
Neben den Musikvideos der Künstler, die bei dem Label unter Vertrag stehen, will man aber auch weitere Exklusivinhalte anbieten. Dazu sollen unter anderem Interviews und Backstage-Berichte gehören. Mit diesem Ansatz steht Universal glücklicherweise nicht völlig alleine da. Auch Sony Music beteiligt sich an dem Portal. Darüber hinaus hat unter anderem EMI angekündigt, in absehbarer Zeit ebenfalls Videomaterial anzubieten.
Lediglich Warner Music hat sich bislang quer gestellt. Man wolle keine Inhalte beisteuern. Unklar ist noch, inwiefern man eine Konkurrenz zu YouTube darstellen will. Natürlich sind die eingestellten Inhalte ausschließlich professioneller Natur. Nutzergenerierte Inhalte werden bei Vevo nicht auftauchen. Interessanterweise bietet ausgerechnet YouTube die technischen Lösungen für Vevo an.
Ob sich das Konzept professioneller Videoinhalte etablieren wird, muss sich noch zeigen. Dass ein Interesse dafür grundsätzlich vorhanden ist, steht außer Frage. Insbesondere die Tatsache, dass die Einnahmen durch Musikvideos bisher zwischen YouTube und den Labels geteilt wurden, könnte sich nun elementar ändern.
Ob man sich jedoch letzten Endes tatsächlich als Konkurrent zu YouTube und Konsorten etablieren kann? Solange das Angebot von Vevo auf die USA und Kanada beschränkt bleibt, wird dies zumindest schwierig. Zumindest sollten zukünftige Streitigkeiten wegen der Vergabe von Lizenzen damit jedoch der Vergangenheit angehören. Vevo hat also eine echte Chance, zum Marktführer unter den Musikvideoportalen zu avancieren. Ob die Majorlabels diese Chance erkennen und nutzen?
(via futurezone, thx!)
(Bild via vevo, thx!)
Klaus Müller am Mittwoch, 09.12.2009 13:18 Uhr
Interessant finde ich, dass Youtube die Technik stellt. Vor allem, wen man bedenkt, dass sie damit ja einem Konkurrenten helfen. Erklärbar wirds, wenn man sich verdeutlicht, dass Vevo keine Chance gegen Youtube haben wird. Die streichen die Kohle für die Technik ein, und sehen denen beim verlieren ...
Auf der einen Seite kämpfen sie gegen Kopien und Kopieren selber, und dann auch noch auf die billigste art und weise. Wieviel Video Seiten gibt es dann schon, 100? In Amerika gibt es weit mehr alls hier. Aber auch hier sind wir sehr gut bedient. Nicht nur Youtube ist da eine grösse, sondern auch M ...
toller Beitrag... Ich finde es respektabel das sich die Major Labels mal darüber Gedanken machen...nur fürchte ich, dass das Portal irgendwann kostenpflichtig wird oder "premium" accounts verkauft werden..(das ist dann irgendwann wie bei rapidshare..-.-) da ...
toller Beitrag... Ich finde es respektabel das sich die Major Labels mal darüber Gedanken machen...nur fürchte ich, dass das Portal irgendwann kostenpflichtig wird oder "premium" accounts verkauft werden..(das ist dann irgendwann wie bei rapidshare..-.-) ...
Major Label = Massenschrott Ich hör lieber meine FiXT Musik weiter. ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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