
Erst kürzlich wurde der Internetkonzern aufgefordert, die Suchergebnisse an chinesische Verhältnisse anzupassen. Der vermeintliche Grund für diese Forderung war es, dass das Internet Illegal Information Reporting Center (CIIRC) auf anstößige Inhalte aufmerksam wurde. Gefunden wurden die jeweiligen Links durch das Zutun der weltweit meist verwendeten Suchmaschine - Google (gulli:news berichtete).
Am vergangenen Mittwochabend ereignete sich ein weiterer Zwischenfall. Der Zugriff auf den chinesischen Ableger Google.cn wurde verweigert. Ähnlich erging es auch dem hauseigenen E-Mail-Dienst. Der erste Gedanke vonseiten der Nutzer war es, dass das Angebot von Google auf der Zensur- und Blockliste gelandet sei. Nach einigen Stunden waren die Dienste allerdings wieder erreichbar. Auf der überwiegenden Mehrheit der Nachrichtenportale im Internet herrscht die Meinung, es habe sich um eine bewusste Sperre gehandelt. Die Blockade wird als Strafe gegen Google angesehen. Die bisher getroffenen Zensurmaßnahmen scheinen den zuständigen Einrichtungen in China noch nicht zu genügen.
Nach wie vor zeige Google Inhalte von ausländischen Webseiten an, hieß es. Schon in der Vergangenheit wurde dieser Aspekt im Zusammenhang mit vulgären und anstößigen Inhalten immer wieder kritisiert. Obgleich sich der Internetgigant kooperativ zeigt, scheint man noch nicht auf einen gemeinsamen Nenner gekommen zu sein. Als Reaktion darauf wurde kürzlich die Schaltfläche zur Suche von ausländischen Inhalten von der chinesischen Google-Ausgabe entfernt. Nichtsdestotrotz soll das Auffinden von ausländischen Medien nach wie vor möglich sein. Ob es bald zu einer Einigung kommt, oder ob China schon bald unweigerlich zur Totalsperre des Angebots gezwungen wird, muss die Zukunft unter Beweis stellen. (gS-)
(via FTD, thx!)
News Redaktion am Freitag, 26.06.2009 22:16 Uhr
Langsam beneide ich die Chinesen... Ein Leben ohne Google-Datenkrake - wie schön! ...
Ja, langsam aber sicher ;) Vllt wird Google doch wichtiger als man sich das jetzt vorstellen kann. Die Macht von Google, wenn die erstmal Regierungen stürzen kann und früher oder später zum Freiheitssymbol wird. Stellt euch das mal vor, ein großes G als Freiheitssymbol. China befreit von Googl ...
wer nicht hört der muss fühlen ;D Mal sehen was du sagst, wenn in DE alles zensiert wird? :eek: ...
wer nicht hört der muss fühlen ;D ...
Zahlreiche Nutzer aus Peking konnten am Mittwoch nicht mehr auf Google zugreifen. China fühlt sich nach wie vor durch das Angebot gestört. Erst kürzlich wurde der Internetkonzern aufgefordert, die Suchergebnisse an chinesische Verhältnisse anzupassen. Der vermeintliche Grund für diese F ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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