gulli: IS gulli

Vorwort

"Die Geschichte der IS Gulli" ist einfach prima und zumeist auch treffend geschrieben. Sie beschreibt locker und ungezwungen Geschehnisse, die zum Teil auch künstlich zu Problemen gemacht wurden. Uns hat sie immer wieder zum Lachen gebracht und deshalb möchten wir Loddarnewyork an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich danken.

Autor und Inhalt

Es folgt eine Erzählung des Maaten Loddarnewyork, der die meisten der Fahrten und Irrfahrten der IS Gulli mitgemacht hat:

Eine Geschichte mit Open End in bisher 5 Kapiteln.

1. Meuterei auf der IS Gulli

Während die "Gulli" durch die endlosen Weiten der internetschen Galaxis so vor sich hin segelt, überwacht Kapitän Gulliver zusammen mit seinen Admiralen LexaT und Aaragon die Aktivitäten an Bord. Die Mannschaft geht ihrer täglichen Aufgabe nach; das Fischen von Cracks und Warez. Auch der Tauschhandel ist eine beliebte Beschäftigungsart an Bord. Beaufsichtigt wird diese Tätigkeit der Mannschaft von den Leutnants, den sogenannten Mods.

Des Fischens müde und daher aus langer Weile, fängt ein Mitglied der Mannschaft ein Spielchen an. Am hinteren Mast des Schiffes, dem Off-Topic, wird eine Liste befestigt, mit dem Ziel, 1000 Eintragungen zu erreichen. Teile der Mannschaft beginnen sich dort einzutragen. Keiner denkt dabei an das hierdurch entstehende Gewicht, welches die Fahrt der "Gulli" nicht nur verlangsamt, sondern das Schiff auch in die Tiefe reissen kann. Bei 100 Einträgen stoppt der Kapitän diese Sinnlosigkeit und weist auf die Gefahren hin. Teile der Mannschaft befürchten sich ihres Spasses beraubt und fangen an zu murren. Kapitän Gulliver schlägt vor, einen weiteren Mast zu setzen, der den Off-Topic entlasten soll. Eine demokratische Abstimmung soll durchgeführt werden.

Gleichzeitig zur Mißstimmung an Bord, kommt ein heftiger Sturm auf, der fortan nur noch "Kevin" genannt wird. Panik bricht an Bord unter der Mannschaft aus. Die Leutnants haben Mühe, die Crew zu beruhigen. Durch blitzschnelle Attacken versucht "Kevin" das Schiff zum kentern zu bringen.

Ein in der Nähe der "Gulli" liegendes kleines neues Boot, geführt von einer Kinder-Crew, erzeugt ebenfalls Unruhe an Bord. Einige Mitglieder der Gulli-Mannschaft, meist jüngere und psychisch labile, schwimmen täglich zwischen beiden Schiffen hin und her. Der Reiz, vom Mannschaftsdienstgrad zum Leutnant aufzusteigen, ist groß.

Nun kommt es zur offenen Meuterei auf der "Gulli". In einer "Nacht-und Nebel-Aktion" wird der Mast "Off-Topic" für weitere Begehungen vom Kapitän gesperrt. Gleichzeitig übergibt er das Kommando für die "Gulli" an Admiral LexaT und zieht sich zu recht verärgert und enttäuscht für unbestimmte Zeit aus der Kommando-Zentrale zurück. Um nun die aufgebrachte Mannschaft etwas zu beruhigen, wird jeden 2.Tag einer aus der Mannschaft zum Leutnant befördert. Dies beruhigt die Gemüter und wird zum Ansporn, wieder fleißig zu fischen. Nun muß nur noch die Kommando-Zentrale räumlich etwas ausgebaut werden, damit es dort oben kein Gedrängel gibt.

Nach der Abwanderung der psychisch Angeschlagenen zum Kinderboot, kehrt wieder Ruhe ein an Bord der "Gulli". Ein zusätzlicher Mast wurde aufgestellt, der Fun-Forum Mast. Hier soll sich die Mannschaft vom Fischen nach Cracks und Warez ein wenig entspannen. Im gelbrötlichen Schein der untergehenden Internet-Sonne sieht man am fernen Horizont die "Gulli" friedlich dahintreiben, auf dem Weg zu neuen Abenteuern.

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