Die chinesische Regierung plant ein Gesetz, das den Handel mit virtuellen Währungen und Gütern verbietet. Dieses Gesetz könnte sich negativ auf die Preise aller Online-Währungen auswirken. Auch oder gerade World of Warcraft ist betroffen.
Nach Informationen von Information Week, wird die chinesische Regierung am Freitag eine Bestimmung verabschieden, die "neue virtuelle Währungen" reglementiert und den Handel mit virtuellen Gütern verbietet. Neben anderen Regelungen ist davon auch das sogenannte "gold farming" betroffen. Tritt die Regelung in Kraft wird es illegal. "Gold farming" beschreibt das Suchen, Sammeln und Weiterverkaufen von virtuellen Gegenständen in allen Spielen, die online betrieben werden, den sogenannten MMORPGs.
"Das so genannte Gold farming entwickelt sich im Web zu einem immer größeren Geschäft. Einer Studie der Universität Manchester zufolge verdienen mittlerweile 400.000 Menschen ihren Unterhalt mit digitalen Waren aus Online-Spielen wie World of Warcraft. In der virtuellen Welt erworbene Gegenstände wie Gold oder Spezial-Objekte werden über Plattformen wie Ebay in bare Münze umgewandelt. Viele Spieler sehen jedoch einen Betrug darin, den Online-Charakter mit echtem Geld aufzupäppeln. Ist das Geschäft mit dem Gold farming schlecht für das Spiel?", fragt "Mo der Ator" 2008 in diesem Forum.
Die meisten dieser 400.000 Menschen - zwischen 80 und 85% - leben nach einer Schätzung in China. Sie verdienen damit ihren Lebensunterhalt und das nicht schlecht. Die Schattenseite: nach einem Bericht in der New York Times werden Jugendliche bei einem Stundenlohn von 25 Cent nahezu wie Sklaven gehalten. Sie müssen bis zu 12 Stunden am Tag spielen und schlafen in schäbigen Unterkünften. Man schätzt, dass zwischen 200 Millionen und einer Milliarde US-Dollar jährlich auf diese Art und Weise umgesetzt wird. Die Daten wurden nach einer Umfrage von Richard Heeks von der Universität von Manchester ermittelt. Aber auch in Deutschen Foren kann man nachlesen, dass mehr als 30% der befragten "Händler" mehr als 500 Euro monatlich verdienen. Schüler ihr Taschengeld mit Gold Farming aufbessern.
Dieses "virtuelle-Geld-Verdienen" scheint der chinesischen Regierung zu missfallen und im Zuge einer umfassenden Zensur, wird es wohl auch den Gold-Schürfern und hoffentlich auch den Hintermännern an den Kragen gehen. Schon länger wird im Netz darüber diskutiert, ob diese Art, das Spiel zu beeinflussen, illegal und verwerflich ist. Die Spielverderber verzerren den Markt. Auf der Seite "law of the game" wird gar die Gründung einer World-of-Warcraft-Bank vorgeschlagen, um den Schwarzmarkt in den Griff zu bekommen. Inflation, Schwarzmarkt, Kredithaie, Ökonomie, Zinsen und Goldreserve sind ein Thema und selbst so eine fantastische Spiele-Welt wie WOW verkommt Ruck-Zuck zu einer weiteren Plattform des Kapitalismus.
(Christian Schmidt-David alias double screening)
(Quelle: GamePolitics Danke!)
(Bildquelle The Age & BenWPearson on deviantart - Danke!)
News Redaktion am Dienstag, 30.06.2009 12:39 Uhr
Hmm, und was ist hiermit? -> http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=9520949872&sid=3 Loot-Karten war das Zauberwort ^^ Ist zwar spät aber ich kann das nicht so im Raum stehen lassen: Die Loot-Karten bringen Dir keinerlei Vorteile im Spiel. Damit bekom ...
MMOs sind das letzte^^, ganz erlich -- raubt einen nur zeit und kostet natürlcih auch noch geld, empfand bis jetzt jeden MMO als Arbeit, und eher weniger als spielspaß... seis wow, warhammer onl., rappelz, guildwars, ff11 oder sonst was. gut, über geschmäcker lässt sich streiten, aber ich h ...
MMOs sind das letzte^^, ganz erlich -- raubt einen nur zeit und kostet natürlcih auch noch geld, empfand bis jetzt jeden MMO als Arbeit, und eher weniger als spielspaß... seis wow, warhammer onl., rappelz, guildwars, ff11 oder sonst was. gut, über geschmäcker lässt sich streiten, aber ich hoffe in ...
Ein schritt in die richtige Richtung. WoW macht dumm, dick und vor allem süchtig. Im Endeffekt wäre es ein Gewinn für die ganze Menschheit wenn so ein Mist verboten werden würde. MfG Tr1umph Engstirnige, arrogante Ansicht. Spiele zwar selber kein WoW, aber wer bist du zu behaupten ...
Ein schritt in die richtige Richtung. WoW macht dumm, dick und vor allem süchtig. Im Endeffekt wäre es ein Gewinn für die ganze Menschheit wenn so ein Mist verboten werden würde. MfG Tr1umph Troll ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.