Der Datenstrom fließt von Server A zu User A. Wenn User B dasselbe Video betrachtet, muss derselbe Datensatz erneut übertragen werden. Diese Reihe kann man beliebig fortsetzen. Doch eines wird sofort deutlich: Der Anbieter des Objekts muss die gesamten Daten mehrfach übertragen. Adobe scheint für diese Problematik nun eine Lösung gefunden zu haben. Diese ist dabei alles, aber die verwendete Technologie sicher nicht neu.
Bereits im Jahr 2007 kaufte Adobe das kleine P2P-Startup-Unternehmen amicima auf. Dieses experimentierte mit dem P2P-Konzept, um schnellere und bessere Übertragungswege zu generieren. Damals dachte wohl noch keiner daran, was Adobe irgendwann damit vorhabe. Die Katze ist nun aus dem Sack. Der neue Flash Player in der Version 10.1 sowie Adobe Air 2 Beta beinhalten ein neues großartiges Feature.
Das gilt insbesondere für Diensteanbieter, die große Datenmengen im Flash-Format dauerhaft übertragen müssen. Man hat die Funktionsweise von BitTorrent in den neuen Flash Player übernommen. Aktuell gibt es bedauerlicherweise noch nicht viele Clips, die damit etwas anfangen können. Doch das Wirkungsprinzip ist unglaublich einfach.
Sobald ein User ein Video im Flash-Player öffnet, werden die Daten zu ihm übertragen. Der Anbieter der Daten übernimmt dabei eine vergleichbare Funktion wie ein BitTorrent-Tracker. Parallel zum Download des Videoclips werden auch Informationen zu anderen Usern übertragen, die diesen Clip betrachten. Erst jetzt passiert das eigentlich Geniale an dieser Technik: Die weiteren User laden nicht das gesamte Video vom Server, sondern verbreiten es (auch) untereinander.
Die Datenlast für den Server sinkt somit erheblich. Daraus resultieren geringere Kosten für Traffic. Der Nutzen dieser Methode sollte somit sehr rasch klar werden. Insbesondere Videoportale wie YouTube könnten von solch einem Feature erheblich profitieren.
Einen Haken hat die ganze Sache jedoch mit Sicherheit. Während bei einer zentralen Struktur wie YouTube die IP-Adresse nur an den Diensteanbieter übertragen wird, muss sie hier gezwungenermaßen ausgetauscht werden. Daraus lassen sich viele Szenarien bilden, von denen keines besonders erfreulich wäre.
(via newteevee, thx!)
(Bild via flashrealtime, thx!)
Klaus Müller am Montag, 23.11.2009 20:45 Uhr
Klar, allgemein gehts um Flash, da haste Recht. Habe halt weitergedacht und Panik bekommen. Ich denke so schnell wird man als Benutzer auch keine Änderung bemerken. Keine Panik, bisher war YouTube relativ liberal. Ich mach mir da keine Sorgen... Im Notfall schalte ...
Klar, allgemein gehts um Flash, da haste Recht. Habe halt weitergedacht und Panik bekommen. Ich denke so schnell wird man als Benutzer auch keine Änderung bemerken. ...
weitergesendeten Daten so zu modifizieren dass evtl. alle möglichen Dateien auf dem Zielcomputer landen Wenn es eine Lücke gibt. Die kann es aber überall geben, wenn du vor sowas Angst hast, dann schalte den PC sofort ab und wirf ihn weg. Youtube macht sicherlich nicht wenig G ...
Während man YT benutzt, braucht man den Rest der Bandbreite normalerweise eher weniger Welchen Rest der Bandbreite? Bei 250KB/s download (DSL 2000) und 20KB/s Upload ist da nicht viel übrig. Und jetzt sind noch oft 2 andere Benutzer hinterm Router, die auch noch was an Bandbre ...
P2P wird in Deutschland nie richtig gut funktionieren, solange der Upload wesentlich geringer ist (Speed wie vor 20 Jahren) als der Download. Achja vor 20 Jahren, wo man nur 1mbit Download hatte, das waren Zeiten.:D:confused: Die Zeit gleicht es ja wieder aus, wenn man den PC 24/7 la ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.