
Zahlreiche Länder setzen mittlerweile bereits entsprechende Sperrlisten um - die meisten durch Verträge mit den Providern, eine Minderheit auch über gesetzliche Regelungen. Nun will man dieses Vorgehen vereinheitlichen und eine internationale Sperrliste erarbeiten. Diese soll an die entsprechenden Landesbehörden weitergegeben und von diesen "unter Einsatz aller verfügbaren technischen Mittel einschließlich Zugangssperrungen zu Webseiten mit kinderpornografischen Bildinhalten" umgesetzt werden.
Nach welchen Kriterien die Seiten auf die Sperrliste gelangen sollen, wird nicht näher erläutert, könnte aber angesichts der unterschiedlichen Gesetzgebung in verschiedenen Ländern durchaus noch zum Diskussionspunkt werden. Ebenso wird es, ebenso wie bei den bisherigen nationalen Listen, Kritiker geben, die die Sperren als Gefahr für die Informationsfreiheit sehen. Für Deutschland könnten diese Pläne besonders bedeutsam werden: Die deutschen Netzsperren wurden kürzlich für ein Jahr ausgesetzt. Nun darf man gespannt sein, wie es weitergeht.
Annika Kremer am Freitag, 30.10.2009 19:16 Uhr
Nun, ich denke, diese Aussage zeugt eher von technischer Unkenntnis. Schließlich könnte man erst eine Kopie des Ganzen machen und es dann löschen. Gibt ja auch IT-Forensik und Co. ...
Manchmal ist eine Löschung halt nicht immer zu empfehlen, denn was weg ist, ist weg und kann nicht mehr ermittelt werden. Mal etwas makaber ausgedrückt. Sperren wir die Seiten doch einfach. Ist doch für einen guten Zweck. Es geht schließlich um den Schutz unserer Kinder. Alterna ...
hmm was ist schlimmer binladen oder diejenigen die im auftrag des staates terror verbreiten ? aber warum darüber nachdenken schliesslich wollen alle nur unser bestes ^^ ...
Also natürlich ist es wesentlich schwerwiegender wenn alle provider weltweit sperrlisten einsetzen, da es dann keine möglichkeiten mehr gibt diese zu umgehen...dennoch verstehe ich auch nicht wieso immer von "sperrlisten" gesprochen wird...so langsam sollte man doch wissen das das reine sperren ni ...
nun ja... Ich könnte mir vorstellen, dass man aus ermittlungstechnischen Gründen eine Sperrung für den Normal-User bevorzugt. Und wie kann der Provider technisch nur die "normalen User" von "KiPo Down- und Uploader" unterscheiden? Wenn die Sperre erfolgt, wird de ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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