
Was die Union des Producteurs Phonographiques Français Indépendants (UPFI) fordert, ist schnell erklärt. Downloads von digitalen Kulturgütern sollen versteuert werden. Ein bislang nicht definierter Betrag soll von jedem bezahlten Download als Steuer abgezweigt, und für weitere lokale Kulturmaßnahmen genutzt werden. Bedauerlicherweise wird dadurch das eigentliche Problem "illegaler Downloads" nicht gelöst, und der ehrliche Käufer "darf" zusätzlich bezahlen. Der Präsident der UPFI, Vincent Frerebeau, erklärt jedoch, welche Intention man mit diesem Vorstoß verfolgt.
"Wir wollen uns nicht auf repressive Maßnahmen stützen. Wir wollen, dass mehr Menschen Testkäufe von Musik online tätigen, so dass sie bemerken, wie attraktiv dieses Angebot ist." Die Attraktivität hat - das muss man zugeben - in jüngster Zeit doch stark zugenommen. Immer mehr Shops trennen sich vom Digital Rights Management (DRM). Die Gründe dafür sind mehr als gut nachvollziehbar. Darüber hinaus wird die Konkurrenz immer größer. Man versucht mit diversen neuen, frisch aufpolierten Pauschalangeboten oder preislichen Anpassungen auf sich aufmerksam zu machen.
Die UPFI sieht jedoch insbesondere in einer Besteuerung eben jener Kulturgüter eine Möglichkeit, insbesondere den lokalen und unabhängigen Independent-Labels eine Chance zu geben, weiterhin gute Musik zu kreieren. Eine Steuer für "Kulturdownloads" sowie eine aufseiten der Provider könnte hier eine Option sein, so die UPFI. Vincent Frerebeau ist sich seines Vorstoßes sicher: "Das Internet hat seinen Wert zum großen Teil aus Inhalten aufgebaut, jetzt ist es an der Zeit, dass es für diese Inhalte etwas zurückgibt." Dabei klingt dieser Satz fast so ähnlich, wie man ihn aktuell von manchen Verlagen kennt. Das Internet hat sich einfach der Inhalte bemächtigt, jetzt soll es dafür etwas zurückgeben. Bedauerlicherweise ist es aber nicht so einfach.
Die Höhe der vorgeschlagenen Steuer ist noch unbekannt. Die Besteuerung der Internet-Provider soll zwar nicht erhöht - aber die Einnahmen umgeschichtet werden. Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist, dass die Umschichtung keiner Absegnung seitens der EU bedarf. Ob es funktionieren kann? Zumindest denkt man bei den Indie-Labels nicht in so engen Grenzen, wie man es von den Major-Labels gewöhnt ist. Man will flexibel sein, auf den Markt reagieren. Dies hat man erneut betont. Eine niedrigere Steuer für Musikprodukte im Allgemeinen müsse realisiert werden, so der Verband weiter. Genau diejenigen, die am Ende weniger Geld haben werden, sollen das Konzept realisieren - die französische Regierung. Hat man mal wieder die Rechnung ohne den Wirt gemacht? Dazu kommt: Mehr legale Testkäufe im Web wird man alleine mithilfe von Steuern nicht realisieren können. Manche Konsumenten werden sich im Gegensatz dazu denken, wenn sie schon zusätzlich mit einer neuen Steuer zur Kasse gebeten werden - warum sollen sie dann im Online-Shop noch mehr Geld für Musik ausgeben? Es fällt schwer diese Logik nachzuvollziehen. (Firebird77)
(via billboard, thx!)
News Redaktion am Montag, 12.10.2009 12:28 Uhr
Halte ich eigentlich für keinen so schlechten Vorschlag, die ISP könnten wirklich mal etwas von ihrem Umsatz abgeben, wer eine Kulturflat will sollte dagegen nichts sagen, denn im Prinzip ist es der gleiche Ansatz. ...
@Dukat11 Jedes Paket 15 EUR, zwei für 25, drei für 33. Oha... was glaubst Du, wer wird Geld für etwas bezahlen was er sich selbst viel besser zusammen stellen kann...u.U. kostenlos.? Warum laufen denn die deutschen Film- und Musikshops nicht.? Weil sie zu teuer sind.! Wer b ...
@Dukat11 Und... was bringt das dem Künstler... richtig, rein gar nichts da das eingenommene Geld nach altbekannten Mustern verteilt wird und zwar von Oben nach Unten. Unten= Künstler Eine Flatrate dient also nur der momentanen Beruhigung, ist aber nicht die "Lösung"... A ...
@Dukat11 dass man eine Flatrate einrichtet, wo jeder bspw. 15 EUR im Monat bezahlt Und... was bringt das dem Künstler... richtig, rein gar nichts da das eingenommene Geld nach altbekannten Mustern verteilt wird und zwar von Oben nach Unten. Unten= Künstler Eine Flatrate dient ...
Das Problem ist nicht leicht zu lösen, aber diese Art der Besteuerung ist nicht die Lösung. Es gibt zwei Konsumentenarten. Die eine Gruppe bezahlt, die andere will es für lau. Jetzt versucht man wieder nur bei der einen Gruppe anzusetzen, ohne die andere Gruppe mit einzubeziehen. Der ehrliche Ku ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen