Der unabhängige IT- und Tech-Kanal!
internet.board.entertainment.games.hardware

gulli Logo
  • Home
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Board
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • News
    • Topnews
    • Interviews
    • Glossen
    • Reportagen
    • Kurioses
    • RSS-Feed
    • Twitter
    • Newsletter
  • NewsPresso
    • Newsübersicht
    • Regeln
    • Highscore
    • RSS-Feed
  • Internet
    • Wissenswertes
    • Filesharing
    • Denkanstösse
  • IT-Sicherheit
    • IT-Lexikon
    • Gesetzliche Lage
    • Cyberkriminalität
    • Abwehrmaßnahmen
    • IT-Forensik
    • Privatsphäre bei Facebook
  • Hard- und Software
    • Zeitreise - PC und N-books
    • Tools
  • Games
    • Geschichte, Gegenwart und Zukunft der PC-Spiele
    • Online-Spiele
    • gulli:Wettbewerbe
    • gulli:Spiele
  • Mobile
    • Zeitreise - Mobile Endgeräte
  • Ansichtssache
    • Kommentiere und bewerte die Fundstücke.
  • Videos
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • Apps
    • Seit 1998 unabhängiger IT- und Tech Kanal, Forum mit über 1 Million registrierter Usern
  • gulli
  • News
  • Coden für den Katastrophenschutz
vorherige News
nächste News

Coden für den Katastrophenschutz

Computer machen nicht nur den Alltag leichter, sie können auch in Notsituationen wichtige Dienste leisten. Um dieses Potential besser zu nutzen, arbeiten nun zahlreiche bedeutende IT-Unternehmen zusammen.

Es soll ein Netzwerk entstehen, das sich der Programmierung von Anwendungen widmet, die dem Wohle der Gesellschaft und beispielsweise dem Krisenmanagement bei Naturkatrastrophen und ähnlichen Notlagen dienen. Unter den Firmen, die daran mitarbeiten wollen, dieses Netzwerk zu bilden, sind die Giganten Google, Microsoft und Yahoo - sonst Konkurrenten, in diesem Fall Kooperationspartner für das gemeinsame Ziel. Unterstützt werden sie dabei auch von der Weltbank, der PR-Agentur SecondMuse und der US-Raumfahrtbehörde NASA. Die Idee für das Projekt kam den Managern der beteiligten Firmen, als sie an einer Konferenz für Rettungskräfte teilnahmen. Sie beschlossen, diese Dienste als Entwicklergruppe bei ihrer Tätigkeit zu unterstützen. 

Zusammen organisierten diese Partner am vergangenen Wochenende das erste "Random Hacks of Kindness" Event. Auf diesem trafen zahlreiche Hacker und Programmierer zusammen, um "Probleme der realen Welt" zu lösen - beispielsweise, wie Menschen im Katastrophenfall an Informationen gelangen und Angehörige wiederfinden können. 

Insgesamt entstanden rund ein Dutzend Anwendungen, die in Extremsituationen hilfreich sein und den Rettungskräften die Arbeit erleichtern sollen. Einige Projekte basieren auf Diensten wie Twitter oder dem Versand von SMS, um Informationen auszutauschen. Ein anderes befasst sich mit dem Aufbau einer Netz-Infrastruktur per WLAN wenn normaler Internetzugang nicht funktioniert. Andere Dienste basieren auf Map-Diensten und erlauben beispielsweise, einen mit Koordinaten versehenen Hilfreruf abzusetzen, indem man einen Punkt auf der Landkarte anklickt. Ein ähnlicher Dienst verwendet Foto-Handies, Maps und GPS, um den Schaden bei Waldbränden abzuschätzen und auf Karten einzutragen.

Den Preis für den besten Beitrag erhielt eine von NASA-Mitarbeitern dominierte Gruppe, die die "I'm OK"-App entwarfen. Diese ist dafür gedacht, Angehörige zu informieren, wenn das Handynetz überlastet ist.Sind Telefongespräche unmöglich, kann man mit einem Klick eine SMS, das man sich in Sicherheit befindet, an eine vorab definierte Gruppe von Kontakten verschicken. 

Die NASA kündigte zudem an, geographische und sonstige Informationen ihrer Satelliten für Rettungsorganisationen zugänglich zu machen. Insgesamt vier Terabyte Daten über Temperaturen, die Zusammensetzung der Atmosphäre, Meeresströmungen und ähnliche Phänomene sollen den Rettungskräften am Tag zur Verfügung gestellt werden, zusammen mit speziellen Tools für deren Analyse. 

Ein Ziel für die Zukunft: Die NASA soll eine bessere Programmierschnittstelle zur Verfügung stellen, damit ihre Informationen einfacher und effizienter genutzt werden können. Unterstützer des Projekts betonen, es handle sich um eine "perfekte Gelegenheit", die IT-Community zusammenzubringen, um den Umwelt- und Katastrophenschutz zu fördern. So könnten staatliche und private Experten zusammenarbeiten und neue Lösungen entwickeln. Das nächste "Random Hacks of Kindness"-Event ist für Anfang nächsten Jahres geplant. Wie durchschlagend und langanhaltend der Erfolg des Projekts letztendlich wirklich sein wird, kann momentan noch nicht abgeschätzt werden. Die Idee jedenfalls dürfte Technikliebhaber, Idealisten und Rettungsdienste gleichermaßen begeistern - und so womöglich auch dazu beitragen, der Informationstechnologie mehr gesellschaftliche Akzeptanz und Anerkennung zu verschaffen.

(via/Bildquelle: CNET News, thx!)

Annika Kremer (g+) am Montag, 16.11.2009 20:25 Uhr

Tags: nasa programmierung

Rating Rating Rating Rating Rating
 
Weitere interessante News
5 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • KeLLeR_KiND am 17.11.2009 15:14:45

    Google, Microsoft und Yahoo arbeiten an einem gemeinsamen Projekt? Das heißt, es kann eigentlich kein Marketing Gag sein? ...

  • gayeye am 17.11.2009 10:50:09

    ein Hoch auf Annika! :D ...

  • Annika_Kremer am 16.11.2009 23:00:56

    Oft genug, aber zum Glück gibt's auch andere Fälle ;) ...

  • am 16.11.2009 22:49:33

    Huch, dass ich das noch erlebe ... Eine gute Nachricht ohne wenn und aber :T Ich dachte schon, only bad news is good news ...

  • l33torizor am 16.11.2009 20:55:03

    Na das ist doch mal ein wirklich gutes Projekt! Vielleicht merken dadurch ja auch Schäuble und Konsorten irgendwann, wie nützlich das böse, böse Internet eigentlich ist... ...

weitere Kommentare lesen     Nachricht kommentieren

Games [Teamspeak]

Teamspeak Server

Teamspeak

Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?

mehr lesen...

Aktuelle gulli:Videos
Play
Samsung Galaxy S4 Außenaufnahme
Play
The Last of Us - Death & Choices Trailer
Play
Shadow Warrior - Teaser Trailer
Fotostrecke
Coden für den Katastrophenschutz
Coden für den Katastrophenschutz
Coden für den Katastrophenschutz
News [Interviews]

Interview mit dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr

Bundestag

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.

mehr lesen...

News [Kurioses]

Japaner erstellt seine Gemälde mit Microsoft Excel

Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr

Gemälde von Tatsuo Horiuchi

Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.

mehr lesen...

gulli:picsArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli RSS NewsPresso Feedsgulli:Newslettergulli twittertgulli bei facebookGoogle+gulli:news im AppStore
  • Home
  • Board
  • News
  • NewsPresso
  • Internet
  • IT-Sicherheit
  • Hard- und Software
  • Games
  • Mobile
  • Werbung
  • Presse
  • Kontakt
  • Betreiberinfos
  • Chat
  • Jobs
  • Suche

© 1998-2013 InQnet GmbH

Hardwareclips