Die Mitarbeiter vom Pentagon untersuchen derzeit, ob die Hardware in ihren Hightech Flugzeugen und anderen Geräten eventuell gefährdet ist. Implementieren manche Hersteller sogar mit Absicht Hintertürchen, um die eigenen Mikrochips im Bedarfsfall kurzfristig ausfallen zu lassen? Haben andere Hersteller Sicherheitslücken eingebaut, um Hardware zu vernichten, sofern sie in die falschen Hände gerät? Der Ausfall der Radaranlagen in Syrien im September letzten Jahres, als die Israelis vermeintliche nukleare Forschungslabors bombardierten, scheint zumindest darauf hinzuweisen. Mehr und mehr Fabriken stehen zudem in China, weit jenseits der Kontrollmöglichkeiten von amerikanischen IT-Experten und Geheimdienstlern. Ein Grund mehr die Lage kritisch zu betrachten. mehr...
Bei einer Einkaufssumme von null Euro streiken angeblich die Kassen bei Lidl. "Einkaufen für null Euro, geht das überhaupt?", dachten sich vermutlich die Entwickler des Kassensystems. Bei einem Nullsummenspiel will die Kasse eine "Autorisierung" und verweigert den Dienst. Doch wie kann man für null Euro einkaufen? Ganz einfach: Die Pfandsumme von Leergut mit einbeziehen. mehr...
Zwei britische Forscher haben ein Konzept für eine neuartige Technologie entwickelt. Ein digitales Haustier, das biometrische Überwachung und sichere Passwortauthentifizierung miteinander verbinden soll. Sie nennen ihre Kreation "Dämon". Er loggt sich auf Webseiten oder in Bankautomaten ein, allerdings nur, wenn der Besitzer anwesend ist. Sonst verweigert er seinen Dienst. mehr...
Der neunte Gerichtsbezirk bearbeitet derzeit einen Fall, bei dem ein Reisender dagegen klagt, dass die Beamten der Grenzbehörde seinen Laptop bei seiner Einreise ohne jeden Verdacht gestartet und dessen Inhalt untersucht haben. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat neben zahlreichen anderen Organisatinen beim Kongress Protest gegen diese Handhabe eingelegt. Bei Geschäftsreisenden geraten sonst Interna von Unternehmen, Klienteninformationen von Rechtsanwälten und andere sensible Daten in staatliche Hände, wenn die Mitarbeiter der Grenzbehörde CBP den Inhalt der Festplatten kopieren und aufbewahren. Man setzt sich dafür ein, dass die Daten von Smartphones, Handys und Laptops künftig bei der Einreise rechtlich vor dem Zugriff der Beamten geschützt werden sollen. mehr...
Die Regierung Prodi hat als eines der letzten Amtshandlungen die Steuererklärungen aller Bürger im Internet veröffentlicht. Daraufhin brach fast sofort der Server aufgrund der hohen Last zusammen. Finanzminister Vincenzo Vesci sagte, er sehe darin kein Problem. Schließlich sei das eine Sache von Demokratie und Transparenz. Als Datenschützer massiv protestierten, wurde die Seite nach etwa 24 Stunden abgestellt. Es sei eine Aktion der noch amtierenden Regierung gegen Steuerhinterziehung gewesen. mehr...
Die Dominion Post berichtete jüngst, dass die Regierung in Neuseeland ein Gesetz verabschieden will, dass eine monatelange Überwachung von Verdächtigen durch die dortige Polizei ermöglichen soll. Bis zu drei Monaten dürfen die Beamten dann die funkgesteuerten Videokameras heimlich in den Wohnzimmern der Verdächtigen installieren. Justizministerin Annette King kündigte an, die Regierung würde diese Veränderungen unterstützen, um fortan die Recherchen und Überwachungsmaßnahmen der Polizei zu unterstützen. Die neue Gesetzesinitiative würde die derzeitige "Unordnung" im Gesetzestext beenden. mehr...
Der beliebte Short-URL-Dienst tinyurl.com wird aktuell in den Updates aller namhaften Anti-Virus-Hersteller als Malware-Schleuder eingestuft und der Zugriff auf die Website wird durch die Anti-Virus-Software blockiert. Hintergrund des Ganzen sind Vorfälle, die seit Anfang März 2008 gehäuft auftreten: Bei einigen US-Bannerwerbediensten wurden Werbeanzeigen geschaltet, die - nachdem diese durch die Agenturen freigegeben worden waren - verändert werden. mehr...
Russische Programmierer von Viren haben begonnen, lizenzrechtliche Hinweise bei dem Verkauf ihrer Viren im Untergrund hinzuzufügen. Die Lizenzvereinbarung verbietet unter anderem Reverse Engineering und unlizenziertes Weiterverbreiten von Codes oder Binärdateien. Bei Verstoß, so die Ankündigung, wird der unlizenzierte Code sofort an Antivirenunternehmen übermittelt. mehr...
Der Schutz der Privatsphäre sollte das Hauptanliegen eines jeden Dienstleisters sein. Nichtsdestotrotz kann dies jedoch manchmal auch schief gehen, so geschehen bei der Web 2.0 Community "Twitter". Durch eine unausgereifte neue Funktion wurden ungewollt sämtliche private Nachrichten einer Nutzerin für alle Surfer öffentlich zugänglich gemacht. mehr...
Mit der Investition von Microsoft in das neue Shopsystem Zune Marketplace, haben sie entschieden, auch den MSN Music Store aufzugeben. Ab Ende August können gekaufte Musikstücke nicht mehr authentifiziert werden. Bei Wechsel und Update des Betriebssystems oder einer Neuinstallationen wird alte, legal gekaufte, DRM-geschützte Musik nicht mehr abgespielt werden können. mehr...
Welche Gefahren in einer Xbox 360 stecken können, dürfte einem Gamer aus den USA jetzt mehr als bewusst sein. Denn wie jetzt bekannt wurde, ist das Gerät neben photosensitiven Schocks inzwischen in der Lage, selbstständig in Flammen aufzugehen. Im vorliegenden Fall ist das halbe Haus des Spielefreaks abgebrannt. mehr...
Mobiltelefone werden langsam zum Zielobjekt von Viren, Würmern und Trojanern. Im Gegensatz zu Computervieren entdecken die Verbreiter von Malware auf Handys auch zunehmend das monetäre Potenzial von schadhafter Software. Es gibt beispielsweise Viren, die automatisiert teuere SMS versenden. mehr...
Die Demoszene in Russland lädt die Interessierten diesen Sommer erneut zu zwei Happenings tief in den Osten des Landes ein. DiHalt ist ein Festival für Computerkunst, dass dieses Jahr zum fünften Mal stattfindet. Angesetzt wurde das Event für den 28. bis zum 29. Juni in Nischni Nowgorod, der viertgrößten Stadt des Landes. Die Organisatoren der Chaos Constructions in St. Petersburg können indes auf mehr als zehn Jahre Erfahrung und Tradition zurückblicken. Beide Partys richten sich bewusst an alle Fans der unterschiedlichsten Computerplattformen. Nirgends verfügt die Szene traditionell über einen so hohen Anteil an aktiven ZX Spectrum Fans wie dort. Was ursprünglich aus finanziellen Erwägungen heraus entstanden ist, entwickelte sich zum Selbstläufer. mehr...
Während sich die Bundesregierung den Kopf über das inzwischen leidige Thema Onlinedurchsuchung, heimliche Videoaufzeichnung in Wohnungen, sowie die Verfassungsmäßigkeit eben jener Gesetze zerbrechen muss, zeigt eine Umfrage der EU, dass der Durschnittsbürger gegen die Durchsuchung ist. Die Untersuchung vom Januar 2008 verdeutlicht mehr den je: Die Bürger haben Angst um ihre Grundrechte. mehr...
In den letzten drei Jahren sind in Bundesbehörden über fünfhundert Computer abhanden gekommen. Diese sollen auch sensible Daten enthalten haben, gab das Innenministerium in einer Pressemeldung bekannt. Unter anderem sollen Steuerdaten und Geheimunterlagen des Verteidigungsministeriums darauf gespeichert gewesen sein. Eine Meldepflicht für Datenverluste wird gefordert. mehr...
Die Projekte sind im Bereich von Freier Software angesiedelt und es geht darum, Open-Source Software zu fördern. So sollen im Rahmen des Wettbewebs neue Funktionen für die populärsten Freie Software Projekte entstehen. Der Wettbewerb wird in der Schweiz stattfinden. mehr...
Ebay Tochter PayPal will "unsichere" Browser blockieren lassen. Es sollen nur noch Browser mit EV SSL PayPal nutzen können. Man will das Risiko von Phishing-Attacken verringern. Als unsicher gelten alte Versionen von Internet Explorer und Mozilla, aber auch der aktuelle Safari-Browser von Apple. mehr...
Unter dem Namen "DVD-Disposal" (DVD-D) wird in München zurzeit eine Wegwerf-DVD bei ausgewählten Händlern getestet. Verkauft wird eine DVD, die sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach dem ersten Ansehen des Films von selbst unbrauchbar macht. Der Geschäftsführer von DVD-D sagt, dass sie einem Trend folgen würden. Der Kunde spart sich im Gegensatz zum Verleih die Rückgabe. mehr...
Die Volksrepublik China gilt als Hochburg kommerzieller Plagiate. An dem Plan, Produktpiraterie bis Ende 2007 auszumerzen, sind die Chinesen grandios gescheitert. Deshalb wollen sie nun die Markenrechte der Olympischen Spiele 2008 in Peking besonders schützen. mehr...
Ein Journalismusstudent der Berkeley Universität Kalifornien wurde in Ägypten inhaftiert, weil er Protest dokumentierte. Er informierte Freunde und Bekannte via Twitter und konnte damit letztendlich seine Freilassung bewirken. Jetzt protestiert er für Medienfreiheit und die Freilassung seines Dolmetschers, der sich noch immer in Haft befindet. mehr...
Lässt man einen Browser direkt mit einer MySQL-Datenbank kommunizieren, kann man interessante Dinge anstellen. Beispielsweise Krankenakten auslesen, Sozialversicherungsnummern klauen oder die Daten von Sexualstraftätern in Oklahoma abgreifen. Mit denen lassen sich auch viele Dinge anstellen - und einmal mehr wird klar, dass bei allen öffentlichen und nichtöffentlichen Datensammlungen das Problem entsteht, dass sie gehackt, missbraucht, manipuliert werden können und die Folgen kaum absehbar sind. mehr...
Letzte Ausgabe, Einstellung, überraschende Wiederbelebung: über 20 Jahre erschien das Phreaker- und Hackermagazin Phrack, die Nummer 63 sollte die letzte sein. Die Wiederbelebung scheint von Dauer: seitdem sind nunmehr zwei neue Ausgaben erschienen. Wie 2600 im Slang der Telefonsystem-Hacker der 80er benannt, widmet sich Phrack nunmehr vorwiegend den "klassischen" Hackerthemen Rechner und Internet. mehr...
Sicherheitsexperte Joel Eriksson demonstrierte auf der Sicherheitskonferenz RSA am Freitag eine Technik, um Zugriff auf Malware zu bekommen. Er nutzt Sicherheitslücken in schadhafter Software, um diese unschädlich zu machen oder diese steuern zu können. "Viele Programmierer von Malware seien gut im Programmieren, doch in Sicherheitsfragen sind sie in der Regel unachtsam", so Eriksson. mehr...
Der Chaos Computer Club hat letztes Jahr einen Spendenaufruf gestartet, um ihren Jabber-Server auf den neuesten Stand zu bringen. Insgesamt sind Spenden im Wert von über 5000 Euro zusammengekommen. Es darf also weiterhin über den ccc-Server kommuniziert werden. mehr...
Laut dem bayerischem Ministerrat soll der so genannte Bayerntrojaner endlich eingeführt werden. Der entsprechende Gesetzesentwurf liegt nun dem Landtag zur Beratung vor. "Die Sicherheitsbehörden und auch das Landesamt für Verfassungsschutz müssen mit dem technischen Fortschritt mithalten", so die Erklärung von Bayerns oberstem Terroristenjäger Günther Beckstein. Die Piratenpartei indes zeigt sich von den angekündigten Plänen weniger begeistert. mehr...
Ein Report von Symantec stellt fest, dass der Handel von Kontodaten auf dem Schwarzmarkt aufblüht. Bankdaten würden schon ab zehn Dollar zu haben sein. Es würde ein Supermarkt mit illegalen Daten öffnen, so das Ergebnis der aktuell durchgeführten Studie. mehr...