
Von Hausdurchsuchungen bei zahlreichen Verkäufern der Cerebro-Karte berichtet heise. Die Cerebro kann dafür genutzt werden, den Nagravision-Schutz des PayTV-Senders Premiere auszuhebeln. Weniger als zwei Wochen hat es damit gedauert, bis nach Bekanntwerden des Hacks massiv gegen die Umgehungsmöglichkeit vorgegangen wird.
Neben Cerebro-Karten und der notwendigen Software zum Knacken der Premiere-Verschlüsselung wurden darüberhinaus auch Kundenlisten sichergestellt. Da der einzige Verwendungszweck der Cerebro im Knacken entsprechender Verschlüsselungen diene, wurde der Klage Premieres zügig nachgegangen. Von den angezeigten Satshops, die die Karte vertrieben, sind bundesweit nun 20 durchsucht worden.
Bereits im Vorfeld kündigte sich auf dem gulli:board an, dass der Vertrieb der Karte ein (zu) heißes Eisen für deutsche Shopbetreiber werden könnte, vor Abmahnungen und möglichem Kripobesuch wurde gewarnt. Beschaffungsmöglichkeiten existieren im Ausland weiterhin, auch dort kann jedoch damit gerechnet werden, dass Kundendaten möglicherweise gespeichert und weitergegeben werden.
Bis zur WM 2006 hoffen potentielle Schwarzseher angesichts der aktuellen Risiken bei Beschaffung und Einsatz der ohnehin zu meist überteuerten Preisen gehandelten Karte auf eine softwareseitige Emulation.
News Redaktion am Donnerstag, 08.12.2005 16:12 Uhr
ich denke mal, dass der besitz schon erlaubt ist; nur halt der betrieb nicht ^^ :D ...
ist der besitz dieser besagten Karte Strafbar oder nicht ?? es ist doch so: Wenn die Kundenlisten bei der Polizei sind KANN es Strafrechtlich Ärger geben. Wenn diese Kundenlisten der Durchsuchten Händler bei Premiere landen gibt's mit sicherheit Ärger. Gibt es denn keinen der sagen kann was ...
Schnelle Reaktion auf geknacktes Pay-TV Von Hausdurchsuchungen bei zahlreichen Verkäufern der Cerebro-Karte berichtet heise. Die Cerebro kann dafür genutzt werden, den Nagravision-Schutz des PayTV-Senders Premiere auszuhebeln. Weniger als zwei Wochen hat es damit gedauert, bis nach Bekannt ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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