
Das Unternehmen NTT DoCoMo ist in Japan der größte Mobilfunkanbieter des Landes. Damit das auch so bleibt, werden ständig neue Erfindungen aus der Taufe gehoben, die in diesem Bereich die Entwicklung der Technik maßgeblich beeinflussen sollen. Sehr innovativ erscheint ein neuer Kopfhörer, der nach Informationen vom Technik-Blog Engadget noch lange keine Marktreife erreichen wird.
Bereits im Sommer diesen Jahres wurde auf der Makuhari Messe ein Vorläufer des Gerätes vorgestellt. Doch anstatt eines überdimensionalen Kopfhörers, der vielfach verdrahtet ist, wurde das alte Monster durch einen winzigen Kopfhörer ersetzt, der nicht mehr ins Auge fällt.
Bei diesem Verfahren macht man sich die verschiedenen Ladezustände des Augapfels zunutze. Diese sind davon abhängig, ob und in welche Richtung die Augäpfel bewegt werden. Bestimmte Bewegungen sollen dabei bestimmte Funktionen des gesteuerten Musik-Players, PDAs, Navigationssystems etc. auslösen. So hob der Mitarbeiter die Lautstärke des angesteuerten Gerätes an, indem er seine Augen im Uhrzeigersinn bewegte. In der Gegenrichtung wurde die Lautstärke wieder reduziert. Zumindest auf der CEATEC macht das Verfahren schon einen recht zuverlässigen Eindruck. Nach Informationen des Standard arbeitet NTT DoComo bereits seit drei Jahren an der Entwicklung dieses Kopfhörers. Einerseits will man die Sensibilität der Elektroden weiter erhöhen. Andererseits muss das System zur Steuerung noch etwas verfeinert werden. So müssen alle normalen Augenbewegungen ausgeklammert werden, die man tagtäglich durchführt. Ansonsten löst man aus Versehen die Bedienung des Players aus. Bislang ist noch völlig unklar, ob und wann das Gerät in Japan eingeführt wird. Danach dürften nochmals einige Monate vergehen, bis diese Innovation ihren Weg nach Europa und die USA findet. Ganz so technikverrückt wie die Japaner sind wir bei weitem nicht. Wer auch immer die Kopfhörer importieren will, wird prüfen müssen, ob ein solches Gadget hierzulande genügend Abnehmer finden kann. Interessant wird diese technische Spielerei nicht nur für Freaks oder körperlich behinderte Menschen. Funktioniert die Steuerung exakt genug, so könnten diese Kopfhörer eines schönen Tages einen regelrechten Generationenwechsel auslösen. (Ghandy)
(Danke an Jonny666 für den Tipp!)
(Pic by Engadget, thx!)
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CREATEC 2008: Ein Mitarbeiter führt eindrucksvoll die neue Steuerung vor. Wie lange bleibt dies Zukunftsmusik?
News Redaktion am Montag, 12.10.2009 21:39 Uhr
hmm,das einzigste was mich umhauen könnte wäre den mp3player mit den gedanken zu steuern aber sowas wirds glaub ich nie geben:D ...
Genauso wie ich auf essen mit Stäbchen verzichten kann, kann ich auch darauf sehr gut verzichten :T ...
Für mich wird das langsam zu viel an herumspielerei :P. Am Ende würde ich überhaupt kein Lied mehr zuende hören, weil ich einfach zu viel Spaß am Liederwechseln hätte:D Ich bleib lieber beim normalen Knopdrücken ^.^ ...
Eigentlich gibts die Technik gar nicht da sitzt nur ein kleiner Japaner drunter, der jedes Mal auf die Fernbedienung drückt, wenn der mit den Augen wackelt :D Ernsthaft: Glaube nicht wirklich, dass die Welt das braucht, da man seine Augen schon ein Stück verdrehen muss, und somit beim Autofahren ...
Das Zitat aus dem Hitchhiker's Guide is mir auch direkt als erstes eingefallen @Ghandy: Wenn die Augenbewegungen nicht mehr so extrem sein müssen tritt genau der beschriebene Fall ein. Um Fehlbedinungen zu vermeiden müssen die Bewegungen wohl so extrem sein. @Vorposter: In Japan is Linksverkehr. ...
Lars Sobiraj am 10.05.2012, 13:17 Uhr
Zoe.Leela ist Sängerin und eine engagierte Kritikerin der GEMA, die sich aus ihrer Position als Kreative heraus in der Urheberrechtsdebatte zu Wort meldet. In ihren "vier Thesen" behandelt sie unter anderem die mangelnde Transparenz, den undemokratischen Aufbau und die ungerechte Verteilung der Einnahmen der GEMA. Künstler, kleine Labels und Käufer seien die Verlierer, kritisiert sie.
Lars Sobiraj am 10.05.2012, 17:25 Uhr
Der Anbieter "TIME for kids" bezeichnet sich selbst als "langjähriger Vorreiter im Kinder- und Jugendschutz in Deutschland". Die Software des Unternehmens blockiert derzeit an diversen Schulen von Nordrhein-Westfalen den Zugang zum Wahlprogramm der Piraten. Die Webseite wurde von der automatischen Filtersoftware als möglicher Marktplatz illegaler Drogen ausgemacht und gesperrt.
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