
Ein umfassendes Geständnis hat Max Butler aka "Iceman" am vergangenen Montag vor einem US-Bundesgericht in Pittsburgh hingelegt. In den 90er Jahren erlebte er die Blütezeit seiner zwielichtigen Machenschaften. Alles in allem verursachte er einen Schaden von mehr als 85 Millionen US-Dollar. Im Höchstfall drohen ihm nun 60 Jahre hinter Gitter.
Hinsichtlich der Beschaffungswege der sensiblen Datensätze behauptete sich Butler in seiner aktiven Zeit als durchaus flexibel. Neben den üblichen Quellen wie Banken oder verschiedenen Firmen hat er sich auch in Crackerkreisen stets bedient. Obendrein soll er sich auch in WLAN-Netzwerke eingeklinkt und dort die relevanten Daten abgegriffen haben.
Die vorausgegangene Verurteilung im Jahre 2001 und damit verbundene Haftstrafe von 18 Monaten hat den Cracker jedenfalls nicht vor weiteren Angriffen abgeschreckt. Vielmehr nutzte er die Haftzeit, um Kontakte zu schmieden. Beispielsweise lernte er im Gefängnis einen Bankräuber kennen, der ihm später größere Mengen an Kreditkarten-Details abkaufte. In dem nun laufenden Verfahren wurde ihm sein eingeschlagener Verkaufsweg zum Verhängnis. Über ein Online-Forum hat er die Datensätze zum Verkauf angeboten und ging prompt einem Informanten ins Netz. (gS-)
(via ZDNet, thx!)
News Redaktion am Mittwoch, 01.07.2009 20:46 Uhr
@484_Chiller Using informants and some genuine electronic gumshoe work, the feds identified Iceman as Butler about a year later, and arrested him in September 2007 at a corporate apartment he used as a hacking safe house. Wen das näher interessiert- wired hat einen ausführlichen Be ...
@Nephillim: Deine Theorie das der sich mit dem Interessenten getroffen haben soll, finde ich nicht sehr glaubwürdig. Wenn das aber tatsächlich so war, dann hat es der dumme Betrüger nicht anders verdient. Verdient hat er es so oder so, aber wenn der sich mit dem getroffen hat, dann ...
Eben. Und nützen wird die Strafe niemandem was, außer dass es den Steuerzahler kostet. So einer wäre mit gemeinnützigen Zwangsdiensten besser beraten. Und gewissermaßen respektiere ich auch solche Leute, die haben nunmal was drauf. /signed ...
@484_Chiller : "Die News ist unvollständig. Man geht nicht einfach so jemanden ins Netz, es sei denn man macht einen Fehler." Der Bulle hat vermutlich einen Interessenten gemimt, ihm ein unwiderstehliches Angebot gemacht und ihn dann davon überzeugt, dass er nur dann auf den Deal ei ...
Über ein Online-Forum hat er die Datensätze zum Verkauf angeboten und ging prompt einem Informanten ins Netz. Wäre schön zu erfahren, wie genau er dem ins Netz gegangen ist. Hat der sich etwa persönlich mit dem getroffen? *LOL* Die News ist unvollständig. Man geht nicht einfach ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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