
Die SPPF, welche zahlreiche Independent-Labels in Frankreich vertritt und für diese Gebühren einzieht, möchte den Videoportal-Giganten YouTube auf 10 Millionen Euro verklagen.
In einem Statement erklärte der Verband, dass mehr als 100 Musikvideos aus deren Katalog bei YouTube zur Verfügung stehen würden, obwohl man diese bereits 2008 hatte löschen lassen. Für diese Urheberrechtsverletzung möchte man nun 10 Millionen Euro an Schadensersatz erhalten. YouTube wehrte sich gegen diese Anschuldigungen und erklärte, dass die SPPF sich nicht für den Content-ID-Dienst angemeldet hätte, welcher technische Maßnahmen zur Identifizierung jedweder Urheberrechtsverletzung geboten hätte. Allein in Frankreich arbeitete YouTube unter anderem mit Europacorp, AFP sowie France 24 über den Content-ID-Dienst zusammen, um unautorisierte Inhalte zu ermitteln und dann zu blockieren - oder in Geld zu verwandeln.
"Wir können uns leider nicht zu einem laufenden Verfahren äußern, aber man sollte im Hinterkopf behalten, dass YouTube professionellen Künstlern und Produzenten mächtige Werkzeuge bietet, um ihre Inhalte zu schützen, umwerben und monetarisieren, indem sie Content-ID nutzen. Zahlreiche Indies sowie große Musikkonzerne nutzen diese Werkzeuge, um ihre Inhalte in Frankreich zu kontrollieren. Der Schutz der Urheberrechte wird am besten durch eine direkte Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Online-Plattformen erreicht, nicht durch langwierige und kostspielige Prozesse", so ein Statement von YouTube. Man merkte auch an, dass die SPPF den Content-ID Service nicht benutzt hätte.
Problematisch wird diese Klage jedoch aus einem gänzlich anderen Aspekt. Die SPPF hat nämlich den Jahresbericht 2008 veröffentlicht. Dieser gesteht dem Verband 14,9 Prozent (!) höhere Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr zu, was mit 14,5 Millionen Euro zu Buche schlägt. Interessant ist hierbei, dass ein Großteil der neuerlichen Einnahmen durch innovative Geschäftsmodelle sowie Musikvideos herbeigeführt wurde. Insbesondere der Zuwachs an Digital-Sendern habe dazu beigetragen.
Ob man im Prozess dem Richter erzählen wird, dass man unter anderem dank der Musikvideos 14,9 Prozent zusätzliche Einnahmen hatte? Vermutlich nicht, denn woher sollte sonst der Schaden(sersatz) kommen. (Firebird77)
(via billboard, thx!)
(Bild via svmlemag, thx!)
News Redaktion am Montag, 22.06.2009 17:37 Uhr
und der nächste deppenverein der sich über kostenlose werbung beschwerd obwohl damit eindeutig super einnahmen generiert werden. pöse neue geschäftsmodelle wir wollen euch nicht. :dozey: ...
Och Leute, zitiert doch nicht immer diesen kriminellen Winkeladvokaten (oder zumindest den Typen der sich als dieser ausgibt) so greift eine Ignorelist bei weitem nicht so gut. ...
Ich denke auch, dass youtube verpflichtet werden sollte die Nutzer in Regress zu nehmen, welche dort illegales Material verteilen. Das ist ja ein grundsätzliches Problem bei user-generiertem Content. Bei Rapidshare wird es mittelfristig sicherlich ebenfalls so kommen. ...
Ohje, denen sind mit Sicherheit 10 Mio. Euro durch die Lappen gegangen weil sich alle illegal "derren" Songs bei YouTube angehört haben. Ich verklage Youtube auch, sie verwenden meinen Realname um ihren Suchindex zu erweitern... Urheberrechte und Patente mutiere zu einem immer größeren Schwach ...
Wo ist das Problem? Youtube kann sich ja zu 100% bei den Unsern schadloshalten, welche die warez hochgeladen haben. Man kann bei youtube neuerdings software hochladen? ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen