Nicht nur der spektakuläre Fall des britischen "NASA-Hackers" Gary McKinnon, der unter anderem in die Server der NASA eindrang und nun wahrscheinlich an die USA ausgeliefert werden soll, rückte die teilweise mangelhafte Absicherung der NASA-Systeme in den Fokus der Öffentlichkeit. Auch sonst gab es immer wieder Berichte über Einbrüche und Datenverluste bei der Behörde. Der neueste Fall ereignete sich am vergangenen Wochenende: zwei Websites der Behörde wurden von Angreifern kompromittiert.
Die Seiten der Abteilungen für "Instrument Systems and Technology" und für Software-Entwicklung wurden erfolgreich angegriffen und Screenshots des Hacks ins Internet gestellt. Diese Screenshots wurden später, in einer bearbeiteten Version, auf einer Mailinglist für Full Disclosure (also das Bekanntgeben von Schwachstellen in Programmen, Websites und Serversystemen), veröffentlicht. Nach Vermutungen von Experten benutzten die Angreifer SQL-Injection und machten sich Schwächen im Zugriffsschutz der Seite zunutze.
Wer den Angriff durchgeführt hat ist bislang noch völlig unklar. Ebenso kann über die Motive des oder der Verantwortlichen nur gemutmaßt werden. Fest steht, dass der schlechte Ruf der NASA in diesem Bereich für eine gewisse Klientel als Einladung wirken könnte. Allerdings, dafür ist Gary McKinnon ein prominentes Beispiel, kann es auch gravierende Folgen haben, in die Rechner der Raumfahrtbehörde einzubrechen. Ob in diesem Fall rechtliche Konsequenzen zu erwarten sind, ist bislang noch nicht bekannt.
(via The Register, thx!)
Annika Kremer (g+) am Montag, 07.12.2009 23:47 Uhr
1. Der Hacker meint, dass er eine SQL-Injection ausgenutzt hat, ist ja auch die einfachste Art. 2. Politisch motiviert war das ganze denke ich nicht. Er schreibt ja, dass er es gemacht hat, weil er es konnte. Geändert hat er ja nichts. 3. Es war eine Subdomain, so viel Zugriff hatte er ja dann doch ...
Ich würde auf Russen oder Chinesen tippen. Die werden sowieso wohl kaum ausgeliefert. Deren Regierungen haben sich bei der NASA angeblich auch schon gut bedient. Allerdings haben die nicht bloß Websites gehackt... ...
HAHA! xD Der ist sogar an die Passwörter der Admins gekommen :eek:. Also die NASA sollte da schnellstens was ändern. Ich sehs schon kommen. 13jährigesScriptKiddie1: Hey Kumpel was machen wir heute? Nochmal die NASA hacken? 13jährigesScriptKiddie2: Och nee ham wir doch gestern schon. Wie wärs mit der ...
Und? Gibt es jetz Außerirdische???;) ...
Ob in diesem Fall rechtliche Konsequenzen zu erwarten sind, ist bislang noch nicht bekannt. Dazu müssten die Hacker nachverfolgbar sein, das dürfte schwierig bis nahezu unmöglich sein. Wer heutzutage bei der NASA einbricht, der sichert sich vermutlich nicht mal ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.