner in einem Interview. Er habe lediglich genug von Meetings und Papierkrieg und wolle sich mehr auf die Unternehmensstrategie, die Produktentwicklung und den Kundenkontakt konzentrieren und übergebe daher den CEO-Posten einer Kollegin, die sein Vertrauen genieße. "Durch diesen Schritt bleibe ich näher an den Dingen, die mich wirklich interessieren," erklärte Shuttleworth und betonte, er habe keine anderen geschäftlichen Projekte. Ubuntu bleibe sein wichtigstes Projekt, auf das er sich konzentrieren wolle.
In einem Blogeintrag nehmen Shuttleworth und Silber zu dem Schritt Stellung. Silber kann auf eine beeindruckende Karriere als Managerin und Software-Entwicklerin zurückblicken. Shuttleworth verriet, er habe zunächst erwogen, sich außerhalb der Firma nach einem neuen CEO umzusehen. Dann aber hätten ihn Silbers Qualifikationen und Erfahrungen überzeugt - diese seien "genau das, was Canonical an diesem Punkt braucht".
Spekulationen, dass der Personalwechsel eine Übernahme von Canonical oder eine Änderung der Investitionspolitik ankündigt, erteilte Shuttleworth einen Dämpfer. Dies sei zwar oft der Fall, diesmal aber gehe es nur darum, dass er sich um das große Ganze kümmern könne, während Silber die Details des Managements übernehme.
(via The Register, thx!)
(Foto von Mark Shuttleworth via Wikimedia Commons, thx!)
Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 17.12.2009 22:17 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.