Microsoft und viele andere US Firmen haben viel Geld in der Hoffnung in Indien investiert, sie könnten dort einen neuen, zukunfsträchtigen und äusserst lukrativen Marktplatz aus dem Boden stampfen. Die indische Regierung hat diese Pläne jüngst zunichte gemacht. Die Staatsführung scheint sich ein Beispiel an China zu nehmen und kündigt die landesweite Benutzung des Open Source Operating-Systems Linux an. mehr...
Die Version 0.5 des Open Source Freewaretools Miranda IM wurde kürzlich für die Windows Gemeinde veröffentlicht. Die aktuelle Version bietet als neues Feature eine umfassende Unicode Unterstützung. Das Entwicklerteam hat die Instant-Messaging-Protokolle ebenfalls überarbeitet. mehr...
Wenn sich die Hersteller kommerzieller Spiele über eine Sache einig sind dann darüber, dass die international agierende Warezszene ihre Umsätze stark beschneidet - somit ist es nicht verwunderlich wenn diese nach neuen Vertriebsmethoden suchen. Steam oder andere Softwarelösungen, wie zum Beispiel der EA Downloader sollten den illegalen Vertrieb ihrer Produkte drosseln. Soweit die Theorie. Der Hersteller Ritual Entertainment musste erst kürzlich nach der Veröffentlichung ihres Egoshooters Sin Episodes feststellen, dass auch das keinerlei Garantie auf Besserung darstellt. mehr...
Als hilfsbereite Menschen Microsoft bei der Verteilung einer Vista-Beta via BitTorrent-Netzwerk unterstützen wollten, paßte das dem Unternehmen aus Redmond nicht. Der Tracker Vistatorrent.com wurde mittels "Cease and Desist-Letter" abgeschaltet. Auf fremde Hilfe will Microsoft auch bei seinen anscheinend sehr beliebten Office-Betas verzichten, statt dessen sollen die freiwilligen Tester für sie zahlen. mehr...
Die irische Bürgerrechtsorganisation Digital Rights Ireland (www.digitalrights.ie) hat am Freitag eine Klage gegen die Protokollierung der Telefon- und Handynutzung in Irland angekündigt. In Irland müssen Telekommunikationsunternehmen seit 2002 protokollieren, wer wann mit wem telefoniert oder per SMS kommuniziert hat. Auch die jeweilige Position eingeschalteter Mobiltelefone wird festgehalten. Die Polizei kann drei Jahre lang auf die aufgezeichneten Daten zugreifen. mehr...
Im Funstuff Bereich der offiziellen Seite der Warner Brothers Studios wird mit einhundert und mehr kostenlosen Spielen der Firma Zango Inc. geworben. Unbedarfte Kinder und Jugendliche, die tatsächlich die angebotene Software installieren, geraten in Windeseile ungewollt in deren Adware Falle. mehr...
Auf der Suche nach allen Videos der "Raubkopierer sind Verbrecher" Kampagne sind die Macher von Netzpolitik.org ohne jegliche Hackertricks über das komplette Filesystem und über das 46 MB große Logfile der Betreiber der Seite gestolpert. Es scheint als wenn die Vorreiter im Kampf gegen Raubkopierer ihre privaten Daten bis gestern ungeschützt haben rumliegen lassen. mehr...
Im Briefkasten des früheren Jägers von Softwarepiraten, Rechtsanwalt Freiherr von Gravenreuth, sind heute zweifach Werbemails eingegangen, prekärerweise mit dem Absender seines ehemaligen Mitstreiters, Bernhard Syndikus. In diesen E-Mails wird er auf den Link einer E-Card der "Hart aber Gerecht" Kampagne hingewiesen. mehr...
Normalerweise entspricht es der üblichen Praxis der offiziellen Vertreter der RIAA, bei Erklärungen kund zu tun, sie könnten keine bis nur eine wenig ansteigende Benutzung von Filesharingprogrammen feststellen. Oder wie im Fall der Aussage von RIAA Geschäftsführer Mitch Bainwol, die Online-Piraterie wäre gar komplett "contained", also eingedämmt worden. Abweichend hiervon hat laut einer Studie der RIJA (Recording Industry Association of Japan) die Teilnahme am File Sharing im letzten Jahr in Japan deutlich zugenommen. mehr...
Den langen Rechtsstreit zwischen KaZaA-Betreiber Sharman Networks und der Musikindustrie legen die streitenden Parteien bei: KaZaA vertreibt lizenzierte Musik und zahlt 100 Millionen Dollar Strafe. Den Genickbruch feiert KaZaA-Betreiber Sharman Network als "Beginn einer neuen Ära", die IFPI als "bestmögliches Ergebnis für Industrie und Konsumenten". Nicht jedoch für die Labels und für RadioDJs. Letzteren empfahlen in der Vergangenheit Vertreter der Labels, KaZaA zu nutzen, statt auf Promo-CDs zu warten. mehr...
Fehler einzugestehen fällt der Zukunft Kino Marketing in ihrer "Raubkopierer sind Verbrecher"-Kampagne offenbar schwer. Mit Bodypainting-Motiven will die Kampagne auf ihr neues Motto "Raubkopierer können sich nicht verstecken" aufmerksam machen, was gegenüber unverhohlener Vergewaltigungsfantasien von Knastinsassen durchaus einen Fortschritt darstellt. Mit "Spezial-Behandlung statt Special Features" kann man indessen nach wie vor geschmacklose E-Cards von der hartabergerecht-Webseite verschicken. mehr...
Welcome to the Scene, Episode 2.1 - die zweite Folge der neuen Staffel ist seit gestern auf den Mirrors und wie gewohnt auch über diverse Filesharingnetze zu laden. Den geplanten, schnelleren Erscheinungstakt halten die Macher bislang durch. Das Konzept wurde überarbeitet - kürzere, dafür aber aufwändiger gedrehte Episoden sollen in schnellerem Takt als die erste Staffel erscheinen. mehr...
Spam erfreut sich gleichbleibend hoher Beliebtheit, und immer mehr PC-Nutzer berteiligen sich an der Verteilung der kleinen, aber oftmals überaus informativen - und manchmal sogar nützlichen - Mitteilungen. Dies geht aus den Ergebnissen einer Untersuchung hervor, die Sophos veröffentlichte. mehr...
Eine Kampagne gegen die permanente Entrechtung von Musikfans und für bessere und legale Angebote im Netz startet gulli.com heute mit "Wir haben bezahlt". Günstige Online-Musikangebote, überall lauffähige Musikdateien und die Abschaffung der sinn- und nutzlosen Kopierschutztechniken sind überfällig. mehr...
Zum siebten Mal steht die Verleihung des Datenschutz-Negativpreises "BigBrotherAward" in Deutschland an. Immer neue Gesetze zur vorsorglichen Ausspähung aller Bürger, Entwicklung von Überwachungstechnologien und uferloses Datensammeln durch die Wirtschaft lassen das Bewusstsein für Datenschutz in der Bevölkerung wachsen: Jedes Jahr werden es mehr Einsendungen, wer einen der bei den Preisträgern wenig beliebten Preise erhalten soll. Auch 2006 bittet die Jury um qualifizierte Vorschläge zum BigBrotherAward. mehr...
Für angehende Hacker unter 23 Jahren veranstaltet der CCC Köln zum vierten mal das Jugendprojekt "U23". An sechs Terminen werden Nachwuchs-Haecksen und -Hacker zu Sicherheitslücken, Hackangriffe und deren Vermeidung informiert. Mit einem Infoabend am 10. August um 20:00 Uhr startet der Kurs. mehr...
Open-Source-Software, so der entsprechende Wikipedia-Eintrag, "bietet sich zum Lernen, Mitmachen und Verbessern an", denn sie "'lebt' förmlich von der aktiven Beteiligung der Anwender an der Entwicklung". Verglichen mit herkömmlicher Software vollzieht sich ihre Entwicklung "atemberaubend". Das haben nun auch die Bekämpfer von Viren, Würmern und Co. aus dem Hause McAfee herausgefunden. mehr...
Auf GAIM basiert Scatterchat: ein IM-Client, der mittels integrierter Verschlüsselung sowie Einbindung des Proxynetzwerks TOR anonymes und nicht überwachbares Instant Messaging anbietet. Unterstützt werden bislang die IM-Protokolle von AOL, MSN und Yahoo, Jabber soll in Kürze folgen. Entwickelt wurde der Client von Hacktivismo, einer Gruppe aus dem Umfeld des Cult of the Dead Cow. mehr...
Das Bundesverfassungsgericht lehnte aus formellen Gründen eine Entscheidung über die Verfassungsmäßigkeit von Datenspeicherungs- und Überwachungsvorschriften für Telekommunikationsunternehmen ab. 2005 reichten zwei
Privatpersonen und drei E-Mail-Provider beim Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde gegen das Telekommunikationsgesetz (TKG) eingelegt. Die E-Mail-Provider wehrten sich dagegen, dass sie laut TKG und der
Telekommunikations-Überwachungsverordnung (TKÜV) teure Abhörboxen auf eigene Kosten vorhalten müssen, obwohl sie so gut wie nie Anfragen der Sicherheitsbehörden erhalten. mehr...
Eine Änderung der YouTube-Geschäftsbedingungen sorgt gerade für Wirbel: der Videohoster beansprucht Rechte an den Uploads, die Verbreitung, Verwertung, Veränderung und Nutzung aller geuppten Videos umfassen. Youtube könnte die Tonspuren beispielsweise von Bandvideos als CD verkaufen, Clips für Handys vermarkten, Sounds für Werbespots nutzen, all dies sei von den AGB gedeckt. YouTube dementiert: es gehe nur um die notwendigen Rechte, um Videoeinbindungen auf externe Seiten zu erlauben, der User bleibe Besitzer seiner Videos und nach Löschung des Files durch den User würde YouTube ohnehin alle Rechte an dem Clip verlieren. mehr...
Gegen die wachsende Bereitschaft von Internet- und Technologieunternehmen, willige Helfer immer stärkerer Zensur und Unterdrückung im Netz zu sein, startet Amnesty International eine internationale Kampagne. Angeprangert werden unter anderem Sun Microsystems, Nortel Networks, Cisco, Yahoo! und Google, die Regierungen bei der Netzzensur oder gar beim Ermitteln regimekritischer User helfen. mehr...
Tief blicken lassen die Statements Yahoos zu ihrem Angebot DRM-freier mp3s im Yahoo Music-Shop. Jessica Simpsons "A Public Affair" gibt es dort für teure 2 Dollar, erfreulicher der Rundumschlag gegen Kopierschutztechnik bei Online-Musikshops. DRM sei weitgehend sinnlos und teuer obendrein. mehr...
Details zur Umsetzung der umstrittenen EU-Richtlinie zur Speicherung von Verbindungsdaten wurden aus Dänemark bekannt. Der Entwurf wurde Providern, Bürgerrechtlern und Wirtschaftsverbänden zur Diskussion vorgelegt. Bis zum 10. August soll der Entwurf diskutiert werden. Bereits jetzt ist absehbar, dass aus der Terrorismusbekämpfung angesichts zahlreicher Lücken nichts wird, der Generalverdacht gegen breite Bevölkerungsschichten wird angesichts intensiver Datenerfassung einmal mehr deutlich. mehr...
Netzpolitik.org brachte gestern mit einwöchiger Verzögerung die erste netzpolitikTV-Sendung zu den Themen Verbraucherschutz und Urheberrecht heraus. Die Sendung dreht sich um die Pressekonferenz der Verbraucherzentrale Bundesband am Donnerstag vergangener Woche, die anläßlich der Kampagne des vzbv gegen den Neuentwurf des Urheberrechts stattfand. mehr...
Rechtzeitig zur US-Hackerkonferenz HOPE, die morgen beginnt, ist The Hacker Quarterly 2/2006 ist erschienen und über die üblichen Quellen zu beziehen. 2600 ist neben der Datenschleuder des CCC eines der wenigen noch erscheinenden Magazine zu Hacking-Themen, die im Print erscheinen. mehr...
Altersmilde oder Angst vor weiteren Wettbewerbsverstößen? An sich sollte erstaunen, dass ein Softwarehersteller überhaupt "erlauben" kann, wie Händler ihren Kunden Systeme vor der Auslieferung konfigurieren dürfen. Vista-Rechner dürften mit Google als voreingestellter Standardsuche verkauft werden, wie in Redmond nun genehmigt wurde. mehr...
Das reiche China subventioniert das am Hungertuch nagende Hollywood: Ein skurriles Antipiraterieprogramm leistet sich die chinesische Stadt Nanjing. Für drei unlizenziert kopierte DVDs bekommen Straßenhändler eine Original-DVD. Das Ziel: die fliegenden Verkäufer sollen mehr Originale verkaufen. Aktuelle Hollywoodfilme werden in China auf dem Straßenmarkt zu Preisen von unter einem Dollar verkauft. mehr...
Handys sind, glaubt man "Experten", wahres Teufelszeug - vor allem natürlich in den Händen des Nachwuchses. Der nämlich nimmt mit den handlichen Wunderdingern gewöhnlich Vergewaltigungen von Mitschülerinnen auf oder Prügeleien, um diese Aufnahmen dann an andere zu verschicken, was das Ansehen im Freundeskreis oder der Clique steigern soll. Handys sind also, der Schluß liegt nahe, praktisch eine Einstiegsdroge in ganz üble Kriminalität. Dagegen unternimmt Bayern jetzt etwas. mehr...
Das britische Innenministerium plant eine bedenkliche Umkehr der Unschuldsvermutung. Rechner- und Internetverbot soll bereits nur des Hackens oder Spammens verdächtigen Personen drohen. Die Ausweitung des "Anti-Social Behaviour Order" aufs Internet wird als Präventionsmaßnahme dargestellt. Auch ohne eine Verurteilung könnten Gerichte entsprechende Anordnungen und Verbote erlassen. mehr...
Emails sind Postkarten: mitlesen kann jeder, der Zugriff auf einen der übermittelnden Rechner hat. Zugriff auf selbige haben viele Personen und Organisationen, dem Normaluser ist die zunehmende Überwachung jedoch weitgehend gleichgültig. Ein weiterer Teil wird durch vergleichsweise DAU-feindliche Kryptosoftware und wenige ebenfalls verschlüsselnde Mailkontakte abgeschreckt. Freenigma kommt als Plugin für den Firefox, soll aufs Einfachste zu installieren und zu verwenden sein und bald mit einem Großteil der gängigen Free- und Webmailer zusammenarbeiten. mehr...
Während die Verbände nicht müde werden, Filesharer zu kriminalisieren und über Raubkopier-Metaphern und zweifelhaften Kampagnen mit Gewalttätern gleichzusetzen, ist die rechtliche Einschätzung nach wie vor unklar. Angefangen mit Ermittlungsmethoden über die Beweisführung bis hin zur Bezifferung verursachter Schäden besteht trotz jahrelanger Debatte keine einheitliche Meinung. Rechtsanwalt Christian Solmecke erörtert die straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen des Filesharings in der Zeitschrift Mulitmedia und Recht. mehr...
Nachdem einige skandinavische Piratenorganisationen eine internationale Kooperationsplattform gestartet haben, scheint sich auch bei den verschiedenen gegründeten und in Gründung begriffenen Piratenparteien die weltweite Zusammenarbeit zu entwickeln. Eine Webplattform für die verschiedenen, nationalen Parteien wurde nun gestartet, wartet aber noch auf Inhalt. mehr...
Mitte Mai endete nach 20 Folgen die erste Filmstaffel der fiktiven Geschichte um die Releasegroup CPX. Sowohl in Bezug auf die Machart wie auch bei Thematik und Verbreitungsform hatte die produzierende Jun Group Neuland beschritten und neben Kritik auch eine beachtliche Fanschar und zahlreiche Downloads verbuchen können. Etwas über zwei Monate später startet nun die zweite Staffel - mit neuen Gesichtern und geändertem Format. mehr...
Während der Widerstand gegen die zum Jahreswechsel drohende GEZ-Pflicht für internetfähige PCs wächst und sich formiert, entdeckte die GEZ eine neue Einnahmequelle: TV-Geräte, die an Hochschulen für die Wiedergabe von Videos genutzt werden, nicht aber zum Rundfunkempfang. mehr...
Es fing harmlos an: die MPA führte mit den Pfadfindern in Hong Kong letztes Jahr Copyrightkurse durch. Wo so etwas hinführt, sieht man nun: bis zu 200.000 Kinder und Jugendliche sollen ab diesem Sommer zu Denunzianten erzogen werden, das Internet durchstöbern und Copyrightverstöße melden. mehr...
Den Freispruch für Streamripper und Konsorten bedeutet eine nun veröffentlichte Entscheidung des LG Frankfurt nicht, aber das Abgreifen von Radiosignalen am Analogausgang der Soundkarte verstößt nicht gegen das Urheberrecht. Der Vertrieb der "napster DirectCut" - Software wurde zwar dennoch verboten, dies aber nur deshalb, weil die Software gegen das Wettbewerbsrecht verstoße: das Programm der Franzis Verlag GmbH behindere das Geschäft von Napster mit seinem limitierten Musikabo, indem es die Nutzung der gehörten Musik über die Abodauer hinaus ermögliche. mehr...
Verfechter einer besonders gestrengen Durchsetzung des Urheberrechts berufen sich gern darauf, daß gerade eine restriktive Auslegung die Vielfalt von Inhalten und damit letztlich auch von Meinungen sichere. Was zunächst einleuchtend klingen mag, hat freilich den Praxistest noch nicht überzeugend bestanden. Vielmehr erweist sich ein allzu strenges Regime zur Durchsetzung von Urheberrechten offenbar als Kreativitätshemmnis. mehr...
Einige neue Filmdownload-Angebote der letzten Zeit überzeugten aus altbekannten Gründen nicht: das Produkt so teuer wie eine DVD, nur machen kann man damit weniger. Im schlimmsten Fall kann man den Film nur auf dem Rechner betrachten. Movielink kündigt nun die "DVD on Demand" an: DVD-Downloads, die man brennen und auf dem DVD-Player betrachten kann. DRM-geschützt - nur wie soll das gehen? mehr...
Einen verschlüsselten Ordner, in den nur ein User Einblick hat: ein nützliches Feature bot Microsoft mit Private Folder 1.0 an, um es ebensoschnell wieder einzustellen. Grund: Klagen von Administratoren, die vermehrt private Verschlüsselung bei den von ihnen betreuten Anwendern befürchteten. Seltsam mutet die Kritik angesichts der Tatsache an, dass zur Installation Adminrechte notwendig sind. Dass es einmal mehr zu Problemen mit Windows Genuine Advantage kam, war hingegen fast schon zu erwarten. mehr...
150.000 Dollar verlangt Robert Tur vom Videohoster YouTube. Grund: ein einige Minuten langer Filmclip von den Rassenunruhen in Los Angeles 1992. Spannend an dem Fall: Tur beruft sich nicht nur auf die Entscheidung des Supreme Courts gegen die Tauschbörse Grokster von 2005, sondern vergleicht YouTube recht unverblümt mit Napster. mehr...
Sicherheitsforscher haben einen neuen Typus von trojanischen Pferden entdeckt, die ihnen und den Anwendern demnächst erhebliche Kopfschmerzen bereiten können. Ein Rootkit ist ein bösartiges Softwarepaket, dass nach dem Eindringen in den Computer sein Treiben vor dem Benutzer und den Antivirenprogrammen zu verbergen sucht. mehr...
Die "Verbreitung pornografischer-, gewalttätiger- und rassistischer Inhalte" dämmt die Logistep ein, wie sie sich auf ihrer Webseite rühmt. Die Eindämmung der Meinungsfreiheit im Netz schreibt man sich hingegen nicht öffentlich auf die Fahnen, sondern versucht, sie per Löschaufforderung durchzusetzen. In der Kritik zu stehen, behagt der Logistep AG, ihres Zeichens auch Verfolger mutmaßlicher Filesharer, nicht. Dass User ihre Abmahnungen nicht bezahlen wollen oder die Logistep gelegentlich gar für Abzocker halten, will man ebenfalls allenfalls gedacht, nicht jedoch laut gesagt wissen. Erwartungsgemäß ging eine lange Liste von Löschaufforderungen bei den gulli:board-Betreibern ein. mehr...
Firefox macht unsterblich. Wer bis zum 15. September einen Bekannten zum Umstieg auf den OpenSource-Browser Firefox bewegt, hat die Chance, mit seinem Namen und dem des Geworbenen im Quelltext der kommenden Version 2 verewigt zu werden. mehr...
Der dreiundzwanzigste(!) CCC-Kongress am 27.-30. Dezember 2006 steht unter dem Motto "Who can you trust?". Ausgerichtet wird die viertägige Kongress vom Chaos Computer Club im Berliner Congress Center bcc am Alexanderplatz. Vorträge und Workshops können nun eingereicht werden, zu den Themenfeldern "Hacking", "Science", "Society", "Culture" und "Community" sind Referenten dazu eingeladen, Veranstaltungen vorzuschlagen. mehr...
Die Methoden der Tauschbörsen-Ermittler MediaSentry führten zu einer weiteren Schlappe der selbsternannten Strafverfolger: ein niederländisches Berufungsgericht wies die Forderungen der Piraterieverfolger von BREIN zurück. Die ISPs brauchen die Daten von 5 ihrer Kunden nicht herausgeben. Grund: MediaSentrys Vorgehensweise, die keine verläßlichen Daten liefere und darüberhinaus unzulässig in die Privatsphäre Dritter eindringe. mehr...
Der Amerikaner Charlie Paglee sorgte für reichlich Aufsehen mit der Mitteilung auf seinem Blog, das hauseigene Voice-Over-IP-Protokoll von Skype wäre nicht mehr vor Nachahmern sicher. "Ich habe heute via Skype einen Anruf von einem Freund von einer Firma in China erhalten". Das namentlich nicht genannte Unternehmen hat seiner Aussage nach durch Reverse Engineering das Skype Protokoll nachgeahmt und er riefe an, um zu überprüfen, wie die Sprachqualität über eine lange Distanz sei. Zunächst wäre ein Echo hörbar gewesen, beim zweiten Versuch war die Sprachqualität dann in typischer Skype-Manier kristallklar. mehr...
Wie es aussieht, hält die Führungsriege der BPI (british record industry's trade association) ihr Anliegen bezüglich des russischen Musikportals Allofmp3.com für das Wichtigste überhaupt. Anders wäre es nicht erklären, dass sie den britischen Außenminister schriftlich dazu ermahnt haben, ihr Anliegen vor dem Forum der G8-Mitgliederstaaten vorzutragen. mehr...
Unter einer sehr freien CC-Lizenz verfasste MCM ein Kinderbuch, das anschaulich über Kopieren und Kopierschutz aufklärt. "The Pig and the Box" steht als freier PDF-Download zur Verfügung, die Creative Commons-Lizenzierung führte binnen zweier Tage zu deutschen und chinesischen Übersetzungen des Kinderbuchs, welches die Vorteile des Teilens und die Probleme des DRM-Unwesens kindgerecht und amüsant aufzeigt. mehr...
Derzeit tourt eine Konzertreihe ganz neuer Machart durch die USA. Es handelt sich dabei um eine Neuinterpretation von Soundtracks bekannter Video-, Konsolen- und Computerspiele, gemischt mit klassischer Orchestermusik, einer Lasershow und Liveaction auf der Bühne. Wenigstens einige der Spielehits wie Headhunter, Everquest, Splinter Cell, Donkey Kong, Ghost Recon, Pong, Metal Gear Solid, Halo, Tron und viele mehr sollten jedem Leser in den Ohren klingeln. mehr...
Ein Desaster wurde aus der Filesharing-Klage der RIAA gegen Debbie und Amanda Foster. Das 2004 im Rahmen der Filesharing-Klagewelle in den USA eingeleitete Verfahren endet unrühmlich für die Labels: weder aus der meist außergerichtlich vereinbarten "Entschädigung" noch aus einem Sieg vor Gericht wurde etwas. Stattdessen muss die Industrie die Kosten der Gegenklage Fosters tragen. Die Mutter warf den Labels falsche Anschuldigungen vor, nachdem sie keinerlei Beweise für ihre ursprüngliche Klage vorbringen konnten. mehr...