
Lange Zeit war es eine der gängigsten Verbreitungsmethoden für Malware, sie in manipulierten E-Mail-Anhängen oder per Mail verschickten Links zu manipulierten Internetseiten zu verstecken. Das allerdings hat sich mittlerweile auch bei vielen Computer-Nutzern herumgesprochen. Immer weniger Menschen klicken auf angebliche Mahnungen, Abmahnungen, lustige Videos oder angebliche Pornofilme, die in Wirklichkeit einen Virus, Trojaner oder anderen Schädling enthalten.
Diese zunehmende Sensibilisierung ihrer potentiellen Opfer blieb natürlich auch den Cyberkriminellen nicht verborgen. Grund genug, sich nach neuen Verbreitungswegen für ihre Schädlinge umzusehen. Ihr neuestes Ziel: Instant Messaging-Dienste wie ICQ. Das Opfer wird angeschrieben und ihm wird ein Link geschickt, der auf manipulierte Websites, auf denen sich Malware befindet, führt.
Wie Sicherheitsspezialist F-Secure betont, sollten die Nutzer solcher Dienste auch bei Chats mit Bekannten, Familie und Freunden vorsichtig sein "insbesondere dann, wenn aus dem Freundeskreis eine Empfehlung zum Besuch einer bestimmten Website kommt und ein Link direkt mitgeliefert wird." Der Grund: Am anderen Ende könnte auch ein Krimineller sein, der sich nur als Bekannter ausgibt. Werden beispielsweise schwache Passwörter verwendet, können Instant Messaging-Accounts leicht von Dritten übernommen und dann zur Malware-Verbreitung missbraucht werden. Das selbe gelte für Accounts in Sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ, die ebenfalls für diese Zwecke missbraucht werden können.
"Je mehr die sozialen Netzwerke an Popularität gewinnen, werden proportional auch die von gehackten Accounts verschickten Links und finanzielle Hilfe-Nachrichten von sogenannten Freunden ansteigen", so F-Secure Sicherheitsexperte Sean Sullivan. Er plädiert dafür, dass sich die Benutzer ebenso wie bei E-Mails auch bei der Nutzung von Messengern, Chats und Sozialen Netzwerken des Risikos eines Angriffs stärker bewusst werden und " sensibler für die […] genutzten Inhalte werden." Momentan werde die Gefahr für einen Angriff über derartige Dienste noch vielfach unterschätzt.
(via onlinekosten.de, thx!)
Annika Kremer am Sonntag, 15.11.2009 23:25 Uhr
Seitdem ich meine icq nummer auf studyvz (nur für freunde) veröffentlicht hab, bekomme ich auch jeden 3ten Tag eine Anfrage von irgendwelchen Menschen, die ich net kenne. Das wiederrausnehmen hat auch net geholfen. ...
ja, das mit den kyrellischen schriftzeichen hatte ich auch schon oft... wurde auch schon drei mal von leuten die ich mal in meiner kontaktliste hatte, aber wieder gelöscht habe, angeschrieben..... da auch hier jedesmal die schriftzeichen auf kyrellisch waren, war es ein leichtes zu bemerken ^^ mal ...
Mir ist gestern etwas ähnlich kurioses passiert. Während ich mit einer Bekannten gechattet hatte, kam von ihrer Seite 2x eine Nachricht, dass ich für irgendwelche superduper Smiley Icons irgendeinem Link folgen sollte und danach jeweils eine leere Nachricht .. wie gut, dass mir sowas egal ist. Ab ...
Über MSN habe ich mir (in der Jungsteinzeit, als ich noch den normalen Client benutzt habe) auch mal ziemlich fies was eingefangen. Ich glaube, das Ding hat eh so einige Lücken oder hatte sie zumindest damals. Selbst schuld, wer chattet auch mit Admin-Account. Aber XP war nunmal so konstruiert, da ...
Ist jetzt zwar auch nichts neues, Anfang 2007 gab es so eine Spreadingwelle im MSN-messenger Kontakt: have you seen this girl? http://sgsdgds.../gsdgsg Und das war dann so gebaut, dass es im IE gleich ausgeführt wurde. (ist schon länger her, irgendwie .bat oder so) Ungenutztes Pote ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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