Der Wurm zielt wie schon sein Vorgänger lediglich auf iPhones, bei denen ein sogenannter "Jailbreak" durchgeführt wurde. Dieser ermöglicht auch die Installation von Programmen, die sich nicht im Apple App Store befinden. Allerdings merkten Sicherheitsexperten schon seit einer Weile immer wieder an, dass Jailbreaks nicht nur die Flexibilität sondern ebenso auch das Malware-Risiko der Geräte erhöhen. Der Rat der Sicherheitsexperten ist daher, dass Nutzer, die sich mit der Thematik nicht auskennen, auf Jailbreaks verzichten sollten.
Damit sich der Wurm verbreiten kann, müssen allerdings neben dem Jailbreak noch einige weitere Voraussetzungen erfüllt sein: Der Wurm verbreitet sich nur auf iPhones, die mindestens eine auf SSH basierende Anwendung installiert haben und deren Besitzer versäumt haben, das voreingestellte Root-Passwort zu ändern. Ein Versäumnis, das offenbar, glaubt man Experten, gar nicht so selten vorkommt. Zwar ist der Wurm bisher noch nicht weit verbreitet, aber eine gewisse Anzahl von Infektionen konnte doch beobachtet werden.
Der Wurm installiert eine sogenannte Backdoor auf dem System, vergibt dem Gerät zwecks Identifizierung eine eindeutige Nummer und macht das iPhone kurzerhand zum Teil eines Botnets, indem er sich mit einem Kontroll-Server in Litauen verbindet. Zudem ändert er das Root-Passwort, damit der Besitzer nicht ohne Weiteres die Kontrolle zurück erlangen kann. Anschließend versucht sich der Schädling weiterzuverbreiten, indem er UMTS oder WLAN verwendet, um sich an andere iPhones weiter zu versenden. Im WLAN ist der Wurm besonders aktiv, weswegen ein Indiz für eine Infektion eine stark heruntergesetzte Akkulaufzeit ist. Sicher erkennen kann man den Schädling daran, dass er mit der IP 92.61.38.16 (dem Kontroll-Server) Verbindung aufnimmt.
Momentan der einzige Weg, den Schädling loszuwerden, ist es, mit Hilfe von iTunes die Original-Software wieder aufzuspielen. Das negiert die Wirkung des Jailbreaks - aber das, so die Experten, sei immer noch besser, als ein infiziertes, zum Zombie mutiertes iPhone zu haben.
Erst vor wenigen Wochen war der erste iPhone-Wurm in die Schlagzeilen geraten. Dieser verbreitete sich ebenfalls auf per Jailbreak modifizierten iPhones, war aber im Gegensatz zu seinem Nachfolger harmlos. Sein einziges Ziel: Das Wallpaper der Geräte gegen ein Foto des 80er-Jahre-Schnulzensängers Rick Astley zu ersetzen - eine Variante der im Internet beliebten Sportart des "Rickrolling". Dabei geht es darum, sein "Opfer" auf ein Rick-Astley-Video zu lenken, indem man beispielsweise verschleierte URLs verwendet.
Während also der erste Wurm noch rein dem Aufzeigen theoretischer Möglichkeiten und dem "Sport" diente, scheinen nun auch Cyberkriminelle Interesse am iPhone zu entwickeln. Es wird sich zeigen, ob dies ein eher isoliertes Phänomen oder der Beginn eines Trends ist.
(via The Register, thx!)
Annika Kremer (g+) am Montag, 23.11.2009 19:14 Uhr
markenkinder hier.... kauft Open Moko dann habt ihr solche Probleme nich :D ...
iBot, wie geil. ~ Markus xDDD jaah ne mal im ernst: terminal -> su alpine dann passwd NEUESPASS dann seid ihr sicher! PS: SBSettings SSH -> SSH ABSCHALTEN ...
Ich denke, unsere Apple-Bash Freunde, die jetzt hier schon wieder ihre Zähne wetzen, sollten sich den Artikel mal richtig durchlesen. Apple selbst hat nämlich mit dieser Lücke nicht wirklich viel zu tun. Wenn Lücken durch unsachgemäße Nutzung des Produktes vom Nutzer erstellt werden, hat dies mit d ...
iBot, wie geil. ~ Markus ...
Der erste Wurm ist ja lustig. :D ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.