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  • 02. Oktober 2008
    TCP-Protokoll

    Sicherheitsforscher entdecken DoS-Schwachstelle

    Die dem Internetzugrunde liegenden Protokolle stammen noch aus einer Ära, in der Sicherheit und der Schutz gegen Angriffe, wenn überhaupt, nur eine sehr untergeordnete Rolle spielten. Dementsprechend schwierig ist es oft, einen halbwegs sicheren Datenverkehr zu realisieren. Nun hat es offenbar das TCP-Protokoll, über welches die Daten für viele Webanwendungen übertragen werden, erwischt: Sicherheitsexperten geben an, im TCP-Protokoll einen Fehler gefunden zu haben. Er kann dazu genutzt werden "so ziemlich jedes Gerät mit einer Breitbandverbindung" anzugreifen. mehr...
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  • 02. Oktober 2008
    Terrorverdacht am Köln-Bonner Flughafen

    Terrorismus-Indiz war vermutlich ein Liebesbrief

    Am Freitag, dem 26. September 2008, nahm die Polizei am Köln-Bonner Flughafen zwei Männer fest. Sie wollten nach Ansicht der Ermittler möglicherweise über Uganda nach Pakistan reisen, um sich dort von der Islamischen Dschihad Union (IJU) in einem Terrorcamp ausbilden zu lassen. Als Indiz gaben die Bonner Beamten an, die Verdächtigen hätten bereits Abschiedsbriefe hinterlassen. Nun stellt sich heraus, wie dünn die Indizien gegen den Deutschen und den Somalier sind, denn einer der Abschiedsbriefe ist vermutlich ein hysterischer Liebesbrief. mehr...
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  • 01. Oktober 2008
    Mangelnde Interoperabilität

    Norwegen findet DRM bei Apple unzulässig

    Der oberste Verbraucherschutzminister von Norwegen, Björn Erik Thon, findet es untragbar, dass Verbraucher DRM-geschützte Musik bei iTunes kaufen und diese nur auf tragbare Geräte von Apple kopieren können. Das sei ein Verstoß gegen norwegisches Recht. Thon hat deswegen eine Beschwerde gegen die Marktaufsicht eingelegt. Apple soll sich bis zum 3. November 2008 zu den Vorwürfen äußern. mehr...
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  • 01. Oktober 2008
    Datenschutz

    Gebrauchte BlackBerrys sind voller vertraulicher Informationen

    Immer wieder bekommt man mit, dass es viele Nutzer von Computern und ähnlichen Geräten mit der Datensicherheit nicht so genau nehmen. Das gilt offenbar in besonderem Maße für die Besitzer von BlackBerrys und anderen mobilen Geräten: Wie eine Studie unter Beteiligung verschiedener Universitäten ergab, enthalten 43 Prozent dieser Geräte beim Weiterverkauf (beispielsweise über Seiten wie Ebay) noch vertrauliche Daten. mehr...
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  • 01. Oktober 2008
    Günter Freiherr von Gravenreuth

    im gulliInterview

    Spätestens seit dem Urteil am 17. September 2008 dürfte diese Person jedem ein Begriff sein, der sich auch nur ansatzweise für das deutsche Abmahnwesen, beziehungsweise Netzkultur und Netzpolitik im Allgemeinen interessiert. Der Münchener Rechtsanwalt und Verleger Günter Werner Dörr änderte im Jahr 1980 seinen Namen auf Freiherr von Gravenreuth, indem er den Geburtsnamen seiner Mutter annahm. Anstatt uns mit ihm über juristische Spitzfindigkeiten auszutauschen, legten wir unseren Fokus stattdessen auf den Menschen, der sich dahinter verbirgt. Was um Himmels willen treibt diesen Mann bei seinen Vorhaben an? Warum war es ihm bislang unmöglich, etwas phlegmatischer und unverkrampfter zu handeln? Es hat den Anschein, seine Gegner wählt er teilweise bewusst, teilweise zufällig aus. Der ständige Zwist mit Jörg Reinholz brachte ihm zwar keine Lorbeeren aber eben auch keine rechtlichen Probleme ein. Zumindest die Auseinandersetzung mit der links gerichteten Berliner tageszeitung (taz) hat sich vor Gericht zu seinen Ungunsten gedreht. Das die Geschäftslage noch immer prima ist, wird außer ihm kaum jemand öffentlich behaupten wollen. Wie also geht die Geschichte dieses streitbaren Münchener Rechtsanwalts weiter? mehr...
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  • 01. Oktober 2008
    Großbritannien

    Neues Cybercrime-Gesetz tritt heute in Kraft

    In England und Wales tritt mit dem heutigen Mittwoch ein erneuertes Cybercrime-Gesetz in Kraft. Der sogenannte "Computer Misuse Act (CMA)" der noch von 1990 datiert, wurde um einige Regelungen ergänzt. Allerdings sind viele der neuen Klauseln alles andere als unumstritten. mehr...
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  • 01. Oktober 2008
    Kampf gegen Filesharing sinnlos

    EFF veröffentlicht Analyse über die Klagewelle der RIAA

    Die EFF veröffentlichte eine Analyse über das Vorgehen der RIAA gegen Filesharer. Nach 30.000 geführten Klagen gegen US-Bürger bezeichnen sie das Vorhaben der RIAA aus gutem Grund als gescheitert. Trotz vieler Klagen gegen Privatpersonen und Unternehmen hat sich die Zahl der Nutzer von Filesharingservices nicht vermindert, sondern mehr als verdoppelt. Auch der Anteil von Filesharing am Internetverkehr liegt bei mittlerweile fast 50 Prozent. mehr...
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  • 01. Oktober 2008
    Google Maps in Schleswig-Holstein

    Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz hält Street View für rechtswidrig

    Das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig Holstein hält das Vorhaben "Street View" von Google für rechtswidrig und hat sich mit einem Schreiben vom 18.9.2008 an Google Germany gewendet. Dort sollte man von weiteren Aufnahmen absehen und auch die Veröffentlichung bisher getätigter Aufnahmen unterlassen. Am 30.9 antwortete Google Germany, dass im Grunde nicht sie, sondern die Google Inc. in den USA für die Datenerhebung verantwortlich ist. mehr...
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  • 01. Oktober 2008
    CSRF

    Die Gefahr von Cross-Site Request Forgery-Attacke wächst auch bei bekannten Webseiten

    Die Sicherheitsexperten Ed Felten und Bill Zeller berichten, dass die Gefahr von sogenannten Cross-Site Request Forgery (CSRF) Attacken wächst. Selbst auf großen Webseiten wie der New York Times oder der amerikanischen Version der ING Direktbank bestand dieses Sicherheitsrisiko und wurde kurzzeitig behoben. Das größte Problem an den CSRF-Attacken ist, dass sie komplett unsichtbar ablaufen, meist nicht bemerkt werden und zum Teil einen finanziellen Schaden für die Nutzer herbeiführen könnten. mehr...
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  • 30. September 2008
    P2P-Netze

    Gesteigerte Infektionsgefahr durch Wahlvideos

    Um seinen Informationsdrang über das aktuelle Wahlgeschehen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu stillen, stehen verschiene Möglichkeiten zur Auswahl. Ohne Frage sollte man seriöse Presseberichte gegenüber jeglichen zwielichtigen Quellen bevorzugen. Besonders heikel kann es werden, wenn aufgezeichnete Wahlvideos der US-Präsidentschaftskandidaten aus Peer-To-Peer-Netzwerken heruntergeladen wurden. mehr...
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