
Laut der Zeitung Ottawa Sun besaß der Mann eine kleine Sammlung mit Geschichten über "Sex mit Teenager-Mädchen und Inzest, die er selbst verfasste und nie zu veröffentlichen oder zu verbreiten versuchte".
Auf seine Spur kam die Polizei, als Kollegen des Mannes im vergangenen Dezember einige seiner Texte auf einem Computer entdeckten und die Strafverfolgungsbehörden informierten. Er gab zu, die Geschichten verfasst zu haben und auch Texte umgeschrieben zu haben, die er im Internet gefunden hatte.
Der Mann hat sich schuldig bekannt, Kinderpornographie besessen zu haben. Dafür wurde er zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt. Dazu kommt eine Bewährungszeit von zwei Jahren, während denen der Mann harten Auflagen gerecht werden muss. In dieser Zeit darf er nur unter Aufsicht mit weiblichen Personen unter 18 Jahren kommunizieren. Zudem ist es dem Mann für die Zeit der Bewährung strikt verboten, das Internet zu benutzen. Er darf auch keine Mobiltelefone oder andere internetfähige Geräte besitzen.
"[Richter] Fraser erklärte, dass die Sammlung klein war, es sich um Teenager handelte und [der Täter] kaum ein Risiko für Kinder darstellt", schreibt die Sun. Der Mann hatte von sich aus eine Klinik aufgesucht und um Hilfe gebeten. Ein Psychiater hatte zudem festgestellt, es bestehe bei ihm kaum Rückfallgefahr. Diese falle sogar noch geringer aus, wenn es um wirkliche Kinder gehe.
Trotzdem wird die DNA des Mannes in einer landesweite Datenbank gespeichert. Sein Name wurde in das Register für Sexualstraftäter eingetragen. An dieser Stelle sollte man stutzig werden. Denn der Mann ist der Autor von Geschichten über illegale Handlungen. Eine wirkliche Sexualstraftat hat er nicht begangen.
In vielen Ländern werden im Zusammenhang mit Kinderpornographie Handlungen bestraft, von denen in Wirklichkeit niemand betroffen ist. Man spricht dabei von "opferlosen Straftaten". In Deutschland ist zum Beispiel der Besitz von scheinbarer Kinderpornographie verboten - auch wenn die zu sehenden Personen tatsächlich bereits erwachsen sind.
Warum beispielsweise das Schreiben von kinderpornographischen Geschichten strafbar sein soll, ist kaum zu begründen. Schließlich erleidet dadurch kein Kind einen Schaden. Die deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen behauptet zu solchen Gelegenheiten gerne, dadurch könnten Personen "angefixt" werden. Wissenschaftlich untermauert ist diese Vorstellung allerdings nicht.
Ich will das Verfassen kinderpornographischer Schriften nicht verteidigen. Aber die Frage, warum es verboten sein soll, muss erlaubt sein. Denn die Kinderporno-Keule wird bekanntlich immer wieder von Politikern genutzt, um ohne Begründung Interessen durchzusetzen. Wichtiger, als Kinderporno-Dichter zu verurteilen, wäre dagegen eine effektive Verfolgung tatsächlicher Vergewaltiger.
Quelle: p2pnet news
Bild: Cover der Originalausgabe des Romans "Lolita" von Vladimir Nabokov
Simon Jonas Hadlich am Samstag, 31.10.2009 23:23 Uhr
Dennoch wird es auch in 100 Jahre moralisch verwerflich und alleine schon aus diesen moralischen Gründen verboten bleiben, dass man Kinder, mit Gewalt, Leichen oder Tiere schändet. Mit diesem Argument missverstehst du hier das Thema. Dieser Mann hat keinen Kind Leid ...
Also, dass Homosexualität inzwischen moralisch anerkannt ist und auch die (römisch-katholische) Kirche es immer mehr duldet, ist nichts neues. Dennoch wird es auch in 100 Jahre moralisch verwerflich und alleine schon aus diesen moralischen Gründen verboten bleiben, dass man Kinder, mit Gewalt, L ...
Der verlinkte Artikel bietet aber keine befriedigende Kausalkette und ist zudem widersprüchlich. Wenn schwule Männer statistisch Mütter mit mehr Kindern haben, dann bedeutet dies von der anderen Seite betrachtet nur, daß bei mehr Kindern die (statistische) Wahrscheinlichkeit eines schwulen Sohn ...
@Zenotaph Wider der Natur ist ein menschlicher Wesenszug nicht, da hast du recht, aber ungewollte Nebenprodukte aus der Evolution würde es schon besser treffen. Beispiel ist die Moral ein ungewolltes Nebenprodukt der Natur. Des altruistischen Gens. Vielleicht kennst du das Buch. Aber dieser Ne ...
So, jetzt nochmal für alle, die keine Ahnung haben und schreien, Homosexualität wäre unnatürlich und/oder gegen die Evolution. Mal was von Darvins Paradox gelesen? Nein? Dachte ich mi ...
Lars Sobiraj am 10.05.2012, 13:17 Uhr
Zoe.Leela ist Sängerin und eine engagierte Kritikerin der GEMA, die sich aus ihrer Position als Kreative heraus in der Urheberrechtsdebatte zu Wort meldet. In ihren "vier Thesen" behandelt sie unter anderem die mangelnde Transparenz, den undemokratischen Aufbau und die ungerechte Verteilung der Einnahmen der GEMA. Künstler, kleine Labels und Käufer seien die Verlierer, kritisiert sie.
Lars Sobiraj am 10.05.2012, 17:25 Uhr
Der Anbieter "TIME for kids" bezeichnet sich selbst als "langjähriger Vorreiter im Kinder- und Jugendschutz in Deutschland". Die Software des Unternehmens blockiert derzeit an diversen Schulen von Nordrhein-Westfalen den Zugang zum Wahlprogramm der Piraten. Die Webseite wurde von der automatischen Filtersoftware als möglicher Marktplatz illegaler Drogen ausgemacht und gesperrt.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen