Die Hacker haben ihre Räumlichkeiten in einem Jugendzentrum. Die dort ansässige bunt gemischte Nachbarschaft wurde ihnen offenbar zum Verhängnis: Weil sie auf einem in einem anderen Teil des Gebäudes stattfindenden Punk-Konzert illegalen Alkohol-Ausschank vermutete, führte die Polizei eine Razzia in dem Jugendzentrum durch. Zwanzig bewaffnete und martialisch gekleidete Beamte stürmten das Gebäude.
Kurz darauf tauchten weitere Polizisten in Zivil auf, darunter auch IT-Spezialisten der Landeskriminalpolizei. Diese durchsuchten kurzerhand ohne erkennbaren Anlass auch die Clubräume der Hackergruppe "Forskningsavdelningen" (Forschungsabteilung), obwohl diese nach eigenen Angaben in keinerlei Verbindung zu dem Konzert und den dort womöglich durchgeführten illegalen Aktivitäten stand. Die Hardware der Datenreisenden, darunter drei Laptops, zwei PCs, ein Media Center-PC, eine Spielekonsole, eine Digitalkamera und verschiedenes Zubehör, wurde ebenso beschlagnahmt wie die Ausrüstung der angegliederten Lockpicking-Gruppe. Die fünf anwesenden Hacker wurden durchsucht und fotografiert. Sie beschweren sich über "feindseliges" Verhalten und Drohungen der Polizisten.
Um sich gegen diese Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzen, setzen die Hacker jetzt auf die Unterstützung der Netzgemeinschaft. Sie rufen dazu auf, Protestschreiben an die schwedische Regierung zu schicken. Daneben bitten sie um Spenden für neue Hardware. Ist diese nämlich erst einmal in den Händen der Polizei, sehen die Besitzer sie oftmals, wenn überhaupt, erst nach Monaten oder Jahren wieder. Das ist in Schweden nicht anders als in Deutschland.
(Bild via #UdonCrew @ DeviantArt, thx!)
Annika Kremer (g+) am Dienstag, 01.12.2009 00:03 Uhr
Eben. Bleibt nur zu hoffen, dass Schweden, wieder mal ein "Paradies" für "Black User", also für Hacker und so wird. Und die Polizei kann ja auch nur bei konkreten Hinweisen eine Razzia machen. Aber offen bleibt, wann ein Hinweis konkret wird. Wenn der böse Nachbar/die böse Nachbarin einen nicht leid ...
Ich habe heute mit einen mir bekannten Polizisten darüber gesprochen. Der meinte, nach deutschem Recht, bräuchte man dazu konkrete Verdachtsmomente gegen die Hacker und nicht nur ne Alkoholratzia... Aber naja, dass ist kein deutsches Recht... Er denkt, die haben konkrete Hinweise, sie aber noch un ...
...und die Polizei sieht durch eine Fenster auf dem Nachbargrundstück eine Hasch-Plantage, dann darf sie natürlich auch dort sofort einschreiten. Also Günni, dieser Vergleich hinkt aber gewaltig. :rolleyes: Der Besitz von PCs und Spielekonsolen ist im ...
Also wenn die Feuerwehr wegen einem Brand gerufen wird und es ereignet sich in Sichtweite eine schwerer Verkehrsunfall, dann wartet die Feuerwehr auch nicht bis wegen diesem Verkehrsunfall ein Notruf bei ihr eingeht. Na Gott sei Dank hast du Ahnung von Feuerwehra ...
Manchmal fragt man sich echt ob die meinen, dass sie alles dürfen nur weil sie ne Uniform tragen? ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.