
Immer mehr Filesharer stoßen bei der Suche nach alternativen Bezugsquellen auf das Usenet, den Vorläufer des heute bekannten Internets. Vergleichbar einem schwarzen Brett lassen sich dort zahlreiche Informationen finden, aber auch Dateien verbreiten.
Einige Usenet-Zugangsprovider haben dies für sich entdeckt und bieten für einen gewissen monatlichen Betrag nicht nur ein gewisses Transferlimit, sondern meist auch einen optisch ansprechenderen Client. Die Recording Industry Association of America (RIAA) betrachtet solche Anbieter als den neuen Feind, nach den Filesharern, weshalb man in den USA eine Klage gegen Usenet.com initiierte. Diese würden nach Ansicht der RIAA dazu beitragen, dass urheberrechtlich geschützte Werke verbreitet werden. Der Zugangsanbieter bestritt diese Anschuldigungen, so dass es nun zum Prozess kam - den Usenet.com verlor. Nach Ansicht des Vorsitzenden Richters Harold Baer seien sämtliche, von der Musikindustrievorgebrachten Thesen korrekt und Usenet.com somit der Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung schuldig.
Alle Verteidigungsversuche von Usenet.com scheiterten, noch ist unklar, ob gegen das Urteil in Berufung gegangen wird. Insgesamt wird sich das Verfahren vermutlich sowieso noch stark verzögern, wenn man bedenkt, dass die Klage bereits im Oktober 2007 eingereicht wurde. In einer Presseerklärung pries die RIAA derweil den großartigen Sieg an und erklärte, dass man sehr zufrieden darüber sei, dass das Gericht akzeptiert hätte, dass Usenet.com die Urheberrechte der Plattenfirmen verletzt. (Firebird77) (via cnet, thx!)
(Bild via wikimedia, thx!)
News Redaktion am Mittwoch, 01.07.2009 22:06 Uhr
Bitte die gesundheitsgefährdende Überschrift in "Usenet.com ..." ändern. :D ...
Bei P2P-Protokollen wie Bittorrent kommen IP-Adressjäger wie Logitec einfach an ihren Stoff, indem sie selbst Torrents generieren, einstellen und die IP-Adressen auf ihren teilnehmenden Rechnern „ernten“. Wie ist das mit dem Usenet? Könnten die da einen entsprechenden Server aufstellen, der ...
Wie sieht es eigentlich mit http://www.astinews.de aus? Die Preise sind verdammt niedrig und Probleme hatte ich bisher nur einmal (Server ausfall) Sind halt alles Flatrates mit 256bit SSL und die Retention liegt momentan bei 250 Days (Steigend) ...
Und so lange die "Piratenjäger" im P2P-Bereich genügend Opfer finden, werden sie die Usenet-User in Ruhe lassen. Warum kompliziert wenns auch einfach geht... Weil es sonst für jemanden, der sich ein wenig informiert, keinen vernünftigen Grund gibt, das Geld in Richtung M ...
Das Usenet ist quasi der Vorläufer des Internets.Soviel Ahnungslosigkeit in einem einzigen Satz?! Bravo - du solltest gulli:Newsredakteur werden...! :T ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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