
Es scheint, als könnten die Rechteinhaber gegenwärtig nur so mit positiven Urteilen um sich werfen. Egal, wo man hinsieht, alles scheint sich prächtig für sie zu entwickeln.
Ein neues Urteil aus Italien sorgt allerorts für Erstaunen. Nach langwierigen Ermittlungen der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) sowie den italienischen Polizeibehörden, gelang es diesen im Jahr 2003 (!) 54 Verdächtige festzunehmen, die angeblich urheberrechtlich geschützte Werke illegal reproduziert hatten. Alle verhafteten Personen mussten jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt werden, da sich die Eröffnung der Anklage so sehr in die Länge zog, dass die Taten bereits verjährt waren. Der damalige Ermittlungsrichter gab an, dass dies jedoch kein Problem darstelle. Die Taten seien zwar begangen worden, aber das dadurch eingenommene Geld sei eingefroren und würde den Tätern somit nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Betreiber der Webseite kamen nicht so glimpflich davon und wurden nun von einem italienischen Richter zu einer Geldstrafe von 2,4 Millionen Euro verurteilt.
Die Contentindustrie wird es natürlich nicht an Vergleichen zwischen regulären Filesharern und gewerblich handelnden Urheberrechtsverletzern mangeln lassen. Manche Beobachter werden sich dennoch fragen, ob ein derartiges Urteil tatsächlich gerechtfertig ist.
(via afterdawn, thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 25.06.2009 20:14 Uhr
2.4 Millionen gehen dann an die Manager und so ^^ Genau das ist ja überhaupt die größte Schweinerei von allem. Wer bekommt das Geld? Die Künstler selbst sehen davon sicher keinen einzigen Pfennig. :rolleyes: ...
2.4 Millionen gehen dann an die Manager und so ^^ ...
Jeder einzelne von denen sollte umgebracht werden. Ich hasse die so sehr, ich würde denen liebend gerne beim sterben zugucken! Man müsste sie schön langsam zu Tode foltern. Nun beruhige Dich mal wieder und versuch es mal mit Denken. Kannst ja mal ein Praktikum bei eine ...
@kleini75 Es wäre mit neu das die Seiten wirklich so lukrativ sind. Viele dieser Seiten mussten eben auch wegen Geldmangel und fehlender finanzieller Einnahmen dicht machen. Ich habe explizit von großen Seiten gesprochen. Unser lieber Deniz wird Dir das bestätigen könn ...
Ich sehe Raubkopieren als Rebellion gegen das Establishment! Insofern kann ich illegales Downloaden vollkommen mit meinem Gewissen vertreten, auch wenn jemand eine große Warezseite betreibt. Dem kann ich mich nur anschliessen. Wenn man die Plattenmillionaire sieht. bzw. auch ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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