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Filmbranche und GVU: Sperrung von Download-Seiten!

Vertreter der Filmindustrie und die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) sind sich einig: Illegale Download-Portale haben im Netz nichts zu suchen und gehören so schnell wie möglich gesperrt.

Nachdem das umstrittene Gesetz zur Sperrung von Kinderpornografie-Seiten im Internet im Frühling diesen Jahres verabschiedet wurde, werden offenbar die größten Befürchtungen der Netzsperren-Kritiker wahr. Nicht selten wurde in der politischen Diskussion die Befürchtung in den Raum geworfen, dass irgendwann auch eine Ausweitung dieser Internet-Regulierungsmaßnahmen in Frage kommen könnte. Neben der Sperrung von Kinderpornografie-Seiten könnten noch andere, wesentliche mildere Seiten, für eine Sperrung und Indizierung in Frage kommen, so die Kritiker. Die Initiatoren räumten die kritischen Stimmen aus dem Weg, indem sie mehrmals mit großer Zuversicht darauf hinwiesen, dass sich das Zugangserschwerungsgesetz lediglich auf Kinderpornografie-Seiten beschränken werde. Das Versprechen der Regierung könnte jedoch nun ins Wanken geraten. Vertreter der Filmbranche und die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen fordern nun tatsächlich eine Ausweitung des umstrittenen Gesetzes, um den Schutz des geistigen Eigentums gewährleisten zu können.

Laut dem renommierten Münchner Filmproduzenten Max Wiedemann gehören neben kinderpornografischen Seiten auch illegale Download-Portale gesperrt. Es mache keinen Sinn, jedem einzelnen Raubkopierer einen Denkzettel zu verabreichen. Viel sinnvoller sei es, auch die Provider mit in die Verantwortung zu nehmen und sie dazu aufzufordern, auch die Verantwortung für den Inhalt der Webseiten zu tragen. "Provider müssen gesetzlich verpflichtet werden, eine Seite zu sperren, falls diese illegale Downloads zur Verfügung stellt", so der Filmproduzent.

Der Geschäftsführer der GVU,  Matthias Leonardy, möchte eine Maßnahme gefunden haben, um die Zahl der illegalen Downloads zu reduzieren. Seiner Meinung nach sollten Provider wohl oder übel Internetnutzer per Mail darauf hinweisen, "dass sie gerade etwas Illegales tun."

Wie die Verantwortlichen des Gesetzes diese Forderungen aufnehmen, bleibt nun mit großer Spannung abzuwarten. Bis zur jetzigen Stunde gibt es noch keine offiziellen Stimmen auf Seiten der Regierung.

(via www.news-adhoc.com, thx!)

Sener Dincer am Mittwoch, 04.11.2009 00:44 Uhr

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58 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Destiny666 am 07.11.2009 14:17:18

    Lies es dir nochmal durch, da steht "...die Künstler, deren Musik geklaut wird.". Ich finde das Thema auch nicht sonderlich lustig, zeig doch bitte ein wenig Anstand. Was sich nicht anpasst, stirbt aus. Ist nun mal so in der Natur. War bei den Dinos auch so. Wen ...

  • Chronoton am 07.11.2009 13:57:44

    Das Internet ist eine relativ neue Erscheinung, verständlich, dass manche Gesetze deswegen daran angepasst werden müssen. da hast du mich aber vollkommen falsch verstanden, denn ich habe geschrieben "soll sich das internet an nationale gesetze halten müssen?" hier geht ...

  • titus_shg am 07.11.2009 12:26:10

    D Bei so einer Äußerung kann jeder mit einem Funken Sachverstand nur den Kopf schütteln. Diese Argumentation beruht nicht auf Fakten sondern auf paranoiden Ängsten. Es können nur illegale Inhalte gesperrt werden. Das ist abzusehen, dass das in der Zukunft passier ...

  • McNulty am 07.11.2009 11:17:56

    Lies es dir nochmal durch, da steht "...die Künstler, deren Musik geklaut wird.". Ich finde das Thema auch nicht sonderlich lustig, zeig doch bitte ein wenig Anstand. ...

  • Destiny666 am 07.11.2009 11:08:43

    Wie? Die Künstler werden auch vergewaltigt? :eek: ...

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