
Der Filialleiter eines REWE-Supermarktes in Merten in der Nähe von Köln ergriff eine etwas drastische Maßnahme gegen die Schüler einer naheliegenden Schule. Er verhängte ein generelles Hausverbot für alle Schüler der Franziskusschule. Der Grund dafür sei, dass es einige Schüler gebe, die in dem Supermarkt mitunter auffällig waren und vermutlich auch Waren geklaut oder beschädigt haben sollen. Dabei ist der REWE-Markt bei den Jugendlichen insgesamt sehr beliebt: Da in den Pausen der Schulkiosk geschlossen hätte, würden die Schüler eben diesem Supermarkt einen Besuch abstatten um sich zu versorgen. Doch anstatt Waren, erhalten die Schüler seit neuestem eine Absage. Am Eingang hängt ein Schild mit den Worten "Ab sofort haben Schüler/innen Hausverbot !!!". Die Besucher der Franziskusschule fühlen sich diskriminiert, schon bald sollen Gespräche zwischen Schulleitung und dem Filialleiter stattfinden.
Gegenüber der "Kölnischen Rundschau" sagten zwei Betoffene: "Uns wurde nicht einmal erklärt, warum das Hausverbot erteilt wurde." Außerdem: "Wir haben nie etwas falsch gemacht, nun werden wir dafür bestraft, dass sich andere Jugendliche nicht benehmen können." Scheinbar gingen die Angestellten nicht gerade zimperlich mit den abzuweisenden Kunden um. Ein Mädchen wurde von einer Verkäuferin regelrecht "rausgeschmissen". Auf die Frage nach dem Grund sagte diese lediglich "Kannst du nicht lesen?" und deutete auf das Schild im Eingangbereich.
Der Filialleiter rechtfertigt sein Vorgehen: Es würde eine kleine Gruppe von Personen geben, die sich nicht anständig zu benehmen wissen. Mitunter soll es zu Diebstählen gekommen, teilweise seien Verpackungen von Waren "aufgerissen und angeknabbert" gewesen. Zudem sollen andere Kunden angepöbelt worden sein. Auf direkte Ansprache reagierten die Kids teils frech und ausweichend, zum Beispiel indem sie behaupteten, dass sie für die Beschädigungen nicht verantwortlich seien. In der letzten Woche sei aber das Verhalten besonders auffällig und schlimm gewesen. Der Filialleiter hatte offenbar die Nase voll und sah sich zum Handeln gezwungen.
Durch die drastische Maßnahme des "generellen Hausverbots" will er nun ins Gespräch mit Schülern, Lehrern und der Elternvertretung kommen. "Ich möchte doch auch, dass wir dieses Problem in den Griff bekommen," sagte der Einzelhändler. Die Besucher der Franziskusschule sollen über ihr Verhalten nachdenken, erst dann möchte er das Hausverbot wieder aufheben.
(via Kölnische Rundschau, thx!)
Martin Wisniowski am Donnerstag, 12.11.2009 23:13 Uhr
http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1246895335409.shtml und http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1257858511713.shtml Alles wird gut. Gruß Baer ...
Es ist aber Fakt. Es geht hier nicht darum, dass eine Supermarktkette seinen Filialleitern eintrichtert, allen Schülern oder sonst wem Hausverbot zu erteilen. Das wäre ein Skandal. Es geht aber um einen einzigen Markt, in dem der Marktleiter diesen Schritt garantiert nicht gerne gemacht hat. Punkt ...
Hier verteidigen spanther und gandalf keineswegs irgendwelche schützenswerten Grundsätze, hier geht es um Kleinigkeiten. Das ist mit verlaub "DEINE" Ansicht der Dinge... Stelle es also nicht so hin, als sei dies Fakt. ...
Noch mal zur Rechtsauffassung: Allein, dass es ein BGH Urteil zu einem wohl ähnlichen Fall gibt, bedeutet ja nun mal, dass es da unterschiedliche Rechtsauffassungen gibt, sonst hätte der BGH den Fall gar nicht verhandelt. Deswegen werde ich, wenn ich eine öffentliche Party gebe tatsächlich den ...
Willst du jetzt etwa abstreiten, dass durch Drogen jedes Jahr hunderte Menschen im Strassenverkehr umkommen? Genau auf dem Niveau diskutiert Gandalf hier. Nie auf die gestellten Fragen eingehen, Quotes verdrehen, gegenfragen Stellen oder wenn garnichts mehr hilft einfac ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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