![]() |
Direct Connect wirbt mit dem größten Datenangebot aller Tauschbörsen von über 1 Petabyte (1000 Terabyte). Die Summe gilt jedoch für das Netzwerk insgesamt. Direct Connect zählt zu den P2P-Clients, baut auf ein eigenes Netzwerk mit eigenem Protokoll auf und funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der Down- und Upload auf einem IRC–Server. Jeder User kann einen eigenen DC–Server (Hub) betreiben, wobei er dann auch alle Rechte auf diesem Server besitzt.
Die Tauschbörse ist relativ schnell und unkompliziert installiert und muss nach erfolgreicher Installation manuell gestartet werden. Danach wird dazu aufgefordert, Benutzerangaben - wie Benutzername und eMailadresse sowie einen Up- und Downloadordner - anzugeben. Alle Einstellungen können später jederzeit wieder über den Menüpunkt ,Settings' verändert werden. Anschließend muss die Verbindung zu einem Server (Hub) aufgenommen werden. Voraussetzung ist bei den meisten Hub’s jedoch eine Mindestmenge an zum Tausch freigegebener Daten. Meist sind dies 2 oder mehr Gigabyte. Manche Hub’s setzen auch Sharelimits, also Obergrenzen wie viele Daten maximal freigegeben werden dürfen.
Die grafische Oberfläche von Direct Connect ist nicht sehr übersichtlich und arbeitet mit mehreren Fenstern, die variabel platzierbar sind.
| Version: | 0.674 |
| System: | Windows |
| Sprache: | englisch |
| Größe: | 3 MBytes |
| Downloads: | 21658 |
Die Suchfunktion ist mit einem Eingabefeld für den Suchbegriff leider recht einfach, wobei dennoch schnell genaue Angaben zum Datentyp, der Datengröße und der maximalen Anzahl an Ergebnissen eingestellt werden können, um die Suche sinnvoll einzugrenzen. Getauscht werden kann alles: von Filmen über Musik bis zu Bildern oder Dokumenten. Die Suchanfragen liefern meist schon nach wenigen Sekunden akzeptable Ergebnisse, was allerdings vom Server (Hub) abhängig ist. Jeder User hat nur Zugang zu den Daten der User, die gleichzeitig auf demselben Server connected sind. Somit steht immer nur ein Bruchteil der gesamten Datenmenge des Netzwerks zur Verfügung. Gute Server (Hub’s) wären unserer Ansicht nach zum Beispiel die Hubs von „Deutschland C@fe“!
Der Download verlief in unserem Test relativ zügig, was natürlich auch immer von der eigenen und der fremden Bandbreite abhängt. Leider unterstützt Direct Connect kein swarming, um von mehreren Quellen parallel laden zu können. Die Wiederaufnahme abgebrochener Downloads mittels resuming ist jedoch möglich.
Da Direct Connect es erlaubt, die gesamte freigegebene Dateistruktur anderer User zu durchsuchen, wird es möglich, auch ganze Musik–Alben schnell zu finden.
Neo-Modus Direct Connect (NMDC) blendet - wie die meisten anderen Filesharing-Programme auch - einen Werbebanner ein, beinhaltet jedoch keinerlei Ad– oder Spyware.
Neben dem Original Direct Connect vom Hersteller Neo-Modus gibt es einen weitere Direct Connect Tauschbörse, die von den Benutzern des Netzwerkes programmiert wurde: DC++ -Client! Diese Version hat den Vorteil, dass man zu mehreren Hub’s gleichzeitig connecten kann, was jedoch von machen Hubownern nicht gerne gesehen wird. DC++ beinhaltet ebenfalls weder Ad- noch Spyware!