Neben einer neuem Plakatkampagne vermeldet die deutsche Filmwirtschaft einmal mehr Erfolge im Kampf gegen kopierte Filme. Verstärkt solle auch gegen Portalseiten vorgegangen werden: Burningboard.net sei beispielsweise ein Ziel der künftigen Maßnahmen, Sharesville.org sei bereits down, wie Golem vermeldet.
Wir können auch ohne Vergewaltigungsfantasien Angst einjagen: das neue Motiv der hartabergerecht-Kampagne
Hinzu kommt ein weiteres Plakat der Reihe "Raubkopierer sind Verbrecher", welches diesmal ohne unterschwellige Vergewaltigungsfantasien auskommt - wurden in den ersten Spots der Reihe recht unverblümt "Raubkopierer" als Knast-Vergewaltigungskandidaten vorgeführt und sah in der zweiten peinlichen Plakatneuerscheinung die abgebildete Raubkopiererin auch reichlich missbraucht aus, verzichtet das neue Plakat auf entsprechende Geschmacklosigkeiten. Ein Lerneffekt in Bezug auf den Nonsensebegriff der "Raubkopie" trat erwartungsgemäß dagegen nicht ein.
Die Plakate sollen in Kinos und in Videotheken ausgehängt werden: clevererweise also exakt an den Orten, wo Kunden für ihren Medienkonsum Geld ausgeben. Ähnlich konsequent verdirbt inzwischen nebenbei die Musikindustrie den Käufern ihrer CDs die Freude an den Booklets - wer CD-Artwork mag und daher die Alben gerne kauft, dürfte an allgegenwärtigen, immer größeren und nicht entfernbaren Hinweisen des FBI wenig Freude haben.
Konsequenterweise sollen weiterhin auch zahlende Kinobesucher in Zukunft vermehrt durch Kontrolleure mit Nachtsichtgeräten belästigt werden - die Intimsphäre der Kinobesucher solle dabei aber gewahrt bleiben, so Dr. Elke Esser, Geschäftsführerin der Zukunft Kino Marketing GmbH. Wie 600 Nachtsichtgeräte in deutschen Kinos einen Beitrag zur Intimsphäre der Kunden leisten sollen, wird hingegen nicht erläutert. Fazit: bezahlter Medienkonsum wird auf allen Ebenen unattraktiver gemacht.
Ein cooler Spruch
Als weiteres Feature bietet die hartabergerecht-Kampagne der Zukunft Kino Marketing inzwischen auch einen E-Card-Service mit "coolen Sprüchen" zum Verschicken an. Abgesehen davon, dass die hartabergerecht-Seite keinen Hinweis zum Datenschutz und zur Speicherung von eingegebenen Daten liefert, sollte man davon absehen, Freunden entsprechende Karten zu schicken, ausser, sie haben einen wirklich skurrilen Sinn für Humor.
News Redaktion am Dienstag, 23.08.2005 15:09 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.