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14. März 2007
1 Milliarde Dollar Viacom verklagt YouTubeNachdem Viacom im vergangenen Monat die Löschung von über 100.000 Clips forderte, in der Zwischenzeit 50.000 weitere bei YouTube gefunden haben will, die dort ohne Erlaubnis präsentiert würden, klagt der Medienkonzern nun gegen YouTube und fordert 1 Milliarde Dollar. Das Video-Portal YouTube, es gehört zum Suchmaschinenriesen Google, erfreut sich rasant steigender Beliebtheit - 133.5 Millionen Besucher zählten etwa die Marktforscher von comScore Media Metrix im Januar 2007, während es ein Jahr zuvor 'nur' 9.5 Millionen waren -, eine Beliebtheit mit Folgen auch für die klassischen Anbieter von medialer Unterhaltung, denen Zuschauer und damit nicht nur Werbeeinahmen abhanden kommen. Der Medienriese Viacom, er bietet neben MTV auch diverse Serien an, ist davon besonders betroffen, denn einerseits entspricht dessen Zielgruppe in etwa der von YouTube. Auf Konfrontation hingegen setzt Viacom, YouTube biete "willentlich Technologie zur Verletzung von Urheberrechten in großem Ausmaß" an, heißt es in der Klage, die am Bezirksgericht (District Court) in New York erhoben wurde. Während Viacom selbst Serien wie South Park über Apples iTunes-Shop für rund zwei Dollar je Folge verkauft, würden sie unter Verletzung des Urheberrechtsschutzes auch via YouTube angeboten, YouTube unternehme nicht genug zum Schutz geistigen Eigentums. YouTube hingegen sieht den Betrieb des Portals durch den Digital Millennium Copyright Act von 1998 gedeckt, das Unternehmen lösche nach Hinweisen solche Inhalte. Allerdings, erklärte Alexander Macgillivray, bei Google verantwortlich für den Schutz geistigen Eigentums, "sagt der DMCA wenig darüber aus, wie wir uns verhalten sollen, wenn wir keine Löschaufforderung bekommen". Dagegen argumentiert Viacom, YouTube zeige keine Initiative zum besseren Schutz geistigen Eigentums, wälze vielmehr sogar noch die Kosten für die Überwachung des Portals auf die Rechteinhaber ab. Verwandte News
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