
Nach dem Inkrafttreten des Gesetzes brach der Netztraffic in Schweden ruckartig zusammen. Man erklärte dies damit, dass dem illegalem Filesharing der Nährboden entzogen wurde. Seit dem 1. April ist es für die Rechteinhaber ein leichtes Spiel, die Realdaten von Filesharern zu erfahren, die ihre Urheberrechte verletzen. Es dauerte einige Zeit, bis sich die Werte wieder ansatzweise stabilisierten.
Für die Contentindustrie war jedoch klar: Die IPRED-Richtlinie war ein voller Erfolg. Illegalen Downloads wurde ein Riegel vorgeschoben. All dies, obwohl man seit der Einführung des Gesetzes nicht ein Verfahren angestrengt hatte. Es war also ein Gesetz mit Sanktionen, das jedoch seitens der Rechteinhaber nicht umgesetzt wurde. Die Bestätigung für den "Erfolg" gibt es nun einige Monate später.
Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) hat aktuelle Zahlen der schwedischen Musikindustrie veröffentlicht. Das positive Ergebnis: In den ersten neun Monaten diesen Jahren ein Plus von 18 Prozent. Man möchte fast gratulieren, über so einen großartigen Zuwachs. Die IPRED-Richtlinie scheint ihr Ziel nicht zu verfehlen.
Bemerkenswert ist aber die Tatsache, dass hier ein ganzes Quartal mit eingerechnet wurde, in dem die neue Richtline noch gar nicht aktiv war. Es ist allerdings möglich, dass das neue Gesetz die Filesharer schon vorher abgeschreckt hat. Bedauerlicherweise sank der Traffic nach dem 1. April 2009 massiv ab.
"Die Verkaufszunahme in Schweden, gestützt auf innovative digitale Dienste und strengere Urheberrechtsgesetze ist erfreulich", so der Chief Executive Officer (CEO) der IFPI, John Kennedy. Der Zuwachs setzt sich im Einzelnen durch einen Anstieg an bezahlten Downloads um 80 Prozent, sowie ein neunprozentiges Wachstum bei CD-Verkäufen zusammen.
"Es ist zu früh zu sagen, ob Schweden die Kurve bekommen hat, aber wir hoffen, dass die User dauerhaft von unlizenzierten Filesharing-Netzwerken die der Musik-Community nichts zurückgeben, zu großartigen und wertvollen legalen Diensten zurückkehren, deren Betreiber das kontinuierliche Bedürfnis von Investitionen erkennen, um die Talente von Morgen zu entdecken und zu fördern", so Kennedy abschließend.
(via guardian, thx!)
(Bild via p2p-weblog, thx!)
Klaus Müller am Dienstag, 24.11.2009 07:56 Uhr
zu TunesPro: hab das mal ausprobiert, weil es dazu in den Gulli:News Werbung gab. (Wurde vermutlich schnell wieder gelöscht :D) Wäre aber auch zu schön um wahr zu sein, eine Seite auf der man Musik legal zu erschwinglichen Preisen laden kann. Naja, dann halt wieder ganz kostenlos... ...
Richtig - ausserdem gibts ja das hier Domain: tunespro.com IP-Adresse: 194.58.78.35 Provider: RELCOM Corp. Organisation: Relcom.Business Network Ltd. Region: Moscow (RU) Da kann man auch gleich "for free" downloaden, komm ...
Registered through: GoDaddy.com, Inc. ( Domain Name: TUNESPRO.COM Created on: 28-Jul-09 Expires on: 28-Jul-11 Last Updated on: 30-Aug-09 Administrative Contact: Protected, Identity admin at tunespro.com Identity Protected No SPAM No SPAM, 00001 Palestinian Territories ...
Normal sollte man sagen "Jetzt erst recht". Also ich meine "Jetzt erst recht nicht kaufen". Richtig - ausserdem gibts ja das hier ...
Normal sollte man sagen "Jetzt erst recht". Also ich meine "Jetzt erst recht nicht kaufen". Ich für meinen Teil praktiziere das ja bei Musik und Film konsequent, bei Spielen eigentlich auch, hat aber mehr mit Kopierschutztechnik zu tun die mir gegen den Strich geht, meine PSP und meinen DS fütter ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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