
Der Verdächtige, der unter dem Pseudonym "Matthew" auftrat, sammelte mit Hilfe eines Crawlers nicht nur öffentlich zugängliche Daten wie Name, Bild und Schule, sondern auch private, nicht öffentlich zugängliche Daten (gulli:news berichtete). Er wurde vor etwa zwei Wochen verhaftet und saß seitdem in Untersuchungshaft in der Berliner Jugendstrafanstalt Plötzensee. Nun wurde er tot in seiner Zelle aufgefunden.
Die Polizei gibt als Todesursache an, der junge Mann habe sich selbst getötet. Einzelheiten sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt.
Update:
Das Team von SchülerVZ nimmt mittlerweile in einem Blogeintrag zum Tod von "Matthew" Stellung. Dort heißt es: "Heute erreichte uns folgende traurige Nachricht: Der Tatverdächtige, der versucht hatte von uns 80.000 Euro zu erpressen, hat sich in der JVA Plötzensee das Leben genommen. Wir kennen keine Hintergründe und bedauern diese Entwicklung zutiefst. Allen Angehörigen sprechen wir unser Beileid aus." Die Kommentarfunktion zu dem Beitrag ist deaktiviert, um "jeglichen Spekulationen zu Ursachen und Hintergründen – die uns nicht bekannt sind – ebenso keinen Platz einzuräumen wie Beleidigungen und Verleumdungen."
Annika Kremer am Sonntag, 01.11.2009 18:53 Uhr
aber hier wird das Thema bzw "Update" angesprochen >. ...
L. sagte demnach bei der Polizei aus, dass beim Gespräch mit SchülerVZ sogar ein Vertragsentwurf aufgesetzt worden sei. Auch der Geschäftsführer der Betreiberfirma VZnet habe der Zahlung von 80.000 Euro zugestimmt, sofern L. auf die Forderungen der Firma eingehe. Erst als der 20-Jährige ...
Möglicher weise lügt SVZ in diesem Fall, wie ich es schon von Anfang an vermutete. Wenn es sich so zugetragen hat wie im Spiegelartikel beschrieben ist, dann würde ich mich von der Behauptung des Erpressungsversuches distanzieren. Ich hoffen auch Gulli bleibt weiter dran und hilft mit, das Netz ...
Hätte es keine "Verhandlungen" im Vorfeld gegeben, warum zahlt VZnet denn dann 530 Euro für ein Taxi, mit dem Matthias L. nach Berlin kommen soll? Er hätte sie doch vorher schon Erpressen können. Abgesehen davon ist es eher zweifelhaft, dass der Spiegel sugger ...
Tja, was soll auch sonst passieren, wenn man einen psychisch labilen in ne Einzelzelle steckt. Schuld sind: SVZ und die Bullen, die ihn da reingesteckt haben. Schuld ist der Junge selbst, if you can't do the time, don't do the crime... ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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