
Robert Clausen am 06.02.2012, 18:25 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Heute erregte eine Nachricht vor allem auf Twitter große Aufmerksamkeit: Es kam der Verdacht auf, dass ein Online-Shop für T-Shirts mit Anonymous-Motiven von Scientology betrieben wird. Scientology wehrt sich auf Anfrage der Redaktion von gulli.com gegen den Vorwurf, Betreiber des Shops zu sein. Sie erwägen das Einleiten von juristische Konsequenzen gegen die Verantwortlichen.
Annika Kremer am 06.02.2012, 20:17 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Eine von 21.000 Menschen unterzeichnete Petition, den Informatik-Pionier Alan Turing posthum zu rehabilitieren, wurde von der britischen Regierung abgelehnt. Turing, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, wurde im Jahr 1952 aufgrund seiner Homosexualität wegen "schwerer Unzucht" verurteilt.
Lars Sobiraj am 06.02.2012, 18:33 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier sorgt für Aufsehen, weil er in den dortigen Stadien Gesichtsscanner einsetzen will. Die Datei „Gewalttäter Sport“ beinhaltet die Daten von 13.000 auffälligen Personen, die mit den Scans vergleichen werden sollen. Laut DPolG müsse man alle „rechtlichen und technischen Möglichkeiten“ ausschöpfen, um die Schläger aus den Stadien herauszuhalten.
TRON2 am 06.02.2012, 18:51 Uhr - 4 Reaktionen bei Newspresso

Es könnte sein, dass Politiker die Macht des Internets immer noch unterschätzen. Der Aktionstag am kommenden Wochenende könnte zum Auftakt eines massiven Proteststurmes werden. Zu dieser Einschätzung kommt zumindest der Medienrechtler Thomas Hoeren. "Die Film- und Musikindustrie hat versucht, ihre Interessen in diplomatischen Geheimverhandlungen durchzudrücken", sagt Hoeren. Die für kommenden Samstag angekündigten europaweiten Proteste seien "nur der Auftakt einer Revolution". EU-Kommissar und ACTA-Sprecher Karel De Gucht sieht das anders. Für ihn ist ACTA in allen Punkten den von der EU geforderten Verhandlungen und Beratungen nachgekommen. Zu dieser Einschätzung kommen aber nicht alle Parlamentsabgeordnete. Sie kritisieren, dass sie nur unter schwierigen Bedingungen an Informationen gelangt sind. Mitglieder der Piratenpartei sehen in ACTA sogar eine drohende Zensurinfrastruktur.
Malte Kremer am 06.02.2012, 18:12 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Was erhält man, wenn man Tower-Defense und Action-RPG-Elemente miteinander kombiniert? Richtig: Dungeon Defenders. Mit Xbox Live, PSN (welches ab morgen SEN oder Sony Entertainment Network heißt) und Steam geht es auf insgesamt drei Plattformen zur Sache. Zusätzlicher Bonus: Das Spiel bietet einen Co-Op-Modus für bis zu vier Spieler.
Julian Wolf am 06.02.2012, 17:54 Uhr - 66 Reaktionen im gulli:Board
Der IT-Security Blog „Sicherheit-Online“ stellt auf seiner Seite ein kleines Unternehmen bloß. Offenbar versuchte ein Mitarbeiter der Webentwickler-Firma, die Webseite Sicherheit-Online.de zu attackieren. Dem Administrator des Portals gelang es jedoch, den Angriff auf die Server-IP des Betriebs zurückzuführen. Kurzerhand wurden der Name des Geschäfts und die Anschrift des Inhabers veröffentlicht.
Lars Sobiraj am 06.02.2012, 14:54 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Die Politikerin Mary Bono Mack vertritt seit einigen Jahren Kalifornien im US-Repräsentantenhaus. Nach ersten Gesprächen mit der Google-Konzernleitung will sie Google Mail künftig nicht mehr benutzen. Von der neuen Datenschutzvereinbarung und dem Ausgang eines ersten Meetings zeigt sie sich enttäuscht. Nicht der Konsument sei Herr über das Internet. Google mache sich zum Meister des Konsumenten.
Annika Kremer am 06.02.2012, 14:45 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Das vor vier Monaten vom Netz genommene Kelihos-Botnet, das zu seiner Blütezeit bis zu vier Milliarden Spam-Mails am Tag verschickte, wurde nicht reaktiviert. Entsprechende Medienberichte erwiesen sich als Missverständnis. Zutreffend ist allerdings, dass die Kelihos-Malware von anderen Internet-Kriminellen teilweise weiterhin verwendet wird.
Annika Kremer am 06.02.2012, 13:05 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Facebook-Scams, bei denen Nutzer mit den Bildern angeblich kranker Babies zum Spenden gebracht werden sollen, sind ein wachsendes Problem. Fünf Websites, die sich dem Kampf gegen Gerüchte, Hoaxes und Internet-Betrugskampagnen widmen, taten sich nun zusammen, um effektiver gegen diese Form des Online-Betrugs vorzugehen.
TRON2 am 06.02.2012, 12:02 Uhr - 8 Reaktionen bei Newspresso

Innerhalb der EU besteht bisher nur in Frankreich ein gesetzlich verordnetes Warnhinweismodell. Auf Grundlage eines neuen veröffentlichten Gutachtens der Fachhochschule Köln, ist offenbar auch wieder die deutsche Bundesregierung auf den Gedanken gekommen, ein Strikes-Model anzukurbeln. Hierbei soll es aber vermutlich nicht wie in Frankreich zu Sperrung des Internet-Zugangs kommen. Zumindest nicht, wenn der Nutzer noch nicht bei mehrfachen angeblichen Straftaten ertappt wurde. Vielmehr, soll es um eine weitere Diskussion in puncto Bekämpfung der Internetpiraterie gehen. Dieses könnte vor allem Staat und Medienindustrie interessante Möglichkeiten eröffnen. Beispielsweise müsste die Medienbranche nicht mehr die juristischen Verfahrensweisen einhalten und bekämen somit einen direkten und schnelleren Zugang zum vermeintlichen Verbrecher. Die Beteiligten wollen noch im ersten Halbjahr 2012 zu einer Entscheidung kommen.
Ghandy am 06.02.2012, 11:51 Uhr - 1 Reaktionen bei Newspresso

François Truffaut. Der bereits im Jahr 1984 verstorbene französische Filmregisseur, Filmkritiker, Schauspieler und Produzent wäre heute 80 Jahre alt geworden. Zu seinen berühmtesten Filmen gehören der preisgekrönte Film "Die amerikanische Nacht" und der Science Fiction-Klassiker "Fahrenheit 451". Truffaut war ein großer Fan des Regisseurs Alfred Hitchcock und erstellte zusammen mit ihm eines der einflussreichsten Filmbücher aller Zeiten. Doch er machte auch als Schauspieler auf sich aufmerksam. So etwa in Steven Spielbergs "Unheimliche Begegnung der dritten Art". Daneben setzte er seine Popularität gegen Kindesmisshandlungen und den Schutz von Kindern ein. Zum 80. Geburtstag ehrt der Suchmaschinenanbieter Google François Truffaut mit einem Doodle.
Annika Kremer am 06.02.2012, 11:41 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Der Chaos Computer Club (CCC) führte am vergangenen Samstag eine außerordentliche Mitgliederversammlung durch, auf der einige wichtige Entscheidungen getroffen wurden. So wurde der umstrittene Ausschluss des Transparenz-Aktivisten Daniel Domscheit-Berg rückgängig gemacht. Außerdem wählte der Hacker-Verein einen neuen Vorstand.
Lars Sobiraj am 06.02.2012, 11:15 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Das BitTorrent-Portal BTjunkie zog heute aus Angst vor Klagen den Stecker. Eines der ältesten und größten BitTorrent-Portale ist somit Geschichte. Die Nutzer werden sich wie üblich auf die Webseiten der Konkurrenz verteilen. Offenbar fühlt man sich im Graubereich durch die Verurteilung der Pirate Bay-Betreiber in letzter Instanz und das harte Vorgehen gegen MegaUpload zunehmend verunsichert.
Lars Sobiraj am 06.02.2012, 10:58 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
RetroShare ist ein Programm, mit dem anonym kommuniziert werden kann und auch anonym Dateien ausgetauscht werden können. Die Entwickler veröffentlichten kürzlich eine neue Beta-Version. Innerhalb des letzten halben Jahres verzehnfachte sich die Nutzerzahl . Das Interesse am anonymen Filesharing mit stark reduzierter Abmahn-Gefahr steigt weiterhin konstant an.
Annika Kremer am 06.02.2012, 01:25 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Am gestrigen Samstag, nur kurz nach dem Hack der Anwaltskanzlei "Puckett Faraj", bei dem zahlreiche interne E-Mails geleakt wurden, veröffentlichte das Internet-Kollektiv Anonymous nun weitere Mails der Kanzlei. Diese dokumentieren die Reaktion einiger Mitarbeiter der Firma auf den im Rahmen des "Fuck FBI Friday" durchgeführten Hack.
Julian Wolf am 05.02.2012, 23:30 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Eine Studie des Bundeskriminalamtes gibt Informationen über den Bedarf nach einer anlasslosen Vorratsdatenspeicherung. So scheinen Ermittler eine Speicherung sämtlicher Verbindungsdaten bei Telefongesprächen überwiegend nicht zu benötigen. Die zuständigen Provider konnten in 80 Prozent aller Fälle auch ohne Speicherpflicht Auskünfte über Verdächtige erteilen.
Annika Kremer am 05.02.2012, 20:46 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Einer Splittergruppe des Internet-Kollektivs Anonymous gelang es offenbar, die Website der schwedischen Regierung durch einen DDoS-Angriff zeitweise vom Netz zu nehmen. Die unter dem Namen "CyberForce" agierenden Hacktivisten bekannten sich auf dem Microblogging-Dienst Twitter zu dem am gestrigen Samstag durchgeführten Angriff.
Annika Kremer am 05.02.2012, 20:21 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Der mutmaßliche WikiLeaks-Informant Bradley Manning wird, wie am vergangenen Freitag bekannt wurde, demnächst vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Das "Bradley Manning Support Network" will daher bereits Solidaritäts-Demonstrationen für den Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung organisieren. Die Aktivisten rufen Sympathisanten in aller Welt auf, eigene Events zu organisieren.
Annika Kremer am 05.02.2012, 17:45 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Das Occupy-Protestcamp am McPherson Square in Washington, DC, wurde wie bereits erwartet am gestrigen Samstag geräumt. Bei der Räumung kam es zu Handgreiflichkeiten, in deren Rahmen ein Polizist und mindestens ein Aktivist verletzt wurden. Die Polizei beschlagnahmte außerdem offenbar größere Mengen an Camping-Ausrüstung und nahm acht Demonstranten fest.
Annika Kremer am 05.02.2012, 17:08 Uhr - 24 Reaktionen im gulli:Board
Unbekannte versahen offenbar am heutigen Sonntag die Website des CSU-Politikers Karl-Theodor zu Guttenberg mit einem Defacement. In Anspielung auf einen Vorfall, bei dem der Politiker kürzlich mit einer Torte beworfen wurde, wird er in der von den Angreifern hinterlassenen Nachricht zum "Bundeskuchenminister" ernannt. Die Verantwortlichen und deren Motive sind bislang unbekannt.
Malte Kremer am 05.02.2012, 14:01 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
In der aktuellen Client-Version 1.1 des MMORPGS "Star Wars: The Old Republic" finden sich bereits deutliche Hinweise auf geplante Inhalte. Unter anderem entdeckte das Team von Torhead.com Kartenmaterial zur neuen Flashpoint-Mission "Lost Island", die bereits für Patch 1.2 angekündigt wurde, und Hinweise auf mögliche neue KI-Begleiter.
Normalerweise ist man im Internet nicht anonym unterwegs. Die eigene IP-Adresse kann vom abgefragten Server gesehen und auch gespeichert werden. Anhand der Provider-Logs können diese Daten sogar Personen direkt zugeordnet werden. Dies können zwar in Deutschland nur die Behörden. Angesichts aktueller Entwicklungen wie der Vorratsdatenspeicherung jedoch haben trotzdem viele Benutzer das Bedürfnis nach Anonymität. In autoritären Regimes wie beispielsweise China und dem Iran kann es für Dissidenten sogar sehr wichtig sein, sich anonym im Internet bewegen zu können.
mehr...
Wir schreiben das Jahr 1962. Der kalte Krieg tobt und die Legende um die Entstehung des Internet findet ihren Anfang. Das Arpanet wird geboren. Auftraggeber des ersten Vorläufers des heutigen Internet war damals die US-Luftwaffe. Geschaffen werden sollte eine schon früher überlegte dezentrale Vernetzung von Einrichtungen und Informationen, damals noch ausschließlich über Telefonleitungen.
mehr...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Julian Wolf am 06.02.2012, 20:23 Uhr
Durch eine motivierende Nachricht an seine Mitarbeiter geriet der muslimische Saad Allami unter Terrorverdacht. In der kurzen Mitteilung wies er seine Kollegen an, die Konkurrenz auf einer bevorstehenden Warenmesse "wegzublasen". Beamte der kanadischen Polizei erhielten Zugriff auf den Inhalt des Textes und ließen den unschuldigen Mann kurzerhand verhaften. Nun klagt Allami gegen die Behörde.
Lars Sobiraj am 05.02.2012, 17:12 Uhr
Fürchtet ihr den Weltuntergang, weil der Mayakalender am 21. Dezember dieses Jahres aufhört? Da bleibt noch viel Zeit, sagt ihr? Ja, stimmt. Aber bis dahin kann auch noch so einiges passieren, an was die Maya nicht in ihren entferntesten Träumen geglaubt und folglich auch nicht in ihrem Kalender vermerkt haben. Schauen wir uns doch einfach einmal die Ereignisse der vergangenen sieben Tage an.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.
Angefangen bei den notwendigen Grundlagen, welche das Wirkungsprinzip beim Filesharing erklären, über die verschiedenen Möglichkeiten und Tools, bis hin zu den wichtigen rechtlichen Details für Deutschland. Erfahre mehr: