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Wie der Begriff Opennap schon andeutet, werden die Opennap-Server meist von Privatpersonen betrieben. Mit Hilfe der Opennap–Software kann jeder seinen PC in einen Mp3–Server verwandeln. Die Opennap–Software läuft mit dem Opennap-Protokoll, die ein open source–Projekt unterstützt: Das Napster–Protokoll. Diese Software kann von jedem beliebig verändert oder weiterentwickelt werden, vorausgesetzt er ist der Programmiersprache ANSI C mächtig. Die Opennap-Software läuft auf folgenden Betriebssystemen: Linux (alpha, i386, sparc, ppc), BSDI, Solaris, FreeBSD, IRIX, OS/2 Windows 95/98/NT/2000. Die Anzahl der User, die auf einen Server connecten können, hängt zum einen von der Stabilität des Betriebsystems ab und zum anderen von der Schnelligkeit der Internet-Anbindung. Ins Leben gerufen wurde diese Software von einem Amerikaner, genannt drscholl.
Über diese Serversoftware lassen sich alle beliebigen Dateitypen tauschen. Der Server ist lediglich eine Verbindung zwischen den einzelnen Computern, er stellt also die Verbindung zwischen den Rechnern her (zentrales P2P). Zudem läuft auf dem Server ein Chat-Programm. Die Opennap–Server lassen sich auch zueinander linken, wodurch verschiedene „Opennap–Netzwerke“ entstehen können.
Mit Programmen wie TekNap oder SunshineUn ist es ganz einfach, zu solchen Severn zu connecten. Dazu ist lediglich die Angabe des Servernamens und des dazugehörigen Ports notwendig. Die Informationen dazu findet man am besten über das Programm Napigator, in dem alle Opennap–Server gelistet sind, oder auf www.napigator.com. Die im Napigator gelisteten Server sind jedoch nicht alle Opennap betrieben; es gibt auch noch andere Server: Ein auf java basierende Server–Software: jnerve und eine eine andere die auschließlich für Windows genutzt wird: slavanap. Diese sind aber bis jetzt noch nicht sehr weit verbreitet.