
Zwei Euro zusätzlich soll jeder Niederländer jährlich für seinen Internetanschluss bezahlen, so der am Dienstag in Den Haag vorgelegte Bericht der Kommission. Damit könnten bis zu zwölf Millionen Euro jährlich zusammenkommen. Diese sollen den Zeitungen zugute kommen, die nach Ansicht der Kommission im Internet kaum etwas verdienen, obwohl sie zumindest einen Teil ihrer Artikel dort veröffentlichen. Die Steuer mache den Benutzern deutlich, dass auch öffentlich zugängliche Informationen nicht gratis sind.
Der für Medien zuständige sozialdemokratische Minister Ronald Plasterk, der die Kommission eingesetzt hatte, zeigte sich zunächst skeptisch. Er zweifelte an der Umsetzbarkeit einer solchen Internetabgabe. Auch Zeitungsverlage und Chefredakteure kritisierten den Plan. "Ein Zeitungsabonnent will nicht noch zusätzlich für Nachrichten im Internet bezahlen, die er schon in seiner Zeitung gelesen hat", erklärte ein Sprecher des Verbands der Chefredakteure. Im Gegensatz dazu begrüßte die niederländische Journalistengewerkschaft die Idee einer Internetsteuer.
Die von Minister Plasterk eingesetzte Kommission sollte herausfinden, wie den unter einem einbrechenden Anzeigenmarkt und sinkenden Auflagen leidenden Zeitungen geholfen werden könnte. Weitere Vorschläge sind ein Vereinfachen der Zusammenarbeit von Verlagen und öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern, die bisher eingeschränkt ist. Außerdem soll das Monopol der öffentlich-rechtlichen Sender auf Programminformationen abgeschafft werden, sodass auch Verlage eigene Fernsehzeitschriften herausgeben können. (Simon Columbus)
via netzeitung, danke!
News Redaktion am Mittwoch, 24.06.2009 14:03 Uhr
Die Steuer mache den Benutzern deutlich, dass auch öffentlich zugängliche Informationen nicht gratis sind. Nein? Achso, die der Zeitungen vielleicht nicht. Nur irgendwie ist das deren Problem. Demnächst wird allen Linux-Usern eine Steuer aufgebrummt, um ihnen deutlich ...
Muss ich bald als Nichtraucher Tabacksteuern bezahlen? Ich hoffs doch mal ;D ...
Muss ich bald als Nichtraucher Tabacksteuern bezahlen? ...
Hey super Sache, am besten mit dem System der GEZ kombinieren! Das stelle ich mir wie folgt vor: Wer einen Ferneseher/Radio/Internet hat, zahlt. Wer nichts dergleichen hat zahlt auch, denn er sorgt ja dafür dass die kein Geld haben! Funktioniert auch Prima mit Handys,Zeitungen, Büchern, Alkohol, A ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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