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14. Februar 2007
100 Dollar-Laptop Linux mit Selbstzerstörung?Am MIT wurde unter erheblichem Aufsehen das "One Laptop per Child"-Projekt gestartet, mit dem ehrgeizigen Ziel, Kindern in Entwicklungsländern einen Laptop zur Verfügung zu stellen. 100 Dollar Preis sind angepeilt, momentan kostet das Gerät noch deren 150. Neben der Diskussion, ob dies sinnvolle Entwicklungshilfe sei, verwundert ein weiteres Detail: ferngesteuertes Shutdown der Geräte. Am Rande eines Interviews erklärte Projektmitglied Walter Bender, dass die Linuxmaschinen per Remote-Administration abgeschaltet werden können, um ihren Verkauf auf dem Schwarzmarkt zu verhindern. Was auf einem quelloffenen System nicht allzuviel Sinn ergibt, aber ein schlechtes Licht auf die Aktion wirft. Kritiker führen die Argumente ins Feld, das Geld sei in den ärmsten Regionen der Welt besser in medizinischer Versorgung, Schulen und Bibliotheken angelegt als in Laptops - worüber sich trefflich streiten läßt. Wer sich jedoch Sorgen macht, Hundert-Dollar-Laptop könnte auf dem Schwarzmarkt vertickt werden, sollte vielleicht lieber mitstreiten, statt sinnfreie Remote-Shutdowns zu entwickeln. Trackbacks
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